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Das Jahr geht zu Ende und es ist Zeit für ein kleines Resümee, Zeit für einen kleinen Ausblick und Zeit für einen großen Dank an alle, die MiGAZIN mit ihrer großartigen Unterstützung ermöglichen. Ihr seid Teil dieser Erfolgsgeschichte.

Von Donnerstag, 23.12.2021, 12:28 Uhr|zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 23.12.2021, 12:28 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |  

Liebe Leserinnen, liebe Leser!

Mit 2021 geht für uns in der MiGAZIN-Redaktion ein lehrreiches Jahr zu Ende. Uns wurde noch deutlicher als bisher vor Augen geführt, dass wir unsere Themen globaler denken müssen. Klimawandel und Pandemie haben uns eindrucksvoll gezeigt, wie eng das Schicksal aller Menschen rund um den Globus miteinander verknüpft ist, dass wir im selben Boot sitzen: Corona wird so lange mutieren, bis nicht die gesamte Menschheit immunisiert ist, der Klimawandel wird jeden treffen, wenn wir unser Leben nicht überdenken.

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Ähnlich verhält es sich mit der ungleichen Ressourcenverteilung. Je größer die Schere zwischen Armut und Reichtum auf der Welt ist, desto mehr werden Menschen sich – zu Recht – auf den Weg machen und ihren Anspruch auf ein würdevolles Leben einfordern. Im Verhältnis von Krieg und Frieden verhält es sich nicht anders: Wo immer Menschen Gewalt ausgesetzt sind, werden sie in friedliche Regionen ziehen.

Neue Themenschwerpunkte

In der Klimapolitik ist auf der politischen Weltbühne zumindest in groben Zügen ein Umdenken erkennbar – hoffentlich nicht zu spät; beim Kampf gegen das Virus werden die immer lauter werdenden Mahnungen jedoch nur zögerlich gehört; bei der „klassischen“ Flüchtlingspolitik hingegen dominieren nach wie vor nationale Interessen das politische Handeln. Die größten Verlierer sind die unmittelbar betroffenen Menschen, die an den Grenzen reicher Länder unter unwürdigen Verhältnissen ausharren oder auf dem Weg dorthin ertrinken. Gleichzeitig hebeln wir elementar wichtige Errungenschaften wie Menschenrechte und unser Verständnis von Menschenwürde aus.

Wenn du MiGAZIN regelmäßig liest, wirst du es sicher schon bemerkt haben: Wo noch vor fünf bis zehn Jahren nationale Integrationsthemen unsere tägliche Arbeit dominierten, berichten wir inzwischen deutlich öfter über Ereignisse aus dem Ausland, die mittel- oder unmittelbar Migrationsbewegungen auslösen können. Klimawandel, Armut, Kriege und Menschenrechtsverletzungen haben in unserer Redaktion einen deutlich höheren Stellenwert.

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Das Migrationsgeschehen in Deutschland werden wir aber natürlich auch künftig im Blick haben. Die neue Ampel-Regierung könnte Schwung in die verstaubte Integrationspolitik bringen. Der Koalitionsvertrag verspricht viele Änderungen: vereinfachte Einbürgerungen, neue Einwanderungsregeln, mehr Engagement gegen Rassismus u.v.m. In der Flüchtlingspolitik bleiben unsere Erwartungen jedoch gedämpft. Jedenfalls werden wir das Geschehen aufmerksam und kritisch beobachten, es sorgfältig abwägen, einordnen und aufbereiten.

Vielen Dank an dieser Stelle an alle, die unsere Arbeit mit einem Steady-Abo, mit einer Spende oder anderweitig ermöglichen. Und eine Bitte an alle, die es noch nicht tun: Guter, zuverlässiger Journalismus ist nur mit zeitintensiver Arbeit möglich. Das MiGAZIN ist auf regelmäßige Abo-Einnahmen angewiesen, um finanziell – und damit auch redaktionell – unabhängig zu sein. Mit einem Abo unterstützt du nicht nur unsere redaktionelle Arbeit, sondern auch unsere Projekte.

Eine Erfolgsgeschichte

Das MiGMACHEN beispielsweise hat sich zu einer echten Talentschmiede entwickelt. Mehr als 500 MiGMACHER:INNEN haben sich in den vergangenen zehn Jahren bei MiGAZIN engagiert, haben Erfahrung gesammelt, ihren Blick für die Themen geschärft und Lust auf mehr bekommen. Viele von ihnen bekleiden heute verantwortungsvolle Ämter, sitzen im Bundestag und in Landtagen, sind erfolgreiche Buchautor:innen oder arbeiten inzwischen in großen Medienhäusern. Mit einem Abo kannst du Teil dieser einzigartigen Erfolgsgeschichte sein.

Wir werden die anstehenden Feiertage wie gewohnt nutzen, um Kraft zu tanken, uns Gedanken zu machen, wie wir im neuen Jahr neue Ideen umsetzen können. Die redaktionelle Arbeit werden wir am 10. Januar wiederaufnehmen. Bis dahin wünsche ich dir im Namen der Redaktion schöne und erholsame Tage und einen guten Start ins neue Jahr. Bleibe bitte gesund!

Herzlichst
Dein Ekrem

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