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Feuerwehr-Sperrzone © Maik Meid @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG

Lemgo

Brandanschlag auf Asylunterkunft

Auf eine Asylbewerberunterkunft in Lemgo wurde offenbar ein Brandanschlag verübt. Ein Bewohner erlitt Rauchvergiftung, ist aber außer Lebensgefahr. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen aufgenommen.

Montag, 26.06.2017, 4:21 Uhr|zuletzt aktualisiert: Dienstag, 27.06.2017, 18:03 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |   Drucken

In der Nacht zum Freitag ist auf eine Asylbewerberunterkunft in Lemgo offenbar ein Brandanschlag verübt worden. In dem unbewohnten Erdgeschoss wurde in der Nacht eine Matratze in Brand gesetzt. Angaben über das Ausmaß der durch den Brand verursachten Schäden konnte die Polizei noch nicht machen.

Ein Brandmelder hatte nach Polizeiangaben die schlafenden Bewohner geweckt, die sich in den Schlafräumen im ersten und zweiten Obergeschoss befanden. Ein 26-jährige Bewohner kam wegen der Rauchvergiftung in ein Lemgoer Krankenhaus, das er aber bereits wieder verlassen konnte.

Drei Tatverdächtige

Die Polizei hatte in der Nähe des Tatortes drei Tatverdächtige vorläufig festgenommen. Wie die Polizei und Staatsanwaltschaft Bielefeld am Freitag mitteilten, bestätigte sich der Tatverdacht jedoch nicht. Die Festgenommenen durften nach ihren Vernehmungen die Polizeiwache wieder verlassen.

Der Bielefelder Staatsschutz ermittelt weiter und bittet die Bevölkerung um Hinweise: Wer am Freitag, 23.06.2017, in der Zeit zwischen 01:00 Uhr und 02:00 Uhr in Tatortnähe verdächtige Beobachtungen gemacht hat, soll sich unter der 0521/545-0 beim Staatsschutz Bielefeld melden. (epd/mig)

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