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Demografie © Georgie Pauwels @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG

Verjüngung durch Einwanderung

Altersdurchschnitt in Deutschland sinkt auf 44 Jahre und drei Monate

Das Durchschnittsalter der Bevölkerung in Deutschland ist binnen eines Jahres um einen Monat gesunken. Der Rückgang betraf allerdings ausschließlich die nichtdeutsche Bevölkerung, das Alter der Deutschen stieg um zwei Monate.

Mittwoch, 14.06.2017, 4:23 Uhr|zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 15.06.2017, 16:57 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |   Drucken

Einwanderer tragen erheblich zur Verjüngung Deutschlands bei. Während das Durchschnittsalter der deutschen Bevölkerung im Jahr 2015 auf 45 Jahre stieg, lag das der nichtdeutschen Bevölkerung bei 37 Jahren und fünf Monaten, wie das Statistische Bundesamt am Dienstag in Wiesbaden mitteilte. Für die Gesamtbevölkerung ergibt sich damit ein Altersdurchschnitt von 44 Jahren und drei Monaten im Jahr 2015. 2014 betrug das Durchschnittsalter der gesamten Bevölkerung noch 44 Jahre und vier Monate.

Der Rückgang des Durchschnittsalters betraf nach Angaben der Statistiker ausschließlich die nichtdeutsche Bevölkerung. Das durchschnittliche Alter der deutschen Bevölkerung stieg hingegen 2015 um zwei Monate im Vergleich zum Vorjahr. Für die Gesamtbevölkerung registrierten die Statistiker nach 24 Jahren steter Zunahme des durchschnittlichen Alters erstmals seit der Wiedervereinigung ein Sinken des Altersdurchschnitts.

Besonders deutlich sank den Angaben zufolge das Durchschnittsalter der nichtdeutschen Bevölkerung aus Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien. So verringerte sich das durchschnittliche Alter aller in Deutschland gemeldeten Personen mit einer Staatsangehörigkeit der genannten Krisenländer zwischen 2014 und 2015 um drei Jahre und einen Monat auf 26 Jahre und fünf Monate. Der starke Zuzug überproportional vieler junger Menschen aus diesen Ländern nach Deutschland im Jahr 2015 führte zu einem Sinken des Durchschnittsalters der ausländischen Bevölkerung sowie der Bevölkerung insgesamt. (epd/mig)

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  1. Tobi sagt:

    sorgt für hetze und Gesprächsstoff bei der AFD und den anderen rassisten im lande

  2. Hurma sagt:

    Wow, statistisch sind wir jünger geworden. Es scheint also tatsächlich mathematisch möglich zu sein durch die Aufnahme extrem vieler junger Flüchtlinge eine Bevölkerung jünger zu machen. Wieso wollen wir das? Und gibt es nicht noch andere Möglichkeiten dieses Problem zu lösen? Wie oft oder lange kann man zur Lösung von demographischen Problemen einfach nur den Schlagbaum öffnen? Überwiegen die Probleme oder die Vorteile (ich meine nicht die Kosten/Nutzung Rechnung) dieser Art der Bevölkerungsverjüngung? Ist die Zahl der Übergriffe auf Frauen gestiegen? Kriminalität? Die Zahl der islamistischen Gefährder?

    Die demographische Entwicklung ist ein Problem, aber keins dessen Lösung man übers Knie brechen muß.

  3. Tobi sagt:

    wie erwartet ist es bei den Rassisten im Netz das Thema schlechthin gewesen

    unter anderem hiess es

    Die deutsche Bevölkerung ist nicht jünger geworden sondern die Bevölkerung in Deutschland, das ist ein feiner Unterschied

    so war der O-Ton der Debatten im netz

    furchtbar, Da sieht man mal wieder, dass einige aus der Mehrheitsgesellschaft nicht will, dass sich MiGRANTEN integrieren und sie werden nicht als deutsche betrachtet auch wenn sie hier geboren sind

    Das erinnert mich an die dunkle Zeit unserer Geschichte. Der große Blödsinn mit MIGRATIONSHINTERGRUND usw. verstärkt das Spiel weiterhin denn nun kann man schön trennen zwischen Biodeutsch und Migrationshintergrund