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Vorstellung der Internetseite www.handbookgermany.de mit Staatsministerin Aydan Özoğuz (SPD) © Neue Deutsche Medienmacher

www.handbookgermany.de

Online-Portal bündelt Informationen für Flüchtlinge

Wer neu nach Deutschland kommt, braucht Informationen. Im Netz sind eine Fülle von Informations- und Hilfsangeboten für Geflüchtete verstreut. Eine neue Internetseite versteht sich als zentrales Informationsportal für geflüchtete Menschen.

Donnerstag, 02.02.2017, 4:19 Uhr|zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 02.02.2017, 17:10 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |   Drucken

Flüchtlinge können sich ab sofort in einem zentralen Internetportal über das Leben und Arbeiten in Deutschland informieren. Unter www.handbookgermany.de werden bestehende Informationsangebote gebündelt, angepasst und weiterentwickelt, wie der Projektträger, der Verein „Neue deutsche Medienmacher„, am Mittwoch in Berlin mitteilte. Im Mittelpunkt stehen Themen wie Arbeiten, Leben, Lernen, Rechte und Gesetze. Neben Texten, weiterführenden Links und aktuellen Nachrichten sind auch kurze Infovideos auf der Seite zu finden, die besonders für die Nutzung durch Smartphones ausgerichtet ist.

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Die Inhalte der Seite kommen von Partnern wie der Deutschen Welle, Verbänden und Initiativen. Sie sind derzeit in Deutsch, Arabisch, Dari und Englisch verfügbar. Bei der Besetzung der Redaktion ging es dem Verein besonders um die Vertrauenswürdigkeit, wie Geschäftsführerin Konstantina Vassiliou-Enz bei der Vorstellung des Portals erklärte: „In vielen Ländern ist es nicht selbstverständlich, dass man staatlichen Informationen vertraut, sondern lieber der eigenen Community.“ Deshalb bestehe die Redaktion aus Journalisten, die selbst geflohen oder eingewandert und Muttersprachler sind.

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Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Aydan Özoğuz (SPD) fördert das Projekt. Sie betonte, es sei wichtig, dass Journalisten die Informationen zusammenstellten und nicht etwa Politiker. Die Inhalte des Portals werden besonders über die sozialen Medien verbreitet. Beim Aufbau und Betrieb der Seite arbeitet der Verein mit der Telekom und Adobe zusammen. Das Portal ist eine Weiterentwicklung von „refugees.telekom.de“. (epd/mig)

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