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Videoüberwachung © Mike_fleming @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Videoüberwachung © Mike_fleming @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG

"Totale Sicherheit"

Seehofer will stärkere Überwachung von Einwanderern

CSU-Chef Seehofer verlangt eine stärkere Kontrolle von Flüchtlingen. Zwar biete auch das keine "totle Sicherheit", doch müsse der Staat alles unternehmen, um die Bürger zu beschützen.

Montag, 25.07.2016, 8:22 Uhr|zuletzt aktualisiert: Dienstag, 26.07.2016, 19:25 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |   Drucken

Nach dem Axt-Angriff von Würzburg hat CSU-Chef Horst Seehofer eine stärkere Kontrolle von Flüchtlingen verlangt. Er wolle keinen Generalverdacht aussprechen: „Aber wir müssen Zuwanderer in Deutschland stärker kontrollieren und überwachen“, sagte der bayerische Ministerpräsident den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. „Wir müssen uns sicher sein, dass keine Verbindungen zum ‚Islamischen Staat‘ bestehen“, unterstrich Seehofer.

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Am Montagabend hatte ein junger Flüchtling in einem Regionalzug bei Würzburg Fahrgäste mit einer Axt attackiert. Mehrere Menschen wurden verletzt, mindestens drei davon lebensgefährlich. Der Angreifer, der 2015 bei deutschen Behörden als unbegleiteter minderjähriger Flüchtling aus Afghanistan um Asyl gebeten hatte, wurde von Sondereinsatzkräften erschossen. Ein Video, in dem sich der Attentäter zum ISIS bekannte, stufen die Behörden als authentisch ein. Die Bundesanwaltschaft ermittelt.

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„Totale Sicherheit“

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„Die Sicherheitsbehörden von Bund und Ländern müssen sich die Flüchtlinge genauer anschauen, damit sich solche schlimmen Dinge wie in Würzburg nicht wiederholen“, sagte Seehofer. Zwar gebe es keine „totale Sicherheit“. Trotzdem müsse der Staat alles Menschenmögliche tun, um die Bürger noch besser zu schützen. In Bayern werde die Polizeipräsenz erhöht und die Beamten besser ausgestattet. Außerdem sei eine „viel stärkere Videoüberwachung, auch von Bahnhöfen und Zügen“ erforderlich.

Seehofer bekräftigte zugleich seine Forderung nach einer Obergrenze von 200.000 Flüchtlingen pro Jahr in Deutschland. „Nur dann schaffen wir Unterbringung, Finanzierung, Integration und Sicherheit“, betonte der Ministerpräsident. Außerdem sei eine strikte und wirksame Kontrolle der Grenzen erforderlich. Bisher habe die EU bei den Grenzkontrollen versagt. Hunderttausende Flüchtlinge seien unkontrolliert nach Deutschland gekommen. (epd/mig)

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