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13.06.2016 – AfD, Gabriel, NSU, Nazi, Flüchtlinge, Orlando, Türkei, Erdoğan

Türkischstämmige Abgeordnete fürchten um ihre Sicherheit; Berlusconi-Zeitung verkauft "Mein Kampf" als Beilage; Gabriel vergleicht AfD-Funktionäre indirekt mit Nazis; Anschlag in Orlando; Türkei: Deutsche Wirtschaft fürchtet den Erdoğan-Abschwung; Behörden ändern Regeln für Syrer; Flüchtlinge verklagen Bundesamt

Von Montag, 13.06.2016, 8:10 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 12.06.2016, 21:10 Uhr Lesedauer: 4 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Der V-Mann Thomas Richter berichtete fast 20 Jahre aus der Nazi-Szene. Dabei kam er dem NSU-Trio sehr nah. Nun werfen sein Leben und Sterben Fragen auf. Vor allem sein Bruder will Antworten.

Der V-Mann Thomas Richter berichtete fast 20 Jahre aus der Nazi-Szene. Dabei kam er dem NSU immer wieder sehr nah. Nun werfen sein Leben und Sterben Fragen auf. Vor allem sein Bruder will Antworten

Polizei schaffte es nicht, der faschistischen Bewegung den Weg frei zu knüppeln. Hunderte Rechtsextreme wollten am Samstag durch Wien ziehen. Selbst ein brutaler Polizeieinsatz konnte die geplante Route nicht frei machen.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge erkennt immer weniger Syrer als Flüchtlinge an. Pro Asyl sagt: So soll der Familiennachzug doch noch verhindert werden

Innenminister Thomas de Maizière (CDU) verlangt von den Grünen die Zustimmung für leichtere Abschiebungen von Menschen aus Algerien, Tunesien und Marokko.

Vor ihrer Zustimmung zur Armenien-Resolution des Bundestags waren sie einfach deutsche Volksvertreter. Jetzt sind sie „türkischstämmig“. Und gehen wegen der von Erdogan angeheizten Stimmung lieber nicht mehr mit ihren Kindern nach draußen.

Er trägt einen Namen, der Alexander Gauland an Fußball-Deutschland vor 60 Jahren erinnert. Doch Nationalspieler Thomas Müller kann mit den Äußerungen des AfD-Vizes nichts anfangen.

Hunderttausende Flüchtlinge sind bis zu einer Entscheidung über ihr Asylbegehren zum Nichtstun gezwungen. Viele konnten noch nicht einmal einen Antrag stellen. Nun gehen etliche juristisch gegen die Behörden vor.

Niemand arbeitet gern für den Papierkorb. Diese unerfreuliche Erfahrung machen im Zuge der Flüchtlingskrise jedoch deutschlandweit Polizisten und Staatsanwälte.

Linke und AfD kämpfen teilweise um die gleiche Wählerschaft, doch nicht nur in der Flüchtlingspolitik trennen sie Welten. Im Tagesspiegel treffen die Spitzenkandidaten Lederer und Pazderski erstmals aufeinander.

Die italienische Zeitung „Il Giornale“ hat ihrer Samstagsausgabe Adolf Hitlers „Mein Kampf“ beigelegt. Die Veröffentlichung mitten im Kommunalwahlkampf hatte offenbar vor allem ein Ziel.

SPD-Chef Sigmar Gabriel hat AfD-Funktionäre indirekt mit den Nationalsozialisten verglichen. «Alles, was die erzählen, habe ich schon gehört – im Zweifel von meinem eigenen Vater, der bis zum letzten Atemzug ein Nazi war», sagte der Vizekanzler den Zeitungen der Funke-Mediengruppe.

Ihn hat der türkische Präsident nach der Armenien-Resolution besonders im Visier. Nun hat der Grünen-Vorsitzende Cem Özdemir die Chancen der Türkei auf eine EU-Mitgliedschaft eingeschätzt. Sein Urteil fällt für Erdogan vernichtend aus.

Bei der Bluttat in einem Gay-Club in Florida sind 50 Menschen ums Leben gekommen. 53 wurden verletzt, sagte Orlandos Bürgermeister. Bei dem mutmaßlichen Täter handelt es sich um den 29 Jahre alten Omar Siddiqui Mateen aus Florida, ein US-Bürger mit afghanischen Wurzeln.

In einem Schwulenclub in Orlando steht plötzlich ein Bewaffneter auf der Tanzfläche und schießt. 50 Menschen sterben. Das FBI ermittelt wegen Terrorverdacht.

Die Türkei gilt als Liebling Deutscher Investoren. Doch die Spannungen zwischen Berlin und Ankara belasten auch die wirtschaftlichen Beziehungen. Erste Firmen legen Projekte in der Türkei auf Eis.

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