Deutsche Presse

26.11.2014 – Islam, Papst, Neonazi, Muslime, Flüchtlinge, Ferguson, Rassismus

Muslime wissen, wer St. Martin war; Hetze gegen Ausländer, Hetze gegen Reiche; Hart aber Fair - Muslime, Christen und eine Atheistin diskutieren; NSU-Prozess: Woher kam die Ceska? Weniger Netto, mehr Angst: Welche Deutschen Muslime am meisten fürchten; Landesweit Gewalt nach Urteil in Ferguson

Von Mittwoch, 26.11.2014, 8:10 Uhr|zuletzt aktualisiert: Dienstag, 25.11.2014, 22:08 Uhr Lesedauer: 4 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Ein Staatsanwalt musste am Dienstag im NSU-Prozess auf den Zeugenplatz wechseln. Es ging um eine Vernehmung, die er mit einem mutmaßlichen Waffenbeschaffer der Terrorgruppe führte – und dem er kein Wort glaubte.

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Ein Oberstaatsanwalt der Bundesanwaltschaft soll im NSU-Verfahren einen Zeugen unter Druck gesetzt haben. Nun musste der Ankläger dazu selbst als Zeuge im Prozess aussagen. Dabei erwähnte er eine brisante Geschichte.

Im NSU-Prozess musste am Dienstag ein Staatsanwalt auf den Zeugenplatz wechseln. Es ging um eine Vernehmung, die er mit einem mutmaßlichen Waffenbeschaffer der Terrorgruppe führte – und dem er kein Wort glaubte.

Die in Offenbach ins Koma geprügelte Lehramtsstudentin Tuğçe A. schwebt weiter in Lebensgefahr. Derweil sucht die Polizei nach zwei jungen Zeuginnen. Ihnen soll Tuğçe A. zur Hilfe gekommen sein, als diese unter anderem vom mutmaßlichen Schläger belästigt wurden.

Das ZDF fragt provokant „Wie viele Ausländer verträgt Deutschland?“ und liefert eine streckenweise überfrachtete Dokumentation mit bekannten Schlussfolgerungen.

An einer Essener Grundschule wollte eine Mutter ihr Kind im Vollschleier abholen. Besonders die muslimischen Eltern empörten sich. Nun darf die Frau das Schulgelände nicht mehr im Niqab betreten.

Ihr Terrain sind mittelgroße Städte wie Gera und Heidelberg: Rechtsradikale werben mit Konzerten und Liederabenden um neue Kameraden. Schlüsselbegriffe sind dabei „Verrat“ und „Widerstand“.

Der Ärger um die Absage einer Debatte zu Islam und Homosexualität in der Berliner Sehitlik-Moschee scheint vorerst ausgestanden. Am Montag debattierte man freundlich miteinander – in der Jerusualem-Kirche in Kreuzberg.

Wer krank wird als Flüchtling in Deutschland, geht meist nicht zuerst zum Arzt. Er geht zum Amt. Dort muss er sich einen speziellen Krankenschein geben lassen. Und mit diesem Schein kann er dann einen Arzt aufsuchen.

Risse in der Kuppel, Flecken auf den Minaretten und heftiger Streit zwischen Bauherr und Architekt. Die Moschee von Köln ist eine riesige Projektionsfläche. Nun sieht schon der Rohbau aus wie eine Ruine

Nehmt mehr Flüchtlinge auf, und sorgt für Arbeit, die zum Leben reicht – der Papst hat bei seinem Auftritt im EU-Parlament eine klare Botschaft. Selbst Gespräche mit dem IS will er nicht ausschließen.

Die prekäre Situation in vielen Flüchtlingsheimen scheint kein Ende zu nehmen: Wegen Überbelegung kommt es immer öfter zu Konflikten. Flüchtlinge und Personal fühlen sich durch einige wenige bedroht.

In der Sendung „Hart aber Fair“ wird mal wieder alles in einen Topf geworfen: Muslime, Christen und eine Atheistin diskutieren, ob die Islamverbände sich vom IS-Terror distanzieren müssen – und warum die Deutschen so viel Angst vor dem Islam haben.

Der Zug erinnerte an die größten Naziaufmärsche Westeuropas, die Dresden in den Jahren bis 2010 erlebt hat. Wieder marschieren etwa 6.000 rohe Gestalten durch die Innenstadt, schwarze Kleidung dominiert.

Die Verhandlungen mit Teheran gehen weiter, doch Israel spielt einen Präventivschlag gegen das iranische Atomprogramm längst durch – alle Optionen bergen gewaltige Risiken.

Ein Geschworenengericht hat entschieden, dass gegen den Polizisten, der Michael Brown erschoss, keine Anklage erhoben wird. Die Demonstranten in Ferguson nehmen die Entscheidung zunächst mit stummer Trauer zur Kenntnis. Dann regiert die Gewalt.

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