Deutsche Presse

08.09.2014 – Flüchtlinge, NSU, Asyl, Salafisten, Scharia-Polizei, Türkei

Immer mehr Flüchtlingskinder an Schulen; Reges Interesse an Deutschkursen für Flüchtlinge; Bundesrat ringt um Asyl-Kompromiss; 300 Möllner für Moschee; Studie: Nur wenige Polizisten kommen aus Zuwandererfamilien; Scharia-Polizei; Türkei: Premier Davutoğlu mit viel Vertrauen

Von Montag, 08.09.2014, 8:10 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 07.09.2014, 22:30 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Die Zahl der Flüchtlinge in Niedersachsen steigt und damit auch die Zahl der Kinder ohne Deutschkenntnisse. Nie zuvor gab es so viele Sprachlernklassen wie in diesem Schuljahr.

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Die neu angebotenen Deutschkurse für Flüchtlinge in Brandenburg stoßen auf reges Interesse.

Der Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg ändert seine Pläne für die besetzte Kreuzberger Schule: Über die Belegung dürfte dann nur noch das Land entscheiden.

Hinter den Kulissen des Bundesrats findet ein Ringen um die Zukunft des Flüchtlingsrechts in Deutschland statt. Die Grünen versuchen dort, der großen Koalition Verbesserungen abzutrotzen.

Rund 300 Menschen haben am Samstag in Mölln (Kreis Herzogtum Lauenburg) gegen die Schändungen der Moschee in ihrer Stadt demonstriert. Zu der Kundgebung hatten die Stadt Mölln, Kirchen, Vereine und Verbände aufgerufen.

Bei Polizei und Verfassungsschutz in Rheinland-Pfalz sind Mitarbeiter aus Zuwandererfamilien noch immer deutlich unterrepräsentiert.

Der Stadtverordnete und integrationspolitische Sprecher der Fraktion Die Grünen, Uwe Paulsen, sagt, dass gewalttätiger Salafismus ein politisches Problem ist und deshalb auch politisch bekämpft werden muss.

Nach den Auftritten junger Islamisten in Wuppertal, die sich als Angehörige einer „Scharia-Polizei“ ausgaben, haben Spitzenpolitiker der großen Koalition in Berlin Maßnahmen und notfalls Gesetzesänderungen gefordert, um solche Handlungen zu unterbinden.

Im Fall selbsternannter radikalislamischer Sittenwächter als «Scharia-Polizei» in Deutschland schließt sich Hessens Innenminister Peter Beuth (CDU) der Null-Toleranz-Strategie der Bundesregierung an.

Die Bundesregierung will das Auftreten selbsternannter radikalislamischer Sittenwächter als «Scharia-Polizei» in Deutschland nicht hinnehmen.

Ex-Innenminister Friedrich hatte SPD-Chef Gabriel vor den anstehenden Ermittlungen im Fall Edathy gewarnt. Das war illegal, aber eine Anklage wird es nicht geben.

Immer öfter kleiden sich Nazis wie Hipster – damit wird es schwerer, sie sofort zu erkennen. Es ist eine alte Strategie von Rechtsextremen, Symbole und Stile zu kopieren und zu vereinnahmen.

Im Streit um die Herrschaft im Gazastreifen hat Palästinenserpräsident Mahmud Abbas der islamistischen Hamas mit einem Ende der Zusammenarbeit gedroht.

Das türkische Parlament hat der neuen Regierung von Ministerpräsident Ahmet Davutoglu das Vertrauen ausgesprochen. Der Nachfolger von Recep Tayyip Erdogan wurde von 306 Abgeordneten bestätigt, während 133 Parlamentsmitglieder gegen ihn stimmten.

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