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TV-Tipps des Tages

26.06.2014 – DDR, Air Force One, Preußen, Migranten, Jerusalem

TV-Tipps des Tages sind: Honeckers "Air Force One" - das ist die von Gerüchten umwitterte noch unerzählte Story der DDR-Regierungsflieger; Die Reise des Personalmanagers: Eine aus Rumänien stammende Migrantin stirbt bei einem Anschlag in Jerusalem

Von Donnerstag, 26.06.2014, 8:18 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 22.06.2014, 12:16 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Honeckers „Air Force One“
Film über die von Gerüchten umwitterte, noch unerzählte Story der DDR-Regierungsflieger, einer kleinen militärischen Elitetruppe für besondere „Transportaufgaben“.“Wo saß denn hier der Honecker?“ Dies war oft die erste Frage, die den Flugkapitänen der Regierungsmaschinen 1990 gestellt wurde. Egal, ob Lothar de Maizière, Rainer Eppelmann oder Angela Merkel – alle wollten es wissen, beim Einstieg in die IL-62-Maschine der DDR-Flugbereitschaft.

So mancher von ihnen setzte sich dann sogar auf Honeckers Stammplatz, um ganz so wie einst das Politbüro um den Globus geflogen zu werden.

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Die Besatzungen der Regierungsflieger agierten weltweit, nach Moskau in Uniform, nach Bonn in Zivil. Die „roten Preußen der Luft“, wie sie im Ausland auch genannt wurden, flogen für die DDR alles: Honecker, Mielke, Ulbricht & Co., Waffen, Weizen und Devisen. Eine Geschichte zwischen Bombay und Budapest, zwischen New York und Nairobi.Die ehemaligen DDR-Regierungsflieger berichten zum ersten Mal vor der Kamera: Im Reisegepäck hatte man auch schon mal 30.000 US-Dollar, denn in vielen Ländern musste das Benzin in bar bezahlt werden. Welche Privilegien hatte man und welche nicht? Wie erlebte man den Westen und wie die Wende? Ein Film, der nach Spuren sucht: Wie wurde man „Regierungsflieger“? Was war wichtiger: Politik oder Fliegerei? Was waren das für Männer, was trieb sie an? Abenteuerlust, Pflichterfüllung, Patriotismus, Geltungsdrang? Do, 26. Jun • 20:15-21:00 • PHOENIX

Die Reise des Personalmanagers
Spielfilm – Eine aus Rumänien stammende Migrantin stirbt bei einem Anschlag in Jerusalem. Keiner kümmert sich um ihren Leichnam, bis ein Journalist auf den Fall aufmerksam wird und eine Kette absurder Ereignisse in Gang setzt. Nach „Etz Limon“ und „Die syrische Braut“ inszenierte Eran Riklis erneut eine Komödie über die kulturellen und politischen Gegensätze unserer Zeit. Dieses Mal lässt er auf seine typische, ironische Weise den jüdischen Humor und die rumänische Verschmitztheit aufeinanderprallen.

Bei einem Selbstmordattentat ist die aus Rumänien stammende Migrantin Julia ums Leben gekommen. Es gibt keine Verwandten oder Freunde, die sich um ihren Leichnam kümmern. Bis der etwas windige Journalist Wiesel sich des Falles annimmt. Es stellt sich heraus, dass die Tote in einer Großbäckerei in Jerusalem arbeitete. Der Personalchef der Bäckerei ist ein aufgeweckter Manager, der aber seinen Job hasst.

Die Recherchen des Personalmanagers ergeben, dass Julia ein Verhältnis mit dem Vorarbeiter hatte, aber zum Zeitpunkt ihres Todes schon nicht mehr in der Bäckerei gearbeitet hat. Für ihn ist der Fall damit abgeschlossen – nicht jedoch für die Eigentümerin des Betriebs. Um den Verlust des Ansehens zu verhindern, beauftragt sie den Personalchef, den Leichnam zusammen mit dem Journalisten nach Rumänien zu überführen.

In Rumänien werden die beiden schon von der israelischen Konsulin und ihrem Vize erwartet. Sie machen sich auf die Suche nach Julias Verwandten und finden ihren Ex-Mann sowie ihren delinquenten Sohn. Der führt sie in Julias Heimatdorf, wo ihre Mutter lebt und der verdutzten Reisetruppe erklärt, dass Julia auf jeden Fall in Jerusalem begraben werden möchte. „Die Reise des Personalmanagers“ ist eine Irrfahrt, in deren Verlauf alle Teilnehmer wieder zu sich selbst finden. Do, 26. Jun • 23:25-01:04 • arte

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