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Türkische Presse Türkei

08.05.2014 – Gül, Zschäp, Bosnien, NSU, Syrien, Türkei, Srebrenica

Die Themen des Tages sind: Die Verbindung zwischen Europa und Zentralasien wird beschleunigt; Behörden seien bei der Verurteilung der Täter der NSU-Morde gescheitert; Flucht aus Homs; Massaker von Srebrenica wird verfilmt; Tourismus - In den ersten vier Monaten dieses Jahres um 5,1 Prozent gestiegen

Von TRT Donnerstag, 08.05.2014, 12:30 Uhr|zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 08.05.2014, 12:30 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |   Drucken

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Die Verbindung zwischen Europa und Zentralasien wird beschleunigt
Sabah berichtet unter der Schlagzeile „die Verbindung zwischen Europa und Zentralasien wird beschleunigt“, Staatspräsident Abdullah Gül sei zur Teilnahme am Dreiergipfel zwischen der Türkei, Georgien und Aserbaidschan am 5. Mai nach Tiflis gereist und gestern im Präsidentenpalast mit dem georgischen Staatspräsidenten Giorgi Margwelaschwili zusammengekommen. Nach dem Gespräch unter vier Augen und den Verhandlungen der Delegationen seien Gül und Margwelaschwili gemeinsam vor die Presse getreten. Dabei habe Gül betont, um die Formalitäten am Grenzübergang Sarp zu beschleunigen seien Arbeiten eingeleitet worden. Die die Verbindung über den Landweg von Europa, über die Türkei und den Kaukasus nach Zentralasien werde weiter beschleunigt.

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Behörden seien bei der Verurteilung der Täter der NSU-Morde gescheitert
In Star lesen wir, die deutschen Behörden seien bei der Verurteilung der Täter der NSU-Morde gescheitert. Dem Blatt nach sei die Serie von acht Morden nur durch Zufall entdeckt worden und einige Funktionäre hätten versucht, Ermittlungen zu vertuschen. Die einzige Angeklagte Beate Zschäpe habe am 100. Prozesstag sich hinter dem Vorwand einer Ohnmacht versteckt. Beate, die Kaugummi kaue, den Familienangehörigen der Opfer ihren Rücken zukehre und vor Gericht kein Wort gesprochen habe, sei ohnmächtig geworden. Weiter heißt es in dem Artikel, wie vereinbart würden sich plötzlich die Zeuge an nichts mehr erinnern und ein geheimer Zeuge, dessen Aussage von großer Bedeutung sein sollte, wurde Tod in seiner Wohnung gefunden.

Flucht aus Homs
Yeni Safak meldet unter der Schlagzeile „Flucht aus Homs“, die Zivilbevölkerung in Homs werde unter Aufsicht der Vereinten Nationen aus der Stadt evakuiert. Die Stadt sei von den Truppen des syrischen Assad-Regimes durch die Bombardements ruiniert worden. Zudem habe eine regelrechte ethnische Säuberung in der Stadt stattgefunden. Homs sei als die Hochburg des Widerstands bekannt und die Bevölkerung habe seit zwei Jahren unter einer Blockade gestanden.

Massaker von Srebrenica wird verfilmt
Aus Aksam erfahren wir unter der Schlagzeile „Massaker von Srebrenica wird verfilmt“, der größte Völkermord in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg werde verfilmt. Dem Blatt zufolge werde das während dem jugoslawischen Bürgerkrieg zwischen 1991 und 1995 angerichtete „Massaker von Srebrenica“ zu einem Film. Das Casting für die Verfilmung des „Massakers von Srebrenica“, bei dem etwa 8.000 muslimische Bosniaken getötet worden seien, werde im Spätsommer abgeschlossen. Für die Dreharbeiten werde in der bosnischen Hauptstadt Sarajevo eine riesige Filmkulisse errichtet.

Tourismus – In den ersten vier Monaten dieses Jahres um 5,1 Prozent gestiegen
Vatan bringt auf den Wirtschaftsseiten eine Erklärung der die Vereinigung der touristischen Hotels und Betreiber im Mittelmeerraum über Antalya. Demnach sei die Zahl der Besucher in die touristische Hochburg der Türkei in den ersten vier Monaten dieses Jahres um 5,1 Prozent gestiegen und habe eine Million 318 tausend erreicht.

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