TV-Tipps des Tages

04.11.2013 – NSU, BKA, Migranten, Syrien, Böhnhardt, Zschäpe, Mundlos

TV-Tipps des Tages sind: Der NSU - Eine Spurensuche: Neue Spur: Tod von NSU-Terroristen doch kein Selbstmord? hier und heute: Platz ist da: Vier Jahre lang stand sie leer - eine Wohnsiedlung in Unna-Massen, eine kleine Stadt, gebaut für 4.000 Flüchtlinge am östlichsten Rand des Ruhrgebiets

Von Montag, 04.11.2013, 8:18 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 03.11.2013, 22:04 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |   Drucken

hier und heute: Platz ist da
Flüchtlinge in Unna-Massen. Eine Doku von Horst Herz. Vier Jahre lang stand sie leer – eine Wohnsiedlung in Unna-Massen, eine kleine Stadt, gebaut für 4.000 Flüchtlinge am östlichsten Rand des Ruhrgebiets. Jetzt werden hier wieder Asylsuchende untergebracht. 500 Menschen bis jetzt – es wäre reichlich Platz für weitere Flüchtlinge in der ehemaligen „Landesstelle für Aussiedler, Zuwanderer und ausländische Flüchtlinge in NRW“.

Doch das Land NRW ist sich mit der Stadt Unna nicht einig über die zukünftige Nutzung. Und das in einer Zeit, in der viele Kommunen nicht wissen, wo sie die rasant ansteigende Zahl von Asylsuchenden – vor allem aus Syrien, Äthiopien oder Afghanistan – unterbringen sollen. Die Menschen, die in Unna vorübergehend eine Erstaufnahme gefunden haben, erzählen, warum sie aus ihren Heimatländern fliehen mussten. Zwei Familien aus Syrien möchten ihre Kinder nicht mehr den Bombenangriffen und Heckenschützen aussetzen. Ein junger Kurde, der 14 Jahre in Deutschland zu Hause war, wurde bei einem Besuch seiner Mutter in Syrien verhaftet und gefoltert. Flüchtlinge aus dem Iran, darunter Lehrer, Designer, Filmemacher, haben Angst vor dem langen Arm der Geheimdienste und den Repressionen des iranischen Regimes. Sie wollen Freiheit. Zwei Freunde aus Ghana mussten fliehen, weil Homosexuelle in ihrem Land verfolgt werden. Es gibt noch viele Beispiele von Diskriminierung und Rassismus, mangelnder medizinischer Versorgung, Armut und Bedrohung, geschildert von den Asylsuchenden in Unna. Dabei fällt es ihnen nicht leicht, sich vor der Kamera zu äußern. Sie wissen nicht, was auf sie zukommt, ob sie mit ihren Kindern eine Zukunft in Deutschland haben. Der ehemalige Leiter der Landesstelle in Unna, Siegfried Pogadl, jedenfalls fordert die weitere Aufnahme von Flüchtlingen in Unna-Massen, alles andere sei eine „Ressourcenverschwendung“ der vielen leer stehenden Wohnungen. Mo, 4. Nov • 09:45-10:15 • WDR

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Der NSU – Eine Spurensuche
Neue Spur: Tod von NSU-Terroristen doch kein Selbstmord?

Waffenexperte widerspricht BKA-These in der N24-Reportage „Der NSU – Eine Spurensuche“.

Berlin (ots) – Vor zwei Jahren endete die Terrorserie des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU). Noch immer gibt es viele offene Fragen: Wo bereitete der NSU um die mutmaßlichen Täter Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos seine Taten vor? Wer hat das Trio unterstützt? Und: Haben Mundlos und Böhnhardt wirklich Selbstmord begangen? N24-Reporterin Nadine Mierdorf hat sich auf Spurensuche begeben und mit ehemaligen Verfassungsschützern, Experten und Mitgliedern der rechten Szene gesprochen.

Böhnhardt und Mundlos. War es wirklich Selbstmord? Waffenexperte widerspricht im N24-Interview BKA-These. Mo, 4. Nov • 20:10-21:05 • N24

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