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TV-Tipps des Tages

24.10.2013 – Iran, Mali, Migranten, Asyl, Flüchtlinge, Islam, Ausländer

TV-Tipps des Tages sind: Dingomaro - Irans schwarzer Süden; Das Land der Dogon: Das westafrikanische Mali zählt zu den größten Flächenstaaten des Kontinents; Menschen hautnah: Tod nach Abschiebung: Wadim K. ist in Deutschland aufgewachsen, zur Schule, zum Sport und in die Ministrantengruppe gegangen.

Von Donnerstag, 24.10.2013, 8:18 Uhr|zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 23.10.2013, 22:13 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |   Drucken

Dingomaro – Irans schwarzer Süden
Dokumentation – Seit seinem Internet-Hit „Pechvogel“ zählt Hamid Said zu den bekanntesten schwarzen Musikern im Iran. Auf seinem Motorrad reist er quer durch die Provinz Hormozgan, die im Süden des Landes am Persischen Golf liegt, um seinen Traum zu verwirklichen: Er will ein Konzert mit den besten schwarzen Musikern des Landes organisieren. Um sein Ziel zu erreichen, muss Hamid viele Hindernisse überwinden: die gleichermaßen menschenfeindliche wie atemberaubende Landschaft, skeptische Musikerkollegen, afrikanische Geisterbeschwörungen und den Widerstand seiner Frau, die seinem Vorhaben mit großer Skepsis begegnet. Do, 24. Okt • 10:30-11:13 • arte

Das Land der Dogon
Dokumentation – Das westafrikanische Mali zählt zu den größten Flächenstaaten des Kontinents. Neben den Sanddünen der Sahara, dem Niger, den quirligen Orten Timbuktu und Djenné sind die 300 Meter hohen Felsklippen von Bandiagara eine touristische Hauptattraktion. Entlang dieser 170 Kilometer langen Felswand liegt der Lebensraum des Volks der Dogon. Vor langer Zeit haben sie ihre archaischen Höhlenwohnungen inmitten der unzugänglichen Klippen errichtet: Spitzhüttendörfer in schönster afrikanischer Lehmarchitektur, umgeben von Hirse- und Zwiebelfeldern. Do, 24. Okt • 11:15-11:58 • arte

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Menschen hautnah: Tod nach Abschiebung
Dokumentation – Ein Film von Hauke Wendler und Carsten Rau. Wadim K. ist in Deutschland aufgewachsen, zur Schule, zum Sport und in die Ministrantengruppe gegangen. Er sprach deutsch, er hatte deutsche Freunde, er fühlte sich als Deutscher. Doch einen deutschen Pass hat Wadim nie erhalten, weil er mit seiner Familie 1992 als Flüchtling nach Hamburg kam.

Mit dem Zusammenbruch der Sowjetunion fühlen sich Wadims russischstämmige Eltern in Lettland nicht mehr sicher. Doch in Deutschland wird ihr Asylantrag abgelehnt. Es folgen 13 Jahre zwischen Duldungen, Arbeitsverbot und Sammelunterkünften. Die Eltern brechen unter dem Druck zusammen, erkranken an schweren Depressionen. Die Kinder sind mehr und mehr auf sich gestellt. Do, 24. Okt • 22:30-23:15 • WDR

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