Deutsche Presse

29.06.2013 – Stipendien, NSU, Ausländer, Kölner Moschee, Migranten, Türkei

NSU Terror: Schreddern ohne Folgen; Regierung will Stipendien für Ausländer kürzen; Der latente Rassismus der Polizei; Migranten: Der Hass der braven Bürger; Holocaust für alle; Der Protest der Asylbewerber; Eröffnung der Kölner Moschee verschoben; Wenn die Polizei brutal zuschlägt und tritt; Türkei: Erdogan geht auf ausländische Medien los

Von Samstag, 29.06.2013, 8:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Freitag, 28.06.2013, 23:19 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Die Aktion „Konfetti“ sorgte bundesweit für Schlagzeilen: Mitarbeiter des Verfassungsschutzes hatten Akten über mögliche NSU-Helfer vernichtet. Die Ermittlungen, die auch gegen den früheren Präsidenten des Bundesamtes liefen, sind beendet – ohne strafrechtliche Konsequenzen für beteiligte Beamte.

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Ist das der Beweis für eine Verbindung zwischen dem NSU und dem Angeklagten André E.? Das Geld, das die Polizei bei ihm fand, könnte aus den Raubüberfällen der Terrorzelle stammen. Auffällig sei vor allem die Stückelung, meinen die Ermittler.

Beschimpft und bedroht: Migranten in der Politik sind für viele Wähler längst nicht selbstverständlich. Drei Bundestagsabgeordnete erzählen, wie sie mit den unzähligen Schmähzuschriften leben

Nur Holzstiegen und kein Teppich! – Abdelkader Rafoud erinnert sich noch gut an sein Entsetzen am Tag der Ankunft in Offenbach. Aus den Weiten der marokkanischen Provinz hatte sein Vater Ahmed seine Frau und die sieben Kinder 1972 hierher geholt.

Der Protest der Asylbewerber in München geht weiter. Bürgermeister Ude fordert, die Stadt solle die Streikenden ärztlich versorgen. Das lehnen die Streikenden ab.

Vertriebene Schlesier, bedrohte Migranten: Die Aktion „Zwei Minuten Stillstand“ verwandelt Holocaust-Gedenken in ein europäisches Wohlfühlprojekt.

Der Verfassungsschutz in Nordrhein-Westfalen kann weiter in der bisherigen Form über die rechtsextreme Gruppierung Pro Köln berichten. NRW ist nicht von einem Urteil des Bundesverwaltungsgerichts zum Bundesverfassungsschutzgesetz betroffen.

Die Moschee in Köln kann nicht mehr in diesem Jahr eröffnet werden. Das teilte der Bauherr DITIB mit. Zuvor kam es zu Streitigkeiten wegen Baumängeln zwischen der DITIB und dem Architekten Paul Böhm.

Ein Video sorgt für Empörung. Mit einem Handy hat ein Augenzeuge festgehalten, wie zwei Polizeibeamte auf einen Mann einprügeln. Ist die dokumentierte Gewalt eine Einzelfall? Experten bezweifeln das.

Es klingt wie ein merkwürdiger Krimi-Plot: Ein Geistlicher aus dem Vatikan beauftragt einen Ex-Agenten, 20 Millionen Euro aus der Schweiz nach Italien zu schmuggeln. Der jetzt bekanntgewordene Fall scheint alle Gerüchte über Korruption und dunkle Machenschaften im Vatikan zu bestätigen.

Die Proteste gegen die Regierung Mursi entladen sich in Ägypten in gewaltsamen Auseinandersetzungen. In der zweitgrößten Stadt Alexandria wurde nun ein Mensch bei einer Demonstration getötet.

Für ausländische Journalisten wird das Arbeiten in der Türkei brenzlig. Reporter werden beschimpft, geschlagen, aus dem Land gejagt. Die Regierung Erdogan heizt die Stimmung mit gezielten Kampagnen an.

Integration und Migration

Eröffnung der Kölner Moschee verschoben

Deutschland

Ausland

Türkei

 

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