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TV-Tipps des Tages

16.01.2013 – Ausländer, Kirche, Asyl, Integration, Mosambik, Deutschkurse

TV-Tipps des Tages sind: Orientierung: Das ORF-Religionsmagazin in BR-alpha - alpha-Österreich. Tödliche Tradition: Kirche in Albanien kämpft gegen Blutrache. Diakon im Asylheim: Deutschkurse für Ausländer. Mosambik: Religiöser Wettstreit auf der "Paradies-Insel"

Von Mittwoch, 16.01.2013, 8:18 Uhr|zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 16.01.2013, 8:18 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |   Drucken

Orientierung
Das ORF-Religionsmagazin in BR-alpha – alpha-Österreich. Themen: Tödliche Tradition: Kirche in Albanien kämpft gegen Blutrache; Diakon im Asylheim: Deutschkurse für Ausländer; Mosambik: Religiöser Wettstreit auf der „Paradies-Insel“

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Tödliche Tradition: Kirche in Albanien kämpft gegen Blutrache
Blutrache ist in Albanien bis heute ein Problem: Zwar fehlen präzise Angaben über Blutrache-Opfer, doch Schätzungen reichen von 1.000 bis 10.000 Morden, die seit dem Fall des Kommunismus für rund 20 Jahren aus Blutrache-Motiven begangen worden sind. Vor allem in Nordalbanien ist die tödliche Tradition noch weit verbreitet. Genau dort engagiert sich nun seit einigen Jahren die katholische Kirche des Landes verstärkt: einerseits, indem betroffene Familien unterstützt werden, andererseits mit einem Dekret, das potenziellen Blutrache-Mördern mit härtesten Kirchenstrafen droht. Ein „Orientierung“- Team hat mit Opfer-Familien und katholischen Bischöfen gesprochen.

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Diakon im Asylheim: Deutschkurse für Ausländer
Oft mehrmals täglich pendelt Gerhard Bollardt die Sechs-Kilometer-Strecke zwischen Unterfrauenhaid und Horitschon im Burgenland. Voll besetzt ist dann sein Auto. Die Mitfahrer: Asylwerber, die Deutsch lernen wollen. Sprachunterricht nämlich erteilt Bollardt seit einigen Monaten regelmäßig, im Rahmen eines Sozialpraktikums, das er selbst – als angehender Diakon – absolviert hat. Mittlerweile wurde Gerhard Bollardt, vormals Medienschaffender und seit einigen Jahren Pensionist, zum katholischen Diakon geweiht. Das Engagement für „seine Schützlinge“ will er weiterhin aufrechterhalten. Den Einsatz für Flüchtlinge nennt er heute „eine Lebensaufgabe“.

Mosambik: Religiöser Wettstreit auf der „Paradies-Insel“
Seit dem Ende des Bürgerkriegs vor rund 20 Jahren hat sich der afrikanische Staat Mosambik bemerkenswert gut entwickelt. Und wie in vielen Regionen Afrikas so herrscht auch in Mosambik ein regelrechter Wettstreit zwischen einer immer größer werdenden Vielzahl an christlichen Konfessionen. Ein Beispiel dafür: die 55 Quadratkilometer kleine Insel Benguerra, auf der neben christlichen Predigern auch traditionelle Heiler, so genannte Sangomas, immer noch eine wichtige Rolle spielen. 19:30-20:15 • BR-alpha

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