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15.12.2012 – Iran, Connecticut, USA, Amoklauf, Türkei, TRT, Eurovision

Die Themen des Tages sind: Massaker an Grundschule in der Ortschaft Newton im US-Bundesstaat Connecticut; Erpressungsbande iranischer Spione: Bei den Ermittlungen über die in der ostanatolischen Provinz Igdir gefassten 12 Persone seien wichtige Informationen erfasst worden; Türkei nimmt an dem diesjährigen Eurovision Songwettbewerb nicht teil

Von TRT Samstag, 15.12.2012, 12:28 Uhr|zuletzt aktualisiert: Samstag, 15.12.2012, 12:31 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |   Drucken

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Erpressungsbande iranischer Spione
Zaman schreibt unter der Überschrift, „Erpressungsbande iranischer Spione“, bei den Ermittlungen über die in der ostanatolischen Provinz Igdir gefassten 12 Personen, denen Spionage im Namen des Iran vorgeworfen wird, seien wichtige Informationen erfasst worden. Unter den 12 Verdächtigen würden sich auch 6 Menschenhändler befinden. Bei den Untersuchungen der Staatsanwaltschaft von Igdir seien die Spione durch Erpressung von mehreren hochrangigen Bürokraten und Militärpersonal an zahlreiche geheime Informationen und Dokumente gelangt, die die Staatssicherheit betreffen.

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In der Nachricht wird ferner unterstrichen, dass die verdächtigen Personen durch Ausnutzung ihrer Beziehungen zu ihren Verwandten, den an der Grenze als Taxifahrer getarnten und Menschenhandel betreibenden iranischen Agenten wichtige Informationen übermittelt haben. Unter den geheimen Informationen würden sich Fotos von öffentlichen Gebäuden, Zeichnungen von militärischen Punkten, sowie Bilder und Informationen von Grenzposten befinden.

Massaker an Grundschule
Sabah berichtet unter der Schlagzeile, „Massaker an Grundschule“, in der Ortschaft Newton im US-Bundesstaat Connecticut habe gestern ein Amokläufer eine Grundschule gestürmt und 26 Personen ermordet. Unter den Todesopfern seien 20 Kinder. Nach Angaben der Zeitung handle es sich bei dem Amokläufer um einen 20 Jährigen namens Adam Lanza. Der Attentäter habe eine schusssichere Weste angezogen und gestern Morgen gegen 9:30 Ortszeit mit vier Pistolen bei sich eine Grundschule gestürmt, auf der auch seine Mutter als Lehrerin tätig war. Lanza habe als erstes das Zimmer des Schuldirektors betreten. Danach habe er sich mit dem Direktor gestritten. Anschließend habe er das Massaker mit 26 Todesopfern angerichtet. Unter den Todesopfern von Lanza sei auch die Mutter des Amokläufers. Der Bruder von Adam Lanza sei an einem anderen Ort tot aufgefunden worden.

Türkei nimmt an dem diesjährigen Eurovision Songwettbewerb nicht teil
Unser letzter Beitrag für heute kommt von Hürriyet. Laut einer Erklärung der türkischen Fernseh- und Rundfunkanstalt TRT, werde die Türkei an dem diesjährigen Eurovision Songwettbewerb nicht teilnehmen. Der Koordinator des Musiksenders TRT-Müzik und Präsident der Eurovision Delegation, Ismail Güngör habe gesagt, der von TRT gefasst Beschluss habe nichts mit finanziellen oder anderen ähnlichen Gründen zu tun. Die privilegierten 5 Mitgliedsländer von EBU, Frankreich, Großbritannien, Spanien, Italien und Deutschland wollten nach ihren schlechten Ergebnissen das Voting-System ändern. In diesem Zusammenhang habe man die anderen Mitgliedsländer nicht nach ihrer Meinung gefragt. Die Türkei finde diese Entscheidung und habe sich deshalb entschieden, an dem diesjährigen Songwettbewerb nicht teilzunehmen.

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  1. fariborsm sagt:

    Türkei nimmt an dem diesjährigen Eurovision Songwettbewerb nicht teil
    Ist auch besser so. Ein ehrenhafter Entschluss. Wie oft haben die türkische Künstler besseres vorgetragen und aus rein politischen Erwägungen nicht in die engere Wahl genommen? Der Westen ist immer für uns da, wenn er uns braucht. bei EV braucht er uns nicht.

  2. Lothar Schmidt sagt:

    @fariborsm

    Recht haben Sie. Der EV ist sowieso nur noch eine Kommerzveranstaltung, war es eigentlich schon immer. Diese ganze Show ist Unsinn. Ich würde mich freuen, wenn Deutschland ebenfalls absagen würde.

  3. Hugo Schwarz sagt:

    @ fariborsm Ich kann Ihnen nur zustimmen. Zumal die Menschen im nahen Osten wegen den dortigen Restriktionen von Internet, Presse, Radio und TV die Sendung eh nicht sehen könnten. Ist uns hier im freien Westen auch ganz recht so.