Deutsche Presse

30.10.2012 – Islam, NSU, Muslime, Osnabrück, Erdoğan, Türkei, PKK, Integration

Begegnung von Christen und Muslimen soll Verständnis fördern; Terrorforscher legen die erste deutsche Studie über die Propaganda von Dschihadisten im Internet vor; Islam-Lehre: Kooperation zwischen Münster und Osnabrück startet; Erdoğan eröffnet neue türkische Botschaft in Berlin; Familien der NSU-Opfer erhielten Entschädigung; Türkische Armee tötete acht PKK-Kämpfer

Von Dienstag, 30.10.2012, 8:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Montag, 29.10.2012, 21:58 Uhr Lesedauer: 4 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Für gegenseitiges Verständnis von Christen und Muslimen haben Spitzenvertreter der evangelischen Kirche in Hessen und Nassau und der muslimischen Verbände geworben. Der Missbrauch der Religionen durch Extremisten sowie eine zu geringe Kenntnis führten zu Konflikten…

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Das Cover zeigt einen vermummten Kämpfer. Dann folgt die „Abrechnung mit Deutschland“, wie die Dschihadisten ihre Botschaft überschreiben. Es ist ein Aufruf zum Mord an allen, die Karikaturen des Propheten zeigen. Man solle sie köpfen, die Tötung filmen – und die Clips öffentlich machen.

An den Universitäten in Münster und Osnabrück fällt am Dienstag der Startschuss für ein gemeinsames Islam-Zentrum. In Niedersachsen wird das neue Institut für Islamische Theologie (IIT) eröffnet, das dann mit dem bereits bestehenden Zentrum für Islamische Theologie (ZIT) der Westfälischen Wilhelms-Universität zusammenarbeitet.

Der türkische Regierungschef Erdogan weiht am Dienstag in Berlin die neue Botschaft ein. Die Visite erfolgt zu einem ungünstigen Zeitpunkt: Kurdische PKK-Rebellen könnten in Syrien eine neue Front eröffnen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) soll der Türkei nach dem Willen von Grünen-Chefin Claudia Roth ein Hilfsangebot zugunsten von Syrien-Flüchtlingen machen.

Die Morde der NSU drohen das Vertrauen in den Staat zu zerstören. Bundesinnenminister Friedrich änderte daran bei Jauch nichts.

2003 scheiterte der Verbotsantrag gegen die rechtsextreme NPD. Jetzt haben die Innenminister wieder 1000 Seiten Belege gesammelt. Welche Erfolgschancen kann ein zweiter Anlauf haben?

Die Hinterbliebenen der rechtsextremen Terror-Akte haben 900.000 Euro Entschädigung von der Bundesregierung erhalten. Auch Beerdigungskosten wurden erstattet.

Der mutmaßliche Haupttäter des Mordes an Jonny K. will nach einem Medien-Bericht nach Deutschland zurückkehren. Einer seiner Komplizen wurden derweil wieder in Untersuchungshaft genommen.

Nicht einmal jeder zehnte Migrant besucht eine Berufsschule. Damit ist sogar deren Anteil in den Gymnasien und berufsbildenden Schulen höher. Eine Rolle dürften die teilweise mangelnden Deutschkenntnisse spielen.

Landesweit gehen die Kämpfe weiter. In Damaskus explodiert eine Autobombe. Der Syrien-Krieg wird auch für die Türkei immer brenzliger.

Bei Luftangriffen der türkischen Armee sind am Sonntagabend acht Kämpfer der verbotenen Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) getötet worden. Wie die türkische Nachrichtenagentur Anadolu berichtete.

Integration und Migration

Islam-Lehre: Kooperation zwischen Münster und Osnabrück startet

Erdogan eröffnet neue türkische Botschaft in Berlin

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Familien der NSU-Opfer erhielten Entschädigung

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