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08.09.2012 – Erdoğan, Islam, Religion, Flüchtlinge, USA, Schiiten, Syrien

Die Themen des Tages sind: Erdoğan: „Nicht nur der Islam, sondern alle himmlischen Religionen verbieten das Töten“; Schwarze Wirtschaft für ein noch besseres Leben; Erfolg eines türkischen Unternehmers in den USA; Der landwirtschaftliche Anteil beim Bruttoinlandsprodukt der Türkei gestiegen; Türkische Nationalelf verliert in Niederlande

Von TRT Samstag, 08.09.2012, 14:32 Uhr|zuletzt aktualisiert: Samstag, 08.09.2012, 14:32 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Erdoğan: „Nicht nur der Islam, sondern alle himmlischen Religionen verbieten das Töten“
Milliyet berichtet über die Rede des Ministerpräsidenten Recep Tayyip Erdogan auf dem Treffen in Istanbul unter dem Motto „Arabisches Erwachen und Frieden im Neuen Nahen Osten: Muslimische und Christliche Perspektiven“ In der Zeitungsmeldung heißt es, nachdem der Ministerpräsident Erdogan das Thema Syrien angesprochen habe, sei er auf das Verbot des Tötens in allen Religionen eingegangen und folgendes gesagt, „Nicht nur der Islam, sondern alle himmlischen Religionen verbieten das Töten. Wie auch das Verbot für die Sunniten gilt, so gilt es auch für die Schiiten. Ich weiß, dass auch im Christentum und Judentum das Töten verboten ist.“

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Sabah berichtet ebenfalls über die Konferenz in Istanbul und wiedergibt folgende Worte von Erdogan. „Wenn wir uns für die Toleranz, den Dialog oder das Miteinanderleben stark machen, wird die Welt noch lebbarer sein und die übrigen Menschen auf der Welt uns folgen.“

Schwarze Wirtschaft für ein noch besseres Leben
„Schwarze Wirtschaft für ein noch besseres Leben“ lautet eine Schlagzeile von Radikal. Das Blatt weißt im Detail daraufhin, dass der Menschenschmuggel die zweitschwerste organisierte Kriminalität sei. Der Handel mit Menschenschmuggel würde 32 Milliarden Dollar einbringen und davon werde allein 300 Millionen von illegalen Flüchtlingen kassiert. Die Zeitung schreibt, dass die Türkei für die illegalen Flüchtlinge eine wichtige Route und beim Menschenhandel das Zielland sei. Im vergangenen Jahr seien 44 Tausend 415 illegale Flüchtlinge beim Passieren der Grenzübergänge festgenommen worden. Die meisten illegalen Flüchtlinge würden aus Myanmar, Palästina, Afghanistan und Syrien kommen. Diese Menschen würden den Menschenschmugglern etwa 3.500 bis 7000 Dollar zahlen.

Erfolg eines türkischen Unternehmers in den USA
Star informiert die Leser über den Erfolg eines türkischen Unternehmers in den USA. Der 33 Jährige Türke Cenk Sidar sei auf der Liste „Wegweiser der Außenpolitik unter 33 Jahren“ die von den US-Zeitschriften „The Diplomatic Courier“ und „Young Professionals in Foreign Policy“ veröffentlicht werde, unter den 99 anderen aufgeführt worden.

Der landwirtschaftliche Anteil beim Bruttoinlandsprodukt der Türkei gestiegen
Yeni Şafak wiedergibt in einer Wirtschaftsnachricht die Worte von Doz. Dr. Masum Burak, dem Leiter für landwirtschaftliche Forschungen und Politiken des Ministeriums für Nahrung, Landwirtschaft und Viehzucht. Burak habe darauf hingewiesen, dass in den vergangenen 10 Jahren der landwirtschaftliche Anteil beim Bruttoinlandsprodukt der Türkei um das Dreifache von 24 Milliarden auf 63 Milliarden Dollar gestiegen ist. Nach Worten von Burak sei die Türkei in der Landwirtschaft in der Welt auf Platz 11 und in Europa auf Platz 1 gestiegen. Das Ziel sei es, im Jahre 2023 in der Welt unter den Top 5 zu sein.

Türkische Nationalelf verliert in Niederlande
In einer Sportnachricht berichtet Haber Türk über das gestrige Spiel zwischen der Türkei und den Niederlanden für die Fussball-WM-2014 in Brasilien. Die türkische Nationalelf habe das Spiel gegen die Auswahl aus den Niederlanden mit 2:0 verloren. Das Blatt schreibt, dass das türkische Team viele Torchancen großzügig verspielt habe.

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