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23.07.2012 – Syrien, Marmaray, Libyen, Türkei, Şimşek, Mardin, Istanbul, Singapur

Die Themen des Tages sind: Waffentransport an die syrische Grenze; Yıldırım: „Schnellzugprojekt wird wie geplant fertig gestellt“; Çağlayan: „Türkische Unternehmen werden ihre Herausgabeansprüche in Libyen geltend machen“; Şimşek in Singapur; Flüchtlingsstrom aus Syrien; Nezir: „Türkei ist unser Mutterland“

Von BYEGM, TRT Montag, 23.07.2012, 12:31 Uhr|zuletzt aktualisiert: Montag, 23.07.2012, 12:31 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |   Drucken

Presseschau der Generaldirektion für Presse und Information in Ankara

Waffentransport an die syrische Grenze
Die türkische Armee hat aus der türkischen Provinz Mardin über die Eisenbahnstrecke Waffen an die syrische Grenze transportiert. Die nach Nusaybin transportierten Militärfahrzeuge, darunter Lastwagen mit Raketen-Batterien wurden unter großen Sicherheitsvorkehrungen in den Bahnhof gebracht. Angaben zufolge sollen die Militärfahrzeuge an die Grenztruppen entsendet werden.

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Yıldırım: „Schnellzugprojekt wird wie geplant fertig gestellt“
Verkehrsminister Binali Yıldırım zufolge werde das Schnellzugprojekt, das die Strecke zwischen Ankara und Istanbul verkürzen soll, 2013 fertig gestellt. Yıldırım, der die Bauarbeiten besichtigte fügte zu, dass es bis auf die Strecke zwischen İnönü und Köseköy keine großen Probleme gebe und die arbeiten wie geplant weiterlaufen würde. Zudem sagte Yıldırım, dass das Schnellzugprojekt zeitlich gesehen zusammen mit dem “Marmaray-Projekt” 2013 fertig gestellt werde.

Der 60 Meter unter dem Meeresboden verlaufender Eisenbahntunnel Marmaray-Projekt wird Europa mit Asien verbinden.

Çağlayan: „Türkische Unternehmen werden ihre Herausgabeansprüche in Libyen geltend machen“
Im Rahmen ihrer Arbeiten zu den Herausgabeansprüchen von Bauunternehmen, die einst in Libyen investierten, habe Wirtschaftsminister Zafer Çağlayan dem lybischen Ministerpräsidenten Anweisungen zur Auszahlung dieser Forderungen von türkischen Unternehmen gegeben. Çağlayan zufolge werden die abgebrochenen Projekte von türkischen Firmen in kürze fertiggestellt, wodurch die sozio-ökonomische Lage des Landes gestärkt werde, so Çağlayan.

Şimşek in Singapur
Bei seinem Besuch in Singapur und Hong Kong stellte Finanzminister Mehmet Şimşek den hiesigen Unternehmern Investitionsmöglichkeiten in der Türkei vor. Die gute Krisenbewältigung der Türkei stand dabei im Vordergrund, dass laut Şimşek in den kommenden Jahren vermehrt Unternehmer anreizen soll in die Türkei zu investieren. An den Gesprächen nahmen neben der Ehegattin des Präsidenten von Singapur führende CEOs teil.

Flüchtlingsstrom aus Syrien
Die Gewalt in Syrien dauert weiterhin an. 25 Syrer, unter ihnen auch ein syrischer General und Soldaten, flüchteten über die Grenze in die Türkei. Die Flüchtlinge wurden von der Grenze mit Fahrzeugen abgeholt und in Sicherheit gebracht. Die syrischen Deserteure und deren Familienangehörige wurden im Flüchtlingslager „Apaydın“ untergebracht.

Bei den Gefechten in Syrien wurden gestern unteranderem 7 Zivilisten, nahe der Stadt İdlib verletzt. Unter den verletzten, die in ein türkisches Krankenhaus in der Nähe eingeliefert wurden befanden sich ein 18 jähriger Mann und eine 52 jährige Frau, die trotz aller Bemühungen ihr Leben verloren haben.

Nezir: „Türkei ist unser Mutterland“
Der mazedonische Staatsminister Hadi Nezir lobte und bezeichnete die Türkei als ihr Mutterland. Eine starke Türkei werde auch den Balkan-Staaten Stabilität und Frieden bescheren, so Nezir. Zudem unterstrich der Minister die strategische Bedeutung Mazedoniens für die Türkei, das dem Nahen Osten gleich komme. Nezir lud türkische Unternehmer ein in Mazedonien zu investieren.

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