Bremen 2011

Zunahme der kulturellen Vielfalt

Ende 2011 lebten insgesamt 78 356 Ausländer in Bremen – ein Plus von 2,4 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die meisten kommen aus den neuen EU-Ländern. Die Zahl der Türken hat sich verringert.

Dienstag, 22.05.2012, 8:29 Uhr|zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 24.05.2012, 23:34 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |   Drucken

Am Jahresende 2011 lebten insgesamt 78 356 Personen mit ausländischer Staatsangehörigkeit im Land Bremen. Wie das Statistische Landesamt Bremen mitteilt, basieren die Angaben auf der Auswertung des beim Bundesamt für Migration und Flüchtlinge geführten Ausländerzentralregisters.

Die Zahl der Ausländer ist damit gegenüber dem Jahr 2010 um 1 800 Personen (+2,4 Prozent) gestiegen, darunter um 1 691 Personen aus EU-Mitgliedsstaaten. Insgesamt 21 547 Einwohner des Landes Bremen hatten eine Staatsbürgerschaft eines Landes der Europäischen Union.
Vor allem die Zahl der Personen aus den zuletzt beigetretenen EU-Ländern hat sich erhöht, und zwar insgesamt um 674 Personen, davon um 523 aus Bulgarien und um 151 aus Rumänien.

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Auch die Anzahl der Ausländer aus den im Jahr 2004 beigetretenen Mitgliedsstaaten hat um 544 zugenommen. Hier sind insbesondere Immigranten aus Polen (+391), Litauen (+58) und Ungarn (+45) zu nennen.

Mehr EU-Ausländer, weniger Türken
„Die Euro-Krise hat sicherlich dazu beigetragen, dass vermehrt Bürger aus den betroffenen Mittelmeerstaaten ihr Lebens- und Arbeitsumfeld ins Ausland verlagert haben. So stieg im Land Bremen die Zahl der Personen aus Spanien um 137, aus Italien um 103 und aus Griechenland um 50“, so das Statistische Landesamt.

Die Zahl der Einwohner aus Nicht-EU-Staaten hat sich nur geringfügig um 109 auf 56 809 erhöht. Menschen mit türkischer Nationalität sind weiterhin die größte Ausländergruppe, deren Zahl hat sich aber um 276 auf 26 113 verringert. Zunahmen waren dagegen bei den Personen aus Afghanistan (+77), Syrien (+65), dem Irak (+52), den USA (+51), Pakistan (+44) und China (+42) zu verzeichnen.

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  1. Socke sagt:

    Zunahme der Inanspruchname der Deutschen Sozialsysteme hätte die Überschirft auch lauten können….
    DA gab es letzte Woche einen schönen Bericht wo die Kommunen über steigene Ausgaben klagten. sie aber nichts ändern könnten – aufgrund der Anmeldung von Kleingewerben gäbe es da eine Gesetzeslücke.

    Klingt komisch? Kommt daher, das das erzielte Einkomen wohl egal war, aber das Kindergeld und andere Leistungen sofort abgerufen wurden.
    „Kulturelle Vielfalt“ hätte ich mir dann gerne erspart.