Deutsche Presse

10.05.2012 – NSU, Pro NRW, Salafisten, Integration, Türkei, Islam, Ausländer

Deutsche Namen für Ausländer nicht erlaubt; Ohne Migranten deutlich ärmer; In Deutschland haben es Zuwanderer am einfachsten; Im öffentlichen Dienst sind Migranten die Minderheit; Salafisten und Pro NRW: Politiker fordern Salafisten-Verbot; NSU Morde und Neonazi Terror; Landtagswahl in NRW; Türkei: Erdogan kritisiert Festnahmen

Von Donnerstag, 10.05.2012, 8:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 09.05.2012, 22:15 Uhr Lesedauer: 4 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Ausländisch klingende Namen können zwar Diskriminierungen provozieren. Trotzdem rechtfertigt der Wunsch nach Integration nicht die Änderung in einen deutschen Namen, urteilte ein Gericht.

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Kaum eine deutsche Stadt hat von Zuwanderung aus anderen Ländern so sehr profitiert wie Frankfurt. Frankfurter ohne deutschen Pass bringen wirtschaftliche Dynamik an den Main.

Der Leiter der Hamburger Ausländerbehörde, Ralph Bornhöft, wird abgelöst. Der Hardliner steht einer humaneren Flüchtlingspolitik in der Hansestadt im Weg. Von der ist allerdings nicht wirklich viel zu spüren.

Im Vergleich europäischer Großstädte integrieren sich ausländische Arbeitnehmer hier leichter als anderswo. Zeitverträge und Sprachbarrieren wirken auf Fremde selten abschreckend.

Im öffentlichen Dienst sind Migranten die Minderheit. Die Bundesregierung hat eine Studie zur Integration von Migranten in den Kommunen vorgestellt. Integration soll dort Chefsache werden. Doch viele Bürger aus Zuwandererfamilien fühlen sich bis heute nicht gleichberechtigt.

Millionen Deutsche wünschen sich ein Land ohne Ausländer – in ihrem neuen Buch beschreiben Pitt von Bebenburg und Matthias Thieme, wie unser Land aussähe, würde dieser Wunsch Wirklichkeit werden.

Nach den Ausschreitungen zwischen Salafisten und Polizei fordern Union und FDP konsequentes Vorgehen gegen die Gruppe. Einzelne salafistische Vereine müssten verboten werden.

Bundesinnenminister Friedrich (CSU) hat vor weiteren gewalttätigen Ausschreitungen von Salafisten gewarnt: „Wir werden uns das nicht gefallen lassen, dass gewaltbereite Salafisten den Frieden im Lande stören.“

NSU Früh gab es Hinweise, dass die Mordserie an Migranten mit einem Bombenanschlag 2004 in Köln zusammenhängen könnte – im BKA hielt man das für ein Hirngespinst

Der Antrag einer Grünen-Gruppierung zur Abschaffung des Verfassungsschutzes in Mecklenburg-Vorpommern sorgt schon vor einem Parteitag am Wochenende in Güstrow für Zündstoff.

Der Neonazi Martin Wiese fordert einen Volksgerichtshof und beschwört den ‚Endsieg‘. Nun geht er wegen Volksverhetzung wieder mal ins Gefängnis.

Wenige Tage vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen sieht eine Umfrage Rot-Grün unter Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) im Aufwind.

Erstmals sagte eine Überlebende des Massakers auf Utøya vor Gericht über die Bluttaten von Anders Breivik aus – wie sie Jugendliche sterben sah, sich versteckte und seine ekstatischen Schreie hörte.

Israels Regierung der nationalen Einheit streitet über eine illegale Siedlung und die Wehrpflicht für Ultra-Orthodoxe.

Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan hat sich am Mittwoch erstmals ablehnend zu der Verhaftungswelle gegen aktive und ehemalige Militärs in seinem Land geäußert.

Die Türkei setzt große Hoffnungen in Hollande, besonders in Fragen des EU-Betritts. Doch selbst wenn er sich für diesen einsetzt, will die Türkei die Beziehungen zur EU mit Beginn der Ratspräsidentschaft Zyperns im Juni einfrieren.

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