Deutsche Presse

04.02.2012 – Scharia-Gerichte, Öney, Migranten, Zwickau, NPD, Neonazi, Türkei

Doppelte Staatsbürgerschaft für Türken in Ausnahmefällen; Justizminister sorgt mit Scharia-Vorschlag für Aufregung; Türkischer Vize-Premier Bozdağ: Deutschland muss Deutsch-Türken besser schützen!; Zwickauer Neonazi-Terrorzelle; Ruf nach NPD-Verbot wird immer lauter; Nazi-Opfer scheitern am Völkerrecht; Genozid-Streit: Türkei schaltet auf stur und entzieht Frankreichs Armee die Überflugsrechte

Von Samstag, 04.02.2012, 8:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Freitag, 03.02.2012, 23:11 Uhr Lesedauer: 4 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Aygül Özkan ist die erste Ministerin mit türkischer Abstammung in Deutschland. Sie brachte die passenden Werte zum richtigen Zeitpunkt mit.

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Die baden-württembergische Integrationsministerin hat entscheidende Änderungen für türkische Staatsbürger in ihrem Bundesland erreicht. Die Türkischstämmigen der Region sind erfreut über die Entwicklung, hoffen aber auch auf weitere Schritte.

Deutschland muss Menschen mit Einwanderungsgeschichte besser schützen, so der türkische stellvertretende Ministerpräsident Bekir Bozdağ. Und zwar gegen Neo-Nazis wie gegen Mitglieder der PKK.

Immer weniger Duisburger Eltern mit Migrationshintergrund sprechen in der Familie vorrangig auf Deutsch. Jugendamtsleiter Krützberg spricht von „deutscher Sprachlosigkeit“.

Ist eine Sekretärin mit Kopftuch für einen Arbeitgeber und seine Kunden unzumutbar? Dieser Meinung war zumindest eine Personaldienstleistungsfirma mit Hauptsitz in Nieder-Olm bei Mainz, wie eine 25-jährige Frau aus Mannheim erfahren musste.

Aussagen des rheinland-pfälzischen Justizministers Jochen Hartloff (SPD) zu möglichen islamischen Schiedsgerichten in Deutschland sorgen für Wirbel.

Die NPD will am Samstag in Reinickendorf tagen – und ihren Vorsitz neuwählen. Den will der Kameradschaftler Sebastian Schmidtke einnehmen. Im Bezirk formiert sich Protest.

Angesichts der zunehmenden Verbindungen zwischen einiger mutmaßlicher Helfer der Zwickauer Nazi-Terrorzelle und der rechtsextremen NPD werden die Rufe nach einem neuen Verbotsverfahren lauter.

Der als mutmaßlicher Unterstützer der Zwickauer Terrorzelle verhaftete Carsten S. war Ende der 90er Jahre in der Jenaer NPD-Szene aktiv.

Die Bundesregierung hat ihren Zeitplan für den Abzug aus Afghanistan bekräftigt: Die Mission werde nicht vor 2014 beendet, sagte Verteidigungsminister de Maizière auf der Münchner Sicherheitskonferenz.

Der IGH hat über italienische Gerichtsurteile gegen Deutschland entschieden. Opfer deutscher Kriegsverbrechen dürfen nicht im Ausland klagen, so das Urteil.

Das Pentagon rechnet offenbar damit, dass Israel im Frühjahr iranische Atomanlagen angreifen wird.

Iran angreifen oder nicht? Israel fürchtet, dass die Zeit zu Handeln bald abläuft. Das Land selber kann nur zusehen, wie sich das Drama der arabischen Revolutionen entfaltet.

Die 2,5 Millionen türkischen Wähler in Deutschland und anderen Ländern sollen erstmals die Möglichkeit erhalten, bei Wahlen in der Türkei an ihrem Wohnort ihre Stimme abzugeben.

Die türkische Luftwaffe hat am Freitag Stellungen von Terroristen der (PKK) im Norden des Irak beschossen.

Das französische Militär nutzt nicht mehr länger türkischen Luftraum oder Gewässer. Der Grund: Offenbar wurden Anfragen Frankreichs seit kurzem wiederholt wegen dem Genozid-Gesetz abgelehnt. In Zukunft werde man deshalb türkische Gebiete meiden.

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Zwickauer Neonazi-Terrorzelle

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Nazi-Opfer scheitern am Völkerrecht

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Türkei

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