Deutsche Presse

21.12.2011 – Türken, Ausbildung, Özkan, Zwickauer, Neonazi, Armenien, Türkei

Schröders Flirt mit Linksradikalen; Aygül Özkan: Türken warten fünfmal länger auf Ausbildungsplätze; „Das ist unser Präsident!“; Islamisches Zentrum wächst schnell; Droh-Mail an Özkan: Polizei macht Verfasser ausfindig; Zwickauer-Terrorzelle; Türkei droht Paris wegen Genozid-Gesetz

Von Mittwoch, 21.12.2011, 8:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 21.12.2011, 12:26 Uhr Lesedauer: 4 Minuten  |   Drucken

 

Die Themen des Tages sind:

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Die niedersächsische Sozialministerin Aygül Özkan kritisierte auf dem internationalen Migrantentag in Hannover die Benachteiligung von Jugendlichen mit Migrationshintergrund.

Wie Kristina Schröder einmal einer Zeitung ein Interview gab, die sie als linksextrem bekämpft wissen will. Und welches Geheimnis sie bislang verborgen hielt.

Mecklenburg-Vorpommern hat die sogenannte Residenzpflicht für Asylbewerber gelockert.

Wegen seinen Ansichten zum Islam genießt Christian Wulff unter deutschen Muslimen viele Sympathien. Daran hat sich nichts geändert.

Der Termin für den Festakt zur Einweihung des Zentrums für Islamische Theologie in Tübingen steht seit Kurzem fest: Am 16. Januar wird sich Bundesbildungsministerin Annette Schavan (CDU) vor Ort über das erste Zentrum dieser Art in Deutschland informieren.

Berlins evangelische Kirche übernimmt Vikarin, die entlassen wurde, weil sie einen Muslim heiratete.

Die Polizei hat den Verfasser einer Drohmail an die türkischstämmige Sozialministerin Aygül Özkan (CDU) ausfindig gemacht. Es handelt sich um einen 28-Jährigen aus Hannover, den die Ermittler der rechten Szene zurechnen.

Seit mehr als einem Monat schon sitzt Beate Zschäpe in Untersuchungshaft. Doch es gibt Zweifel, ob man auch wird nachweisen können, was man ihr vorwirft.

Der Verfassungsschutz soll Ende der 90er Jahre den Zwickauer Neonazis Geld für gefälschte Pässe übermittelt haben, um so an den Aufenthaltsort und an Tarnnamen der Rechtsterroristen zu gelangen. Grünen-Chefin Claudia Roth zeigte sich entsetzt und forderte erneut einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss.

Jahrelang sahen Behörden keine Hinweise auf „Rechtsterrorismus“. Nach dem Auffliegen der Zwickauer Neonazi-Zelle, der zehn Morde zur Last gelegt werden, gestehen Ermittler eine Niederlage ein.

Neuer Ärger für Wulff: Hans Herbert von Arnim fordert eine Überprüfung, ob der Bundespräsident gegen das Parteiengesetz verstoßen hat.

Beamte des Landeskriminalamtes haben am Dienstag Geschäftsräume der rechtsextremen NPD im Berliner Stadtteil Köpenick aufgesucht.

Die italienische Neonazi-Webseite Stormfront, italienischer Arm der Organisation um den Ex-Ku-Kluxs-Klan-Führer Don Black, hat eine Schwarze Liste von Politikern, Staatsanwälten, Geistlichen, Menschenrechtsaktivisten und Journalisten veröffentlicht.

Elisabeth Sabaditsch-Wolff ist empört über die Bestätigung ihrer Verurteilung wegen Herabwürdigung religiöser Lehren durch das Wiener Oberlandesgericht.

Das Christentum hat weltweit die meisten Anhänger. In Europa geht der Anteil jedoch zurück. Auf einem anderen Kontinent steigen die Zahlen dagegen stark.

Nach dem Abzug der USA flammt in Irak der Konflikt zwischen den Religionsgruppen auf: Der schiitische Ministerpräsident Maliki bezichtigt den sunnitischen Vizepräsidenten Hashimi eine terroristische Vereinigung unterhalten zu haben.

Bei einer Festnahmeaktion gegen mutmaßliche Anhänger der verbotenen Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) hat die türkische Polizei 38 Kurdenpolitiker und Journalisten in Gewahrsam genommen.

Frankreich will die Leugnung des Völkermords an den Armeniern bestrafen – die Türkei ist empört und droht mit Abbruch der Beziehungen.

Integration und Migration

Droh-Mail an Özkan: Polizei macht Verfasser ausfindig

Zwickauer-Terrorzelle

Deutschland

Polizei durchsucht NPD-Geschäftsräume

Ausland

Türkei

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