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11.12.2011 – Erdoğan, Türkei, EU-Gipfel, Euro, Istanbul, Menschenrechtstag

Die Themen des Tages sind: Botschaft von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan anlässlich des Menschenrechtstages; Finanzminister Mehmet Simsek über den EU-Gipfel; Gesichter des Friedens haben ihren Nobelpreis entgegengenommen; Assad stellt Homs 72-stündiges Ultimatum; 2. Weltmusik-Festival beginnt in Istanbul

Von Sonntag, 11.12.2011, 14:53 Uhr|zuletzt aktualisiert: Sonntag, 11.12.2011, 14:53 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Botschaft von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan anlässlich des Menschenrechtstages
Hürriyet bringt die Botschaft von Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan anlässlich des Menschenrechtstages. In seiner Botschaft habe Erdogan vermerkt, in der Hinsicht der Menschenrechte stelle die Türkei für die Regionsländer ein Beispiel dar. Die Regierungspolitik über den Ausbau der Grundrechte und Freiheiten stimme mit den Zielen des Europarates, dessen Gründungsmitglied die Türkei sei, über die Verankerung und Vertiefung der Prinzipien der Menschenrechte, Demokratie und Überlegenheit der Justiz überein, habe Ministerpräsident Erdogan dem Blatt nach betont.

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Finanzminister Mehmet Simsek über den EU-Gipfel
In einer weiteren Meldung von Hürriyet lesen wir einen Kommentar von Finanzminister Mehmet Simsek über den EU-Gipfel. Simsek habe gesagt, die Staats- und Regierungschef hätten bei dem Gipfel einige Schritte unternommen, mit denen der Brand unter Kontrolle gebracht werden soll. Aber die Zweifel über die besagten Schritte würden anhalten und es sei noch zu früh, um sagen zu können, dass das Problem zu hundert Prozent gelöst wurde. Bis auf Großbritannien seien sich die EU-Mitglieder einig und von dieser Hinsicht könne von einer positiven Entwicklung gesprochen werde, habe Finanzminister Simsek weiter gesagt.

Wirtschaftsminister Zafer Caglayan über die Krise in Europa
Vatan meldet, Wirtschaftsminister Zafer Caglayan habe betont, obwohl die Krise in Europa zu schweren Verlusten geführt habe, stehe die Türkei mit ihrer politischen Stabilität und den Investitionen des Privatsektors aufrecht auf den Beinen. Die jüngste Krise werde die Türkei nicht im Geringsten beeinflussen, habe Caglayan betont.

Gesichter des Friedens haben ihren Nobelpreis entgegengenommen
Milliyet berichtet unter der Schlagzeile „Gesichter des Friedens haben ihren Nobelpreis entgegengenommen“, der Friedensnobelpreis sei bei einer Zeremonie in der norwegischen Hauptstadt Oslo an die diesjährigen Gewinnerinnen Ellen Johnson Sirleaf, Leymah Gbowee und Tawakkul Karman übergeben worden. Das gewaehlte erste weibliche Staatsoberhaupt in Afrika, die liberianische Präsidentin Ellen Johnson Sirleaf und die liberianische Bürgerrechtlerin Leymah Gbowee seine für ihr Engagement zur Beendigung des seit 14 Jahren anhaltenden Bürgerkrieges in Liberia geehrt worden. Die jemenitische Journalistin und Menschenrechtsaktivistin Tawakkul Karman sei für ihre Rolle beim Aufstand in Jemen mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet worden.

Assad stellt Homs 72-stündiges Ultimatum
Aus Haber Türk erfahren wir unter der Schlagzeile „ Assad stellt Homs 72-stündiges Ultimatum“, die syrische Verwaltung unter Baschar al-Assad hätten ein Ende der Proteste in Homs in 72 Stunden gefordert und eine Militäroperation in der der Stadt angekündigt, sollten die Proteste nicht beendet werden.

2. Weltmusik-Festival beginnt in Istanbul
Star schreibt, das 2. Weltmusik-Festival habe in Istanbul begonnen. An dem Spektakel würden Musiker und Musikgruppen aus der Türkei, Argentinien, Aserbaidschan, Bosnien Herzegowina, Bulgarien, Frankreich und Algerien teilnehmen. Dem Blatt nach werde das Weltmusik-Festival bis zum 19. Dezember anhalten.

Mehr als 100 türkische Fernsehserien in den türkischen Fernsehsendern
Auf den Kulturseiten von Sabah lesen wir, mehr als 100 türkische Fernsehserien, die in den türkische Fernsehsendern die höchsten Einschaltquoten erreicht hätten, würden in mehr als 20 Ländern ausgestrahlt und hätten somit in diesem Sektor einen Exportrekord aufgestellt. Vor allem die Zuschauer im Nahen Osten und Afrika hätten ein großes Interesse an den türkischen Fernsehserien, schreibt das Blatt.

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