Türkische Presse Türkei

07.12.2011 – Erdoğan, Indonesien, Davutoğlu, OSZE, EU-Beitritt Türkei, Afghanistan

Die Themen des Tages sind: Gute Besserungswünsche an Erdoğan; Arınç in Indonesien; Davutoğlu-Dimas Treffen; Bağış: „Wir Erhoffen ein salomonisches Urteil“; Duell der Giganten in der Türkei; Afghanistan: Blutiges Aschura-Fest; In Syrien sind weitere 50 Personen getötet worden

Von BYEGM, TRT Mittwoch, 07.12.2011, 11:55 Uhr|zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 07.12.2011, 11:55 Uhr Lesedauer: 4 Minuten  |   Drucken

Presseschau der Generaldirektion für Presse und Information in Ankara

Gute Besserungswünsche an Erdoğan
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan, der nach seiner Operation letzte Woche seine Termine vorerst abgesagt hatte, wird heute um 11.30 mit dem Emir von Katar Hamad bin Khalifa Al Thani und um 15.00 Uhr mit Ministerpräsident der TRNZ İrsen Küçük zusammenkommen. Ministerpräsidenten Erdoğan der seit letzter Woche zu Hause ruht, werden unterdessen „Gute Besserungswünsche“ des Volkes durch das vor die Haustür seiner Wohnung in Istanbul aufgestelltes Heft übermittelt.

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Arınç in Indonesien
Vizepremier Bülent Arınç reiste gestern zur Teilnahme an dem „Bali Demokratie Forum“ nach Indonesien. Beim „Bali Demokratie Forum“ geht es auf eine Initiative zur Vertiefung der Zusammenarbeit und zum regionalen Austausch demokratischer und politischer Entwicklungen in Asien.

Davutoğlu-Dimas Treffen
Außenminister Ahmet Davutoğlu nahm gestern in der litauischen Hauptstadt Vilnius an der 18. Tagung des Ministerrates der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) teil.

Unterdessen kam Außenminister Davutoğlu mit seinem griechischen Amtskollegen Stavros Dimas zusammen und gratulierte ihm zum Amtsantritt. Davutoğlu gab bekannt die Türkei werde Griechenland in der schweren Finanz- und Wirtschaftskrise beistehen. Indessen wünschte Dimas Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan gute Besserung.

Die Arbeiten der OSZE vor allem in Themen wie Terrorbekämpfung, Schmuggelbekämpfung, Bekämpfung von Intoleranz und Diskriminierung, militärische Sicherheit und Transparenz sowie Menschenrechte sind hinsichtlich der Prioritäten der Türkei von großer Bedeutung.

Bağış: „Wir Erhoffen ein salomonisches Urteil“
Europaminister und Verhandlungsführer Egemen Bağış, der gestern zu Kontakten nach Dänemark, dass am 1. Januar die EU-Ratspräsidentschaft übernehmen wird, reiste kam mit seinem Amtskollegen dänischen Europaminister Nicolai Wammen zusammen.

Nach dem Treffen nahm Bağış an einer Konferenz, die von der Europabewegung und der Istanbul Kulturuniversität gemeinsam veranstaltet wurde teil und hielt eine Rede. In seiner Rede betonte Bağış die Bedeutung der EU für die Türkei erklärte es sei nicht fair die Türken in die Visum-Schlange zu stellen.

Europaminister Bağış brachte bei seinen Kontakten auch die Ansichten der Türkei in Themen wie die Verbindungen und Unterstützung der Terrororganisation zum Ausdruck und gab bekannt die Türkei erhoffe ein salomonisches Urteil bezüglich zum Roj TV Prozess.

Duell der Giganten in der Türkei
Heute Abend wird Istanbul für 90 Minuten vollkommen zum Erliegen kommen, denn in der Liga treffen Galatasaray und Fenerbahçe aufeinander. Zum 368. Mal wird das Derby aller Derbys in der Türkei veranstaltet und wie immer werden die Fußball-Fans fasziniert nach Istanbul schauen, wenn Galatasaray in der Türk Telekom Arena auf den großen Rivalen Fenerbahçe trifft. Kaum ein anderes Duell polarisiert derart in der Türkei, weil es sich hierbei nicht nur um ein Stadtderby, sondern auch um ein kontinentales Derby handelt.

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

Bağış: „Unsere Mitgliedschaft wird der EU nutzen“
Unter der Schlagzeile „unsere Mitgliedschaft wird der EU nutzen“ bringt Yeni Safak die Erklärung von EU-Minister und Chefunterhändler Egemen Bağış nach dem Gespräch mit dem dänischen Europa-Minister Nicolai Wammen. Dem Blatt zufolge habe Bağış gesagt, in den Beziehungen zwischen der Türkei und der EU habe es Höhen und Tiefen gegeben. Ein EU-Mitgliedschaft der Türkei sei sowohl im Interesse der Türkei als auch der EU. Um die Beitrittsverhandlung in der nächsten Periode voranzubringen würden die beiden Seiten zusammenarbeiten.

Die Türkei ist in Europa die einzige Adresse für Investitionen
In Star lesen wir unter der Schlagzeile „die Türkei ist in Europa die einzige Adresse für Investitionen“, in einer Zeit, in der die Länder der Euro-Zone gegen die Schuldenkrise kämpfen würden und die Kredit-Ratingagenturen sehr sparsam mit ihren Kreditnoten umgehen, habe die Türkei als einziger europäisches Land einen Platz in der Investitionsliste der USA bekommen. Der US-Vize-Handelsminister Camunez habe diesbezüglich betont, die USA seien sich dem außergewöhnlichen Potential der Türkei bewusst. Für Investitionen seien sechs Länder und eine Region festgelegt worden. Für Investitionen in Europa habe lediglich die Türkei einen Platz in der Liste erhalten, habe der US-Vizeminister weiter gesagt.

Afghanistan: Blutiges Aschura-Fest
Milliyet berichtet unter der Schlagzeile „blutiges Aschura-Fest“, bei den schwersten Anschlägen in Afghanistan seit 2008 seien 59 Menschen ums Leben gekommen. Der Meldung zufolge ereignete sich der erste Anschlag an einem schiitischen Heiligtum in der afghanischen Hauptstadt Kabul, wo sich zahlreiche Gläubige der schiitischen Muslime zum Aschura-Fest versammelt hätten. Kurze Zeit später sei im Zentrum von Masar-i-Scharif eine weitere Bombe detoniert. Die an einem Fahrrad befestigte Bombe habe vier Menschen das Leben gekostet.

In Syrien sind weitere 50 Personen getötet worden
Aus Sabah erfahren wir unter der Schlagzeile „in Syrien sind weitere 50 Personen getötet worden“, in der syrischen Stadt Homs seien die Leichen von 50 Oppositionellen entdeckt worden. Dem Blatt nach hätten die Sicherheitskräfte des syrischen Staatspräsidenten Baschar al-Assad in der westlich des Landes gelegenen Stadt in den letzten 24 Stunden50 Personen getötet. Zuständige des nationalen Krankenhauses in Homs hätten erklärt, die Zahl der Todesopfer liege weit höher und die meisten Oppositionellen sei nach langer Folter getötet worden.

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