Deutsche Presse

26.10.2011 – Özoguz, Moschee, Integration, Erdbeben, Tunesien, Türkei

Aydan Özoguz soll zur SPD-Vizechefin aufsteigen; Anklage im Fall der Moscheebrandstiftung; Wie kriminell ist Wiesbaden-Nord?; Französisches Gericht spricht Koranschänder frei; Aserbaidschan im Sicherheitsrat; Tunesien nach der Wahl; 54 Stunden nach Türkei-Erdbeben; Türkei weitet Angriffe gegen PKK im Irak aus

Von Mittwoch, 26.10.2011, 8:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Dienstag, 25.10.2011, 22:29 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Die SPD-Führung wünscht sich Aydan Özoguz als stellvertretende Vorsitzende. Sigmar Gabriel will in der Integrationspolitik wieder Meinungsführer sein.

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Vier Monate nach der Brandstiftung auf der Baustelle der Milli-Görüs-Moschee wurde jetzt Anklage erhoben. Die Staatsanwaltschaft Dortmund hat gegen zwei 23 Jahre alte Männer aus Bergkamen Anklage wegen schwerer Brandstiftung, Brandstiftung und Sachbeschädigung erhoben.

Eine mutmaßliche türkische Linksterroristin ist von Griechenland zur Strafverfolgung an Deutschland ausgeliefert worden.

Der Europäische Gerichtshof und der Bundesgerichtshof haben die Persönlichkeitsrechte im Internet gestärkt. Provider werden verpflichtet, bei Rechtsverstößen Blog-Einträge zu löschen.

Wiesbaden-Nord ist kaum das, was man unter einem sozialen Brennpunkt versteht: Mittleres bis gehobenes Bürgertum wohnt hier in Villen und Einfamilienhäusern.

Er hat einen Koran verbrannt und in die Flammen uriniert. Keine Straftat, urteilte ein französisches Gericht in zweiter Instanz, der 30jährige Provokateur aus dem Elsass habe mit seiner Aktion nicht zum Rassenhass aufrufen wollen.

Nach erschöpfenden 17 Wahlgängen ist am Montag in New York Aserbaidschan als fünftes und letztes neues, nicht-ständiges Mitglied in den Sicherheitsrat der Vereinten Nationen gewählt worden.

Ein Treibstofflager in der libyschen Stadt Sirte ist nach Angaben des Nationalen Übergangsrats explodiert. Dabei wurden offenbar mehr als hundert Menschen getötet und mindestens 50 verletzt.

Bei den Wahlen in Tunesien hat die gemäßigt islamistische Partei Ennahda vermutlich ein Drittel der Sitze gewonnen.

Es ist ein kleines Wunder: Zwei Tage nach dem schweren Erdbeben im Osten der Türkei haben Rettungskräfte ein rund zwei Wochen altes Baby aus den Trümmern geborgen.

Das türkische Militär hat nach Angaben aus Sicherheitskreisen seine Offensive gegen PKK Terroristen im Nordirak ausgeweitet. In der Nacht hätten Kampfflugzeuge Ziele der Kurdischen Arbeiterpartei PKK angegriffen.

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Tunesien nach der Wahl

Türkei: 54 Stunden nach Türkei-Erdbeben

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