Deutsche Presse

15.10.2011 – Integration, Sarrazin, Asyl, Wowereit, Student, Ausländer, Türkei

Berufsberater werben in der Moschee; Kritik am »Flughafengefängnis«; Der Anti-Sarrazin haut auf die Pauke; Polizei will mehr Kompetenzen für verdeckte Ermittler; Schuld sind die Nazis und das Kapital; Studenten zieht es in den Osten; Massenmörder von Norwegen: 80 anti-islamische Zellen in Europa; Völkermord: Sarkozy fühlt sich missverstanden

Von Samstag, 15.10.2011, 8:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Freitag, 14.10.2011, 22:26 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Mit einer frohen Botschaft eröffnet Gabriela Brands-Karakus ihren Vortrag: „Der Trend auf dem Arbeitsmarkt ist eher positiv. Es gibt definitiv Chancen“, macht sie gleich zu Beginn klar.

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Der künftige Großflughafen Schönefeld soll ein Asylgefängnis bekommen. Flüchtlingsräte laufen Sturm, Innenbehörden verweisen auf Bundesrecht.

Integration ist primär eine soziale, keine kulturelle Frage, sagt Klaus Wowereit in seinem Buch „Mut zur Integration“. Die späte Abrechnung mit Thilo Sarrazin ist ein Plädoyer für die offene multikulturelle Gesellschaft.

Die Polizeigewerkschaft will mehr Beamte in die linke Szene einschleusen. Um dort anerkannt zu werden, sollen sie auch Straftaten begehen dürfen.

Die Linke streitet um ihr Programm – vor allem das Bekenntnis zu Israel geht vielen West-Linken zu weit. Mehrere Kreisverbände fordern die Streichung der Passage.

Während die Hörsäle westdeutscher Unis aus allen Nähten platzen, nimmt die Zahl der Studienanfänger in den neuen Bundesländern immer weiter ab.

Zwölf Wochen nach dem Massenmord an 77 Menschen in Norwegen wird nun bekannt, dass der Täter, Anders Behring Breivik, von bis zu 80 weiteren Zellen in Europa ausgeht, die die gleichen militanten anti-islamischen Ideale wie er selbst vertreten.

„Sieg für den Terror und die Hamas“: Der geplante Gefangenenaustausch mit dem entführten Soldaten Schalit ist in Israel und in den Palästinensergebieten auf Kritik gestoßen.

Jede Analyse über die FPÖ würde ergeben, dass diese Partei überdurchschnittlich oft im Zusammenhang mit zwei Phänomenen genannt wird: Hetze gegen „Ausländer“, besonders Muslime, und Korruption.

Sarkozys Aussage über den Völkermord an Armeniern führte jüngst zu Streitigkeiten mit der Türkei. Sein diplomatischer Berater David Levitte versucht nun die Spannungen zwischen beiden Ländern wieder abzubauen.

Das türkische Engagement im Fall Schalit nährt Hoffnungen auf ein Ende der Eiszeit mit Israel – noch im September wurde der israelische Botschafter aus seiner Botschaft in Ankara geworfen.

Eine Studie der OECD hat jetzt hervorgebracht: Die Türken sind nicht sehr zufrieden mit ihrem Leben. Im Vergleich mit 39 anderen Ländern konnte die Türkei nur auf dem 32. Rang landen.

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