Deutsche Presse

05.10.2011 – Wahlrecht, Migranten, Berlin, Islam, Roma, Türkei, Terror

Streit über Ausländer-Wahlrecht; Warum Migrantenkinder in der Schule häufig versagen; Islambild nicht differenziert genug; Hahn warnt vor „Hektik“ beim Islam-Unterricht; Entlassung eines muslimischen Soldaten rechtmäßig; Rechtsextreme Internet-Hetzer im Netz der Justiz; Hass auf Roma in Bulgarien; Türkei: Angeblich wird die PKK unterstützt

Von Mittwoch, 05.10.2011, 8:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Dienstag, 04.10.2011, 23:45 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn weist den SPD-Vorstoß für ein allgemeines Ausländer-Wahlrecht zurück. Die Linke kritisiert: Es gibt kein Vorrecht für „germanische Gene“.

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Traditionelles Wertesystem vs moderne Erziehungsvorstellung: Eine Studie untersucht, wie Migrantenkinder in der Schule abschneiden – und warum sie oft scheitern.

Ein Gericht verpflichtet die Behörden, zwei chronisch kranken Romni Aufenthalt zu gewähren – die Abschiebung sei zu gefährlich. Die beiden lebten seit April 2010 in den Räumen einer Kirche in Rotenburg.

Die baden-württembergische Integrationsministerin Bilkay Öney (SPD) hat an die Medien appelliert, wirklichkeitsnah und klischeefrei über den Islam zu berichten.

Darf ein zum Islam konvertierter Zeitsoldat in der Bundeswehr bleiben, wenn er sich offen für die Scharia ausspricht? Darf er nicht, haben die Richter des Verwaltungsgerichts Minden entschieden.

„Die Seite ist an Radikalität nicht zu überbieten“: Seit fast zehn Jahren hetzen auf dem Internetportal Altermedia Rechtsextreme gegen Ausländer, Juden und politische Gegner.

Nach den Streitereien der vergangenen Tage starten SPD und Grüne in die Koalitionsverhandlungen. Seit Tagen wird das EU-Land von ethnischen Spannungen erschüttert. Nationalisten nutzen das aus. Die Integration der Roma in Bulgarien gilt als gescheitert. Polizei muss Volksgruppen trennen.

Im US-Staat Ohio klagt ein Muslim in einer Todeszelle gegen die Verpflegung. Das Fleisch stamme nicht von geschächteten Tieren, das entspreche nicht den Vorschriften.

Deutsche Stiftungen wehren sich gegen den Vorwurf, kurdischen Terror zu fördern. Aber möglicherweise hat Erdogan mit seiner Kritik gar nicht die Stiftungen, sondern – so die türkische Zeitung Milliyet – die Deutschlands Entwicklungszusammenarbeit gemeint.

Integration und Migration

Hahn warnt vor „Hektik“ beim Islam-Unterricht

Entlassung eines muslimischen Soldaten rechtmäßig

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Ausland

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