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Türkische Presse Türkei

14.05.2011 – UN-Konferenz, Davutoğlu, Syrien, Gaddafi, Türkei, Pakistan

Die Themen des Tages sind: UN-Konferenz; Davutoğlu: "Türkei weiterhin an der Seite der ärmsten Länder der Welt"; Kein Ende des Zorns und der Gewalt in Syrien; Gaddafi: "Ich bin an einem Ort, wo ihr mich nicht finden könnt"; 80 Tote in Pakistan beim Vergeltungsanschlag für Bin Laden

Von TRT Samstag, 14.05.2011, 17:16 Uhr|zuletzt aktualisiert: Samstag, 14.05.2011, 17:16 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |   Drucken

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

UN-Konferenz
Zaman berichtet, die UN-Konferenz der am wenigsten entwickelten Länder (LDC) sei mit der veröffentlichten Istanbul Deklaration zu Ende gegangen. Laut Vereinbarung von Istanbul sei das Ziel für die kommenden 10 Jahre mindestens die 48 ärmsten Länder bis zu Hälfte zu reduzieren. Die Istanbuler Deklaration lege den Fahrplan für die kommenden 10 Jahre fest, was die LDC und die betroffenen Länder selbst machen können. Dass in 30 Jahren nur drei Länder sich vom Status der ärmsten Länder der Welt befreien konnten, sei für die internationale Staatengemeinschaft besorgniserregend.

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Davutoğlu: „Türkei weiterhin an der Seite der ärmsten Länder der Welt“
In einer weiteren Nachricht zu diesem Thema wiedergibt Zaman die Worte von Außenminister Ahmet Davutoglu, wonach er gesagt habe, dass die Türkei weiterhin an der Seite der ärmsten Länder der Welt stehe und auch in Zukunft stehen werde. Laut Zeitungsmeldung habe Davutoglu vorgeschlagen im Jahre 2015 ein Gipfeltreffen zu veranstalten, um die Umsetzung der in Istanbul vereinbarten Maßnahmen zu überprüfen.

Kein Ende des Zorns und der Gewalt in Syrien
„Kein Ende des Zorns und der Gewalt in Syrien“ lautet die Schlagzeile von Yeni Şafak. Im Detail schreibt das Blatt, dass in den syrischen Städten Hama und Humus mehrere Tausend Menschen nach dem Freitagsgebet für Protestkundgebungen zusammen gekommen sind. Syriens Staatspräsident Beschar Assad habe den Sicherheitskräften angeordnet, nicht auf die Demonstranten zu schießen.

In Hama seien mehrere Tausend Menschen im Stadtzentrum zusammengekommen. Die Vorgehensweise der syrischen Armee gegen Oppositionelle habe an das Massaker von 1982 erinnert, wobei Tausende Menschen ums Leben kamen. Die Sicherheitskräfte hätten in Humus auf die Menschen das Feuer eröffnet. Eine Person sei durch einen Kopfschuss getötet worden.

Gaddafi: „Ich bin an einem Ort, wo ihr mich nicht finden könnt“
Yeni Safak meldet; der libysche Machthaber Muammar al Gaddafi habe demonstriert, dass er noch am Leben ist und Rückendeckung seines Volkes habe. In seiner im Fernsehen ausgestrahlten Erklärung habe Gaddafi die NATO-Angriffe verurteilt und gesagt, „Ich bin an einem Ort, wo ihr mich nicht finden könnt“

80 Tote in Pakistan beim Vergeltungsanschlag für Bin Laden
Vatan titelt, „80 Tote in Pakistan beim Vergeltungsanschlag für Bin Laden“ Im Detail berichtet das Blatt über den doppelten Selbstmordanschlag auf eine Polizeiakademie im Nordwesten von Pakistan. Das Blatt schreibt, dass die Taliban sich für den Anschlag bekannt haben. Die Taliban hätten erklärt, dass der Anschlag ein Racheakt für die Tötung von Osama bin Laden gewesen sei. Der Sprecher der Taliban-Bewegung in Pakistan Ihsanullah İhsan habe gesagt, dass dies der erste Vergeltungsanschlag gewesen ist. Nach Worten von Ihsan sollten in Pakistan und Afghanistan weitere Anschläge größerem Ausmaß zu erwarten sein.

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