Deutsche Presse

07.05.2011 – Ausländer, Pro Köln, Islamunterricht, Pierre Vogel, Türkei, Al Qaida

Wie zählt man Türken in Bonn?; Gillo kritisiert fehlenden Respekt gegenüber Ausländern; "Scheiß Ausländer!" Dann prügeln sie los; Islam-Unterricht an 130 Schulen; Pierre Vogel darf predigen; Anzeige gegen die Kanzlerin; PKK bekennt sich zu tödlichem Anschlag auf türkischen Polizisten; Für immer Türke?

Von Samstag, 07.05.2011, 8:20 Uhr|zuletzt aktualisiert: Freitag, 06.05.2011, 23:46 Uhr Lesedauer: 4 Minuten  |   Drucken

Die Themen des Tages sind:

Sachsens Ausländerbeauftragter Martin Gillo (CDU) wirbt für mehr Offenheit und Respekt im Umgang mit Einwanderern. Ohne gegenseitige Achtung sei ein gutes Zusammenleben nicht möglich, sagte Gillo am Freitag in Dresden.

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Auch am Samstag werden sich die Rechtsextremen beim „Marsch für die Freiheit“ wieder als Verfolgte darstellen, die von Medien, Politik und Zivilgesellschaft angeblich diffamiert werden.

Muhammet Balaban entrüstet sich in einem offenen Brief an den Oberbürgermeister über die Einladung zu einem Vortrag über „judenfeindliche Ressentiments“ im Islam.

Das Land NRW will den Islamunterricht im kommenden Jahr schrittweise einführen. Das Fach soll zunächst an 130 Schulen beginnen. Unklar ist, wie viele der über 320.000 muslimischen Schüler im Land tatsächlich an dem Religionsunterricht teilnehmen wollen.

Das Frankfurter Verwaltungsgericht gestattet dem Islamprediger Pierre Vogel seinen Auftritt am Samstag. Allerdings darf er nicht auf den Roßmarkt, sondern muss an den Rebstock ausweichen und auch nichts zu Bin Laden sagen.

Die öffentlich geäußerte Freude von Kanzlerin Merkel über den Tod des Terroristen Bin Laden wird die Justiz beschäftigen. Ein Hamburger Richter hat die CDU-Politikerin angezeigt.

Der Düsseldorfer Terrorzelle sind die Sicherheitsbehörden durch die Auswertung von Passagierdaten auf die Spur gekommen.

Die Universität Bayreuth wirft Karl-Theodor zu Guttenberg vor, bei seiner Dissertation „vorsätzlich getäuscht“ zu haben.

Die Türkei muss in Sachen Vereinnahmung der Auslandstürken noch einen selbstkritischen Reinigungsprozess durchlaufen, sagt Migrationsexperte Heinz Fassmann.

Die EU hat als Reaktion auf die brutale Unterdrückung der Opposition in Syrien Sanktionen gegen Vertraute aus dem Umfeld von Präsident Baschar al-Assad verhängt.

Das Terrornetz Al Qaida hat am Freitag den Tod seines Gründers und Führers Usama Bin Ladin bestätigt und mit Anschlägen gedroht.

Das große Interesse der Regierung in Ankara an den Türken im Ausland hat auch wahltaktische Gründe – die mehrheitlich konservative Klientel soll der regierenden AKP Wählerstimmen bescheren.

Die verbotene Arbeiterpartei Kurdistans (PKK) hat sich zu einem Anschlag auf türkische Polizisten bekannt, bei dem am Mittwoch ein Beamter getötet und ein weiterer verletzt worden war.

Integration und Migration

Islam-Unterricht an 130 Schulen

Pierre Vogel darf predigen

Deutschland

Friedrich: Passagierdaten führten zu Düsseldorfer Terrorzelle

Kinderarmut niedriger als gedacht

Uni bescheinigt zu Guttenberg vorsätzliche Täuschung

Ausland

EU beschließt Sanktionen gegen Syrien

Al-Kaida bestätigt Bin Ladens Tod

Türkei

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