Große Nachfrage

Bundesrat fordert mehr Pflegepersonal mit Migrationshintergrund

Der Bundesrat möchte in Deutschland lebenden Menschen mit Migrationshintergrund den Zugang in Pflegeberufe erleichtern. In seiner am 15. April gefassten Entschließung macht er darauf aufmerksam, dass diese Bevölkerungsgruppe in solchen Berufen noch unterrepräsentiert ist.

Dienstag, 19.04.2011, 8:26 Uhr|zuletzt aktualisiert: Donnerstag, 21.04.2011, 3:30 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |   Drucken

Gerade in Pflegeberufen bestehe bereits heute eine große Nachfrage nach qualifizierten Fachkräften, die in den nächsten Jahren weiter ansteigen werde. Es seien folglich größere Anstrengungen erforderlich, um einen besseren Zugang in diesen Arbeitsmarkt gewährleisten zu können.

Von zentraler Bedeutung für die Pflegeberufe sind aus Sicht des Bundesrates insbesondere eine gute Kommunikationsfähigkeit und die Beherrschung der deutschen Sprache. Sollen Menschen mit Migrationshintergrund verstärkt für den Pflegeberuf gewonnen werden, liege es im gesamtgesellschaftlichen Interesse, ihnen bei der Überwindung etwaiger Sprachdefizite gezielt Hilfestellung anzubieten.

___STEADY_PAYWALL___

Die Länder begrüßen vor diesem Hintergrund ausdrücklich, dass der Bund die pflegeberufsbezogene Sprachförderung bereits in Einzelfällen finanziell unterstützt. Zugleich fordern sie die Bundesregierung jedoch auf, die Förderung deutlich auszubauen. (bk)

Zurück zur Startseite
UNTERSTÜTZE MiGAZIN! (mehr Informationen)

Wir informieren täglich über Migration, Integration und Rassismus. Dafür wurde MiGAZIN mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. Um diese Qualität beizubehalten und den steigenden Ansprüchen an die Themen gerecht zu werden bitten wir dich um Unterstützung: Werde jetzt Mitglied!

MiGGLIED WERDEN
MiGLETTER (mehr Informationen)

Bestelle jetzt den kostenlosen MiGAZIN-Newsletter:

Auch interessant
MiGDISKUTIEREN (Bitte die Netiquette beachten.)