Türkische Presse Türkei

23.11.2010 – Griechenland, Ägäis, Visumspflicht, Raketenabwehr, EU-Beitritt der Türkei, Irland

Dei Themen des Tages sind: Einigung in der Ägäis rückt näher; NATO Gipfel in Lissabon; Davutoğlu in Washington; Visumspflicht für die Schengenzone ist inakzeptabel für die Türkei; Türkei wird über die Häfen der EU beitreten; Irlands Einwilligung für EU und IWF Hilfen habe nicht ausgereicht; Rettung der 29 verschütteten Bergleute; Todesfestival in Kambodscha

Von BYEGM, TRT Dienstag, 23.11.2010, 11:52 Uhr|zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 24.11.2010, 15:50 Uhr Lesedauer: 5 Minuten  |   Drucken

Presseschau der Generaldirektion für Presse und Information in Ankara

Erdoğan: „Wir sind bereit, wenn der griechische Südteil der Insel auch gleichzeitig bereit ist seine Häfen und Flughäfen zu öffnen“
Erdoğan sprach über die Forderung der EU zur Öffnung türkischer Häfen und Flughäfen für den griechisch-zypriotischen Südteil der Insel. Erdoğan erklärte, dass sein Land bereit wäre die Häfen und Flughäfen gleichzeitig mit der griechisch-zyprischen Inselseite zu öffnen. Aber das darüber nicht verhandelt werden kann, machte er deutlich. (Hürriyet)

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Einigung in der Ägäis rückt näher
Außenminister Ahmet Davutoğlu deutete bei einer Pressekonferenz nach dem Gespräch mit seinem ägyptischen Amtskollegen Ahmet Abul Gheit darauf hin, dass bei den Besprechungen mit Griechenland über die Ägäis-Frage bestimmte Fortschritte verzeichnet werden konnten. „Wir würden gerne unsere Beziehungen in der Ägäis ausbauen. Doch die Türkei hat in der Ägäis existenzielle Interessen. Bearbeitungen auch zur Sicherung dieser Interessen werden weiterhin fortführen“, meinte Davutoğlu. (Star)

Egemen Bağış: „Visumspflicht für die Schengenzone ist inakzeptabel für die Türkei“
Staatsminister und EU-Verhandlungsführer Egemen Bağış sagte, dass die Visumspflicht für die Schengenzone inakzeptabel für sein Land sei. Er erklärte, dass die Visumspflicht für türkische Geschäftsleute große Probleme bereiten würden. Außerdem meinte er während den Haushaltsbesprechungen für das Generalsekretariat für EU-Angelegenheiten, dass sein Land angesichts der EU-Beitrittsverhandlungen große Fortschritte erzielen würde. (Hürriyet)

George Galloway: „Alle islamischen Länder benötigen einen Führer wie Erdoğan“
Der britische Politiker und ehemalige Parlamentarier George Galloway nahm an der McMaster Universität in Hamilton als Redner an den Konferenzen „Freies Palästina, Freies Afghanistan und Meinungsfreiheit“ teil und bewertete dabei die israelische Militäraktion auf die Mavi Marmara und die Entwicklungen. Galloway zufolge benötigen alle islamischen Länder einen Führer wie Erdoğan. „Die Demokratie, Toleranz und der Islam erhellen die Welt. Hätten alle islamischen Länder einen Führer wie Erdoğan, würden die Probleme leichter gelöst werden.“ Die Türkei habe wegen dem Junta-Regime jahrzehntelang viel durchgemacht. Gegenwärtig steigere die Türkei tagtäglich weltweit ihre geopolitische Macht. (AA)

EU-Mitgliedschaft der Türkei ist Lebensversicherung der Union
Beim Empfang einer Delegation der Stadtverwaltung Samsun in Bordeaux hat der Vorsitzende der türkisch-französischen Freundschaftskommission und Präsident des Generalrats der Gironde Philippe Madrelle ein Abkommen über die Zusammenarbeit zwischen beiden Städten unterzeichnet. Madrelle bezeichnete den EU-Beitritt der Türkei als „Lebensversicherung der Union“. (Sabah)

Rating türkischer Banken verbessert sich
Die Ratingagentur Moody’s hat den Ausblick des türkischen Bankensystems von „unverändert/ negativ“ auf „negativ“ eingestuft. In der Erklärung hieß es, dass das Ausmaß an Kreditaufnahmen im türkischen Haushalt gering verläuft und das starke Wirtschaftswachstum in der Türkei den Banken positive Wachstumsmöglichkeiten ermöglicht. (Akşam)

Presseschau der Generaldirektion für Presse und Information in Ankara

NATO Gipfel in Lissabon
Die Zeitungen schreiben ausführlich über den Raketenabwehrschirm, der auf dem NATO Gipfel in Lissabon erörtert wurde. In Sabah lesen wir, Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan habe gesagt, wer das Kommando über den Raketenabwehrschirm bekommt sei noch nicht beschlossen worden. Yeni Şafak schreibt zum selben Thema, Außenminister Ahmet Davutoglu habe die Nachrichten der israelischen Presse bewertet, wonach die Kommandantur über den Raketenabwehrschirm bei der Türkei sei. So heißt es in der Nachricht, Außenminister Davutoglu habe darauf hingewiesen, dass die Bedeutung und außerordentliche Rolle der Türkei innerhalb der Kommandostrukturen der NATO jedem bewusst sei.

Hürriyet schreibt, Russland habe auf dem NATO Gipfel ein ‚Zwei Zonen Raketenabwehrschild‘ vorgeschlagen, der die NATO Staaten vor Angriffen aus dem Osten und Russland vor Angriffen aus dem Westen schützen soll.

Davutoğlu in Washington
Unter der Schlagzeile ‚ Überraschungsbesuch von Davutoglu in Washington‘ berichtet die Tageszeitung Sabah über den für Samstag geplanten Washingtonbesuch von Davutoglu, bei dem der Außenminister eine Auszeichnung erhalten und mit der US-Außenministerin Clinton sowie mit Repräsentanten des US-Senats zusammen kommen wird.

Türkei wird über die Häfen der EU beitreten
In Yeni Safak lesen wir unter der Schlagzeile ‚Türkei wird über die Häfen der EU beitreten‘, die Türkei setzt ihr Projekt ‚Schwimmendes Schiff Türkei‘ im Rahmen ihrer Kampagne für eine EU-Vollmitgliedschaft fort. Ferner heißt es, die schwimmende Ausstellung, deren erstes Beispiel von Atatürk verwirklicht wurde, wird die Entwicklung der Türkei den Europäern vorstellen. Der Nachricht zufolge werden zwei Schiffe am 8.Maerz 2011 in See stechen.

Irlands Einwilligung für EU und IWF Hilfen habe nicht ausgereicht
Auf der Wirtschaftsseite der Tageszeitung Vatan lesen wir, Irlands Einwilligung für EU und IWF Hilfen habe nicht ausgereicht, um die Befürchtungen im Hinblick auf Europa auszuräumen. Ferner heißt es, trotz der 80 bis 90 Milliarden Euro Hilfe sei eine Ausweitung der Krise auf die anderen verschuldeten Länder wie, Portugal und Spanien nicht auszuschließen.

Rettung der 29 verschütteten Bergleute gehen weiter
In der Tageszeitung Haber Türk lesen wir, die Arbeiten zur Rettung der 29 verschütteten Bergleute in der neuseeländischen Mine Pike River würden weiter gehen. Die Rettungsmannschaften hätten mit Tests des hochmodernen Roboters begonnen, mit denen die Stelle der vermissten Grubenarbeiter festgestellt werden soll.

Todesfestival
In der Tageszeitung Hürriyet lesen wir unter der Schlagzeile ‚Todesfestival‘, beim Wasserfestival in Kambodscha seien bei einem Massenandrang am letzten Veranstaltungstag 345 Menschen ums Leben gekommen.

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