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15.09.2010 – Pakistan, EU, Referendum, Wachstum

Auch nach dem dritten Tag nach dem Referendum ist die geplante Verfassungsänderung Top-Thema: Glückwünsche aus dem Ausland und Wirtschaftswachstum seien die Folgen der Volksabstimmung. Außerdem ist die Europäische Union Thema der Tagespresse.

Von Mittwoch, 15.09.2010, 11:26 Uhr|zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 15.09.2010, 11:52 Uhr Lesedauer: 3 Minuten  |   Drucken

Erdoğan reist nach Pakistan
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan will nächste Woche nach Pakistan reisen. Es wird erwartet, dass der Besuch von Erdoğan im von der Flutkatastrophe bedrohten Land einen Tag dauert. Erdoğan wird bei seiner Reise eine große Gruppe begleiten.

Die Wassermassen haben in Pakistan ganze Dörfer ausgelöscht, fast 20 Millionen Menschen sind betroffen. Die Verluste durch die Überschwemmungen sind sehr groß. Bei Hilfskampagnen des Ministerpräsidiums für Pakistan sind bis heute rund 200 Millionen Dollar zusammengekommen. (Türkiye)

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Erdoğan hat Türkei der EU näher gerückt
Das Ergebnis des Referendums in der Türkei sei ein wichtiger Erfolg der Regierung unter Führung von Erdoğan, betonte der italienische Außenminister Franco Frattini. “Das ist ein großer Erfolg. Erdoğan hat einen wichtigen Fortschritt im Bereich der Annäherung der Türkei an die EU gemacht. ” sagte Frattini. Außerdem wies er daraufhin, dass das Ergebnis die parlamentarische Demokratie stärke. Frattini sagte, das Referendum sei aus Sicht der Integration zur EU ein großer Fortschritt für die Türkei. (Sabah)

Gratulationen aus der ganzen Welt
Das Referendum zur Verfassungsänderung wird im Ausland mit großem Interesse verfolgt. Nachdem 58 % der türkischen Bevölkerung der Verfassungsänderung zustimmten, erhielt Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan zahlreiche Glückwunschanrufe. Neben Barack Obama, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, Basar Esad, Präsident von Syrien, der libanesische Premierminister Saad Hariri und der griechische Ministerpräsident Yorgo Papandreou, riefen auch Palästinenserpräsident Mahmud Abbas, der libysche Staatschef Muammar el Gaddafi, der italienische Ministerpräsident Silvio Berlusconi, der Regierungschef des Kosovo Hashim Thaci und der Ministerpräsident von Pakistan Yusuf Rıza Gilani an und sagten, dass der Ausgang des Referendums zu Nutzen der Türkei und des türkische Volkes sein wird. (Türkiye)

Die Türkei auf dem Weg zur Grossmacht
Nachdem bei dem Referendum in der Türkei eine Zustimmungsrate von 58 Prozent erreicht wurde, stieg die Wachstumsrate auf zweistellige Zahlen. Dies fand auf der ganzen Welt großen Widerhall. Die Welt titelte „Die Türkei ist auf dem Weg zur ökonomischen Großmarkt.“

Die Welt berichtete, dass die türkischen Aktien seit Jahresanfang mehr als 17 Prozent zulegten. Außerdem wurde auch darauf Aufmerksam gemacht, dass das Land am Bosporus als großer Aufsteiger der vergangenen Jahre gilt. Während die Mittelmeerländer der Europäischen Union (EU) in eine tiefe wirtschaftliche Krise gestürzt sind, nähert sich die Türkei mit beachtlicher Geschwindigkeit westlichen Wohlstandsstandards an. (Star)

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