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Türkische Presse Europa

01.04.2010 – Türkische Schulen, Ehegattennachzug, Kopftuch

Die Europaausgaben türkischer Tageszeitungen berichten ausführlich über Gerhard Schröders Worte, der sich für türkische Schulen in Deutschland ausgesprochen habe. Außerdem ist der Sprachtest vor dem Ehegattennachzug Thema.

Freitag, 02.04.2010, 8:03 Uhr|zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 25.08.2010, 0:11 Uhr Lesedauer: 2 Minuten  |   Drucken

Türkische Schulen in Deutschland
ZAMAN, SABAH und TÜRKIYE räumen Alt-Kanzler Gerhard Schröder breiten Raum ein. Er habe die Forderung Erdogans nach türkischen Schulen in Deutschland unterstützt. Die SABAH fragt in großen Lettern, wieso es keine türkischen Schulen gibt. Schließlich gebe es auch französische und griechische Schulen. Die TÜRKIYE titelt: „Gymnasium-Vorschlag ist gut“ und hebt Schröders Worte hervor, dass die Ängste unbegründet seien. Diese Schulen würden Deutschland sowohl Kulturell als auch wirtschaftlich bereichern.

Kündigung wegen Kopftuch
Die TÜRKIYE berichtet über einen Kündigungsfall einer Arbeitnehmerin mit Kopftuch. Sie habe sich in ihrem neuen Job in der Probezeit bewährt. Daraufhin sei ihr Vertrag verlängert worden. Erst dann habe sie den Chef kennengelernt. Dieser habe sie wegen ihrem Kopftuch gefeuert. Damit habe sich die Arbeitnehmerin nicht abgefunden und den Rechtsweg eingeschlagen. Erst dann habe der Arbeitgeber sich entschuldigt und sie wieder eingestellt. „Sie hat sich gewehrt und gewonnen“ lautet die Schlagzeile der TÜRKIYE.

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Türken sind jetzt einheimische
Unter dieser Schlagzeile berichtet die TÜRKIYE über die Studie des Zentrums für Türkeistudien (wir berichteten) und hebt die Worte des nordrhein-westfälischen Integrationsministers Armin Laschet hervor. Er habe angesichts der Studienergebnisse gesagt, dass Diskussionen über die Identität überflüssig seien.

Sprachtests beim Ehegattennachzug
Die MILLIYET berichtet über die Entscheidung des Bundesverwaltungsgerichts, wonach Sprachtests vor dem Ehegattennachzug verfassungskonform seien (wir berichteten). Zahlreiche Juristen seien allerdings anderer Entscheidung, hebt MILLIYET hervor. In der TÜRKIYE und HÜRRIYET kommentiert Memet Kilic (Die Grünen), dass die Entscheidung keine Überraschung sei. Eine Mutter mit fünf Kindern, der Vater ehemaliger Asylbewerber. Dies seien keine guten Vorzeichen. Er frage sich, weshalb gerade dieser Fall bis an das Bundesverwaltungsgericht gekommen sei und nicht eines der „normalen“ Fälle.

Türkisch-Deutsche Universität
„Deutsche Universität ist ein Gewinn für die Türkei“ titelt die SABAH zum Thema und beruft sich auf den türkischen Bildungsminister Nimet Cubukcu.

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