Türkische Presse Türkei

24.02.2010 – Erdogan, Visum, Merkel, Bosnien

Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan erklärte, dass Türkei und Spanien sich über ein Visumabkommen, geeinigt haben. Des Weiteren teilte Rita Süssmuth mit, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel am 29.-30. März die Türkei besuchen werde. Außerdem wird Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan am Wirtschaftsgipfel in Bosnien-Herzegowina teilnehmen.

Von Mittwoch, 24.02.2010, 13:19 Uhr|zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 18.08.2010, 23:49 Uhr Lesedauer: 5 Minuten  |   Drucken

Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

5-Jahres Visum aus Spanien
Hürriyet bringt heute die Schlagzeile „5-Jahres Visum aus Spanien“ und schreibt, dass beim Treffen zwischen Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan und seinem spanischen Amtskollegen Jose Luis Rodriguez Zapatero, Erdogan die Forderung einer Visumserleichterung übermittelt habe. Im Anschluss des Treffens sagte Ministerpräsident Erdogan, die Visumsangelegenheit für die Türkei sei äußerst wichtig und beide Seiten seien sich vor allem über das“5-Jahres Visum“ für mehrmalige Einreisen von Geschäftsleuten übereingekommen.

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Erdogan wird in Wirtschaftsgipfel in Bosnien-Herzegowina teilnehmen
Die Tageszeitung Vatan schreibt, Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan nach seiner Teilnahmeabsage am Wirtschaftsforum in Davos als Ehrengast zwischen dem 6.-7. April am Wirtschaftsgipfel in Bosnien-Herzegowina, dass als Davos des Balkans gilt, teilnehmen werde. Am Wirtschaftsforum in Bosnien würden hochrangige Verantwortliche großer Unternehmensgruppen aus Saudi Arabien, der Türkei, Malaysia, den Vereinten Arabischen Emiraten und westlichen Staaten teilnehmen. Laut Zeitung werde der Gipfel unter der Schirmherrschaft der Istanbuler Handelskammer unter dem Arbeitsforum Bosnien-Herzegowina als „Internationale Investition und Konferenz zur Entwicklung“ organisiert werden.

Türkei und IMF
Sabah schreibt Staatsminister Ali Babcan habe bezüglich des fast seit zwei Jahren nicht zustande gekommenen Abkommens zwischen der Türkei und dem IMF gesagt, dass am 31. Dezember eine Übereinstimmung erzielt wurde. Jetzt werde man mit dem Stand der letzten Dinge, die Daten erneut überprüfen. Ankara sei geduldig und habe keine Eile, so Babacan weiter.

Athener Börse
Zaman schreibt im Wirtschaftsteil, dass Gewerkschafter in Griechenland die Athener Börse besetzt haben. Vor dem Generalstreik am heutigen Mittwoch hätten Mitglieder der Gewerkschaftsunion die Athener Börse besetzt. Die Gewerkschaftsmitglieder blockierten den Börsenmitarbeitern den Zugang zu Athener Börse. Dem Zeitungsbericht zufolge erklärte ein Verantwortlicher der Gwerkschaft, Ziel der Aktion sei im Vorfeld des Generalstreiks das Leben im öffentlichen und privaten Sektor kurzzeitig lahm zu legen.

Bankenkrise könnte zu Staatsbankrott führen
Milliyet schreibt, der weltweit bedeutendste US-amerikanische Ökonom Kenneth Rogoff sei der Auffassung, dass die erdrückenden öffentlichen Schulden einige Staaten zum Staatsbankrott führen werden. Der ehemalige Chefökonom des IWF und der an der Harvard Universität dozierende Professor Rogoff sagte, im Anschluss der Bankenkrise würde sich ein Staatsbankrott in den kommenden Jahren in einigen Staaten abzeichnen. Rogoff erwarte auch diesmal, dass das gleiche eintreten werde.

Methangasexplosion in einem Bergwerk in Dursunbeyin
Hürriyet schreibt, dass bei einer Methangasexplosion in einem Bergwerk in Dursunbeyin bei Balikesir 13 Menschen ums Leben gekommen sind. Die Explosion habe sich gestern in den Abendstunden in 250 Meter Tiefe ereignet. Die medizinische Behandlung der 18 Verletzten werde in den Krankenhäusern in Balikesir und Bursa fortgesetzt. Darunter würden sich auch einige Schwerverletzte befinden.

Hinweis:Die “Türkische Presse Türkei” (Türkeiausgaben türkischer Tageszeitungen) wird von der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World) zur Verfügung gestellt und von der MiGAZIN-Redaktion unverändert übernommen.

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