Armin Laschet

Integration braucht Aufstiegschancen!

„Integration hat eine ganz einfache Formel: Integration braucht Aufstieg! Und: Aufstieg braucht Integration!“, so Integrationsminister Armin Laschet gestern zum Auftakt der Diskussionsveranstaltung „Integration braucht Aufstiegschancen!“ des KörberForums in Hamburg.

Donnerstag, 14.01.2010, 8:17 Uhr|zuletzt aktualisiert: Montag, 23.08.2010, 7:33 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |   Drucken

„Nennen Sie es die beiden Seiten einer Medaille oder zwei gesellschaftspolitische Pfeiler, die einander bedingen. Nur mit echter Integration und nachhaltigem Aufstieg der jungen Menschen mit Zuwanderungsgeschichte können wir Deutschlands Zukunft, unsere gemeinsame Zukunft, zum Guten gestalten.“

In seiner Eröffnungsrede würdigte Minister Laschet die Körber-Stiftung, die auch eng mit Nordrhein-Westfalen verbunden ist: „Fragen der Migration und der Integration werden hier seit mehr als 15 Jahren, also schon bevor es in der Politik überhaupt ein Thema war, intensiv bearbeitet und ganz praktisch voran gebracht.“

Bei der anschließenden Diskussionsrunde mit türkeistämmigen Abgeordneten der Hamburger Bürgerschaft machte Laschet deutlich, dass in der Zusammensetzung der Stadträte und Kreistage sowie der Parlamente noch Nachholbedarf bestehe. „Wir brauchen mehr Mandatsträger mit Zuwanderungsgeschichte, damit unsere Demokratie ‚repräsentative’ bleibt“, sagte Laschet, der die Zuwanderer aufforderte, in die Parteien einzutreten und sich einzumischen.

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  1. Pingback: Türkische Presse Europa 15.01.2010 - Laschet, Böhmer, CDU, Visafreiheit | MiGAZIN

  2. umbawumba12 sagt:

    „damit unsere Demokratie ‚repräsentative’ bleibt“

    Die derzeitige Politk als repräsentativ hinzustellen, ist Wunschdenken!

    Es wurde Position gegen Sarrazin bezogen, es wird der deutsche Wohlstand in Europa regelrecht verschenkt -nicht umsonst sprechen einige von einem Versailles 2.0-, die derzeitigen (nciht vorhandenen) Antworen auf den Fachkräftemangel und den demographischen Wandel sind nicht im Interesse Deutschlands etc.
    Diese Politik als repräsentativ verkaufen zu wollen ist eins chlechter Witz!