Islam in Deutschland

Religionensvielfalt löst bei jedem Zweiten Ängste aus

Nahezu jeder zweite Deutsche fühlt sich laut einer Umfrage durch die wachsende Vielfalt der Religionen im Land bedroht. Die große Anzahl religiöser Gruppen sorgt für Unsicherheit unter den Menschen, wie der Münsteraner Soziologe Prof. Dr. Detlef Pollack darlegen.

Mittwoch, 02.09.2009, 7:02 Uhr|zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 08.01.2020, 15:45 Uhr Lesedauer: 1 Minuten  |   Drucken

Viele befürchten demnach einen Verlust der eigenen Identität. 72 Prozent der Befragten in Westdeutschland sehen die religiöse Vielfalt als Ursache für gesellschaftliche Spannungen an; in Ostdeutschland stimmten 69 Prozent der Aussage zu. Pollack will die repräsentative Studie, die von der VolkswagenStiftung gefördert wurde, in diesem Jahr neu auflegen. Er plant eine weitere Erhebung zur Akzeptanz religiöser Vielfalt in ausgewählten europäischen Gesellschaften.

Für Überraschung sorgte unter den Wissenschaftlern, dass sich die Menschen trotz der gefühlten Bedrohung durch fremde Kulturen nicht verstärkt auf die eigene christliche Religion besinnen. Stattdessen wählen sie eine „Strategie der säkularen Abgrenzung“, indem sie eine strikte Trennung von Staat und Kirche als Lösung des Problems bevorzugen, wie Pollack erläutert. In der Befragung lehnten fast zwei Drittel der Bevölkerung in Ost- und Westdeutschland jeglichen religiösen Einfluss auf Politik, Wissenschaft und Forschung ab. Diese gesellschaftlichen Bereiche sollten nach Mehrheitsmeinung frei von einer solchen Beeinflussung bleiben. Grundsätzlich sieht Pollack keine Tendenz zu Intoleranz in der Bevölkerung. Vielmehr würden Abwehr und Skepsis aus Angst vor einer Erschütterung des eigenen Lebens entstehen.

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Die religiöse Vielfalt setzt sich nach den Worten des Soziologen aus einer Vielzahl christlicher und außerchristlicher Gruppen zusammen. Dabei deuteten die Daten darauf hin, dass das überwiegend kritische Bild von fremden Religionen in der Bevölkerung in erster Linie durch den Islam geprägt sei. Der muslimische Glaube werde geradezu spiegelbildlich zum Christentum bewertet. Wie auch andere Untersuchungen gezeigt hätten, sähen viele darin Nächstenliebe, Wohltätigkeit und Friedfertigkeit, im Islam dagegen die Benachteiligung der Frau, Rückwärtsgewandheit, Fanatismus und Gewaltbereitschaft.

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  1. berlino sagt:

    „In der Befragung lehnten fast zwei Drittel der Bevölkerung in Ost- und Westdeutschland jeglichen religiösen Einfluss auf Politik, Wissenschaft und Forschung ab.“

    Ein sehr vernünftiger Standpunkt. Die Skepsis gegenüber dem Islam beginnt bereits hier, denn der Islam scheint diesen Standpunkt,vorsichtig ausgedrückt, nicht zu teilen.

  2. Tobias H. sagt:

    Wem wunderts.. Es gibt kaum ethische Westeuropäer die positiv zum Islam eingestellt sind.. Der Islam ist überaltet und passt nicht in die moderne westliche Welt.. Muslime zeigen Ignoranz und mangelndes Integrationsverhalten gegenüber Ungläubigen und Andersdenkende und kriegen nun die Rechnung.
    Bin ich jetzt ein Rassist?..

    • Markus Hill sagt:

      Sie äussern eine Meinung, die man keineswegs teilen muss. Das ist Ihre persönliche Ansicht, wir leben in einem demokratischen Staat und verschiedene Standpunkte fördern den Meinungsbildungsprozess. So weit mir bekannt ist, ist der Islam keine Rasse, sie können also erleichtert sein.
      ABER: Man kann sich manchmal überlegen, ob man nicht manchmal jemanden verletzen kann mit der Meinung. Das heisst, Sie müssen auch einstecken können, wenn andere Auffassungen bestehen. Glauben heisst nicht unbedingt wissen, daher kann der Gegenstand Religion sehr oft stärker emotional diskutiert werden.

    • Mehmet sagt:

      Nee, aber pauschalisierst sehr gern.

      • Markus Hill sagt:

        Es gibt natürlich die oben von ihm angeführte Ausprägung von Islam. Es gibt da aber auch viele, viele andere Varianten. Würde Ihnen da auch zustimmen, da kann man keinesfalls alle über einen Kamm scheren.

  3. gegenspiegel sagt:

    Erstaunlich, dass so viele Menschen sich trauten, ehrlich zu ihren Ängsten zu stehen.
    Normalerweise werden die Probleme verdrängt und/oder Multi-Kulti-Schöngeredet.
    Ich habe auch große Bedenken, wenn ich an die Zukunft denke, die ja mehrheitlich von Muslimen bestimmt sein wird, da der Islam eine Religon ohne Reformation ist. Man findet vieles im AT wieder, was in islamischen Ländern gelebt wird.

  4. Auweia gegenspiegel,
    wie blind muß man eigentlich sein, um wirklich zu glauben oder wenigstens zu behaupten, dass die Muslime die Zukunft bestimmen könnten?
    Wo denn auf der Welt?
    Aber machen Sie sich keine größeren Gedanken: für jeden Christen und jeden Muslim gilt unweigerlich das Gleiche:
    Jeder hat nur sein einzelnes Leben und das ist definitiv endlich.
    Man kann jetzt als Christ z.B. nach Afghanistan oder Irak reisen, um dort dafür zu sorgen, dass die Muslime so leben, wie wir meinen, dass es sich gehört. Man kann auch als Christ zuschauen, wie Christen z.B. in Bosnien ethnische Säuberungen durchführen, ebenso, wie es dem Christen und sonstwem nicht schwerfällt zuzuschauen, wie sich ein paar Mio. Schwarzafrikaner gegenseitig massakrieren.
    Wer bestimmt die Zukunft?

  5. municipal sagt:

    @ Andreas Scholz

    „…wie blind muß man eigentlich sein, um wirklich zu glauben oder wenigstens zu behaupten, dass die Muslime die Zukunft bestimmen könnten? “

    Schon die Versuche es anzustreben machen „der Welt“ erhebliche Probleme, und es ist ihnen mit aller Kraft entgegenzuwirken.

    • Markus Hill sagt:

      In will hier nicht bestreiten, dass es innerhalb des Islams dieser Strömungen gibt. Wir haben viel Ärger mit bestimmten Leuten dieser Art in Europa (da gibt es das gute deutsche Wort: „Ausweisungsverfügung“, dann sollte das Problem gelöst sein). Ich kann aber Ihre Ausführungen schwer mit meinen persönlichen Erfahrungen mit moslemischen Freunden in Übereinstimmung bringen. Zum grossen Teil leben diese einen Islam, der „normal“ erscheint. Selbst diese Freunde und andere Bekannte haben selber Angst vor den Formen von Islamismus, vor denen Sie warnen. Da alle über einen Kamm zu scheren und zunächst einmal zu verurteilen, erscheint mir nicht zielführend.
      Ich will das Problem mit Islamismus nicht beschönigen. Die Regierung zeigt hier aber derzeit eine klare Richtung an – man könnte ggü. Extremisten natürlich noch WESENTLICH härter vorgehen. Darüber kann man natürlich diskutieren und eine härtere Gangart einlegen.(Aktuell: in den Medien umstrittene Moscheenkontrollen, mit allen negativen Imageeffekten bei der moslemischen Communitiy – ein Preis, den man zu zahlen bereit ist). Es sollte aber nicht in die Richtung gehen, dass ich jedem Moslem da irgendwelche „bösen Eigenschaften“ zuschreibe. Dafür gibt es zuviele Ausnahmen.

      • BiKer sagt:

        hill,

        so schön sie ihre worte auch verkleiden mögen, sie verbreiten unsinn – womöglich merken sie es selber nicht. sie schreiben

        „Es sollte aber nicht in die Richtung gehen, dass ich jedem Moslem da irgendwelche “bösen Eigenschaften” zuschreibe. Dafür gibt es zuviele Ausnahmen.“

        nicht die guten sind die ausnahmen, herr hill, die bösen sind es! merken sie nicht, wie sie municipal unterstützen, es aber als widerspruch verpacken?

        • municipal sagt:

          @ BiKer

          Ich denke, der Unterschied liegt im Auge des jeweiligen Betrachters.

        • Markus Hill sagt:

          Womöglich wirken Sie bei Ihren Ausführungen oft sehr unhöflich und wie jemand ohne Respekt vor Gesprächspartnern – vielleicht merken Sie es nicht. Sie arbeiten bei Ihrer Argumentation oft zu stark mit Unterstellungen und Mutmassungen – Verbesserung in Form und Inhalt: Optimierungspotential bei Ihnen ist durchaus gegeben. Diese Unhöflichkeit wohl öfter vor, ist keine Ausnahme, ist auch oft genug im Forum von verschiedenen höflich und sachlich Ihnen gegenüber angesprochen worden.
          Vielleicht sollten Sie einfach einmal von Ihrer stark geprägten „Emotional-Argumention“ auf den Sachdiskussions-Modus umschalten. Dann kann man ganz normal und konstruktiv (durchaus kontrovers) diskutieren.
          (Auch unten wieder „so ein quatsch“-Zitat in einer Antwort zum Beitrag von MUNICIPAL – was wollen Sie mit diesen sehr „unkultiviert“ klingenden Formulierungen erreichen?)
          Ich möchte Sie da nicht vor den Kopf stossen, aber: Wäre es nicht angenehmer, wenn man sich bei Diskussionen nicht mit etwas mehr Respekt behandelt?
          Natürlich möchte ich Ihrem Wunsch nach Klarheit nachkommen, aus Interesse an der SACHE:
          Ich wollte zum Ausdruck bringen, dass ich „sein Problem“ nicht verharmlosend betrachten möchte, aber weiss, dass die beschriebenen Phänomene nicht die Mehrheit der Muslime in Deutschland betreffen. Mir ist bekannt, dass es da viele Strömungen gibt, die Extremisten (insbesonder hier in Deutschland) stellen die Minderheit dar. Da gibt es auch offizielle Zahlen dazu von der Bundesregierung (der „harte Kern“ der Islamisten). Es ist da nicht zielführend, dass man ständig die Mehrheit mit der Minderheit in einen Topf wirft. (Ich hoffe, dass das für Sie eindeutiger klingt).

  6. @municipal
    welche Versuche können Sie denn benennen?
    Die Probleme der Welt liegen wohl eher in anderen Dingen, als in der Gefahr einer religiösen Vorherrschaft.

    • municipal sagt:

      @ Andreas Scholz

      Ich hoffe ( mit Blick auf Ihre Reputation), das diese Frage von Ihnen rhetorisch gestellt wurde.

      Die Antworten darauf würden den (hier bei MIGAZIN) möglichen Rahmen sprengen.

      „Die Probleme der Welt liegen wohl eher in anderen Dingen, als in der Gefahr einer religiösen Vorherrschaft.“

      Die Welt hat immer mehr Probleme. Ein nicht zu unterschätzender Auslöser einiger davon ist das (offensichtlich von Ihnen negierte) Streben nach religiöser Vorherrschaft.Und darum:

      Schon die Versuche es anzustreben machen “der Welt” erhebliche Probleme, und es ist ihnen mit aller Kraft entgegenzuwirken.

  7. municipal sagt:

    @ Markus Hill

    Wer bin ich, das ich „dass ich jedem Moslem da irgendwelche “bösen Eigenschaften” zuschreibe“?

    Natürlich nicht.

    Aber in den Augen derer, die sich als „wahrer“ Muslim bezeichnen sind die , die ihren Islam so leben das “ der “normal” erscheint“, eben KEINE MUSLIME.

    Der Islam trennt Politik und gesellschaftliche Ordnung NICHT von der Religion.

    • BiKer sagt:

      so ein quatsch aber auch. woher wissen sie den, was in augen „wahrer muslime“ denn so abläuft? zum muslimsein gehört lediglich die bekenntnis zum islam. jeder, der die bekenntnis leistet ist muslim. das ist so einfach, dass kein muslim einen anderen, der sich zum islam bekennt, als nicht muslim bezeichnet. wer das tut, widerspricht dem islam. sie ziehen aller register, um den muslim bloß in eine ungeheuerliche ecke zu rücken. nein, danke!

      • municipal sagt:

        @ BiKer

        „….dass kein muslim einen anderen, der sich zum islam bekennt, als nicht muslim bezeichnet…“

        Wo sollen wir denn jetzt anfangen: Bei Schiiten und Sunniten, bei Aleviten, bei Wahabiten……………………u.s.w………………u.s.w………………….

        In eine „ungeheuerliche Ecke “ stellen sich die verschiedenen Strömungen im Islam höchst selbst. Durch ihr eigenes Verhalten zueinander. Nicht für ALLES ist DER WESTEN verantwortlich.

        • BiKer sagt:

          was hat meine aussage bitte mit dem zu tun, was sie da von sich geben? und wer hat behauptet, dass für alles der westen veranwortlich ist? aber typische für sie. einfach mal ein weiteres schlachtfeld aufmachen und den leuten unterschwellig etwas zuschieben, was sie gar nicht gesagt haben.

      • berlino sagt:

        Na dann lesen Sie mal das:

        http://islam.de/13854.php

        „… Hofmann steht nun in der Reihe früherer Preisträger Alija Izetbegovic, Scheich Jusuf al-Qaradawi und Großmufti Mohammed al-Bouti …“

        Zu Al-Qaradawi: http://de.wikipedia.org/wiki/Yusuf_al-Qaradawi
        Bei Al-Bouti sieht es auch nicht viel besser aus.

        Ich nenne so etwas einen Wink mit dem Zaunpfahl.

      • Markus Hill sagt:

        Ich kann nicht belegen, ob der Islam so etwas zulässt oder nicht. Dafür kenne ich mich dazu zu wenig aus. Vielleicht gibt es Artikel oder Belege dazu – ein Türke (Moslem!) sagte mir vor langer Zeit, dass, zum Beispiel, jemand aus Saudi-Arabien ihm gegenüber äusserte, dass die Türken in deren Augen (wg. Atatürk/Säkularisierung) „ohnehin keine richtigen Moslems wären“. Eine einzelne Äusserung, die muss nicht repräsentativ sein. Vielleicht weiss jemand anders hier noch mehr zu solchen Betrachtungsweisen, vielleicht sind es aber nur „exotische“ Formulierungen.

        • berlino sagt:

          Ich empfehle zur Einstiegslektüre:

          23 Jahre – Die Karriere des Propheten Muhammad

          von Ali Dashti. Ali Dashti hatte eine Ausbildung zum islamischen „Gelehrten“, wußte also, wovon er schreibt. Er wurde nach der islamischen Revolution im Iran von den Mullahs zu Tode gefoltert.

          http://de.wikipedia.org/wiki/Ali_Dashti

          • BiKer sagt:

            mal angenommen, ich hätte es gelesen. und? wäre es nicht nach wie vor die meinung eines einzelnen? was hat das mit der thematik oben zu tun? es geht um muslime in deutschland von heute!

            • berlino sagt:

              „es geht um muslime in deutschland von heute!“

              Also mir geht es NICHT um die Muslime in Deutschland, mir geht es um den Islam.

              Wenn Sie es aber auf Deutschland beschränken wollen, habe ich Ihnen schon oben einen Link gebracht, wo ein deutscher Konvertit stolz darauf ist, in eine Reihe mit al-Qaradawi gestellt zu werden.

              Damit Sie nicht suchen müsse, hier noch mal der Link:
              http://islam.de/13854.php

      • Markus Hill sagt:

        @BIKER
        Anderes Beispiel: Eine alevitische Freundin (türkischstämmig, jetzt Deutsche) sagte mir, dass sich die Aleviten (da wohl scheinbar von irgendwem irgendwie als „fremd“ oder „unrein“ angesehen) beim Betreten einer Moschee einer grösseren Anzahl von Waschungen/Säuberungen unterziehen müssen. Sie war sehr empört und hatte das Gefühl, nicht richtig als Moslem angesehen zu werden. Wie gesagt, Einzelfälle – ich weiss es nicht – auf jeden Fall wohl ein Beleg für verschiedene Strömungen. Bzw. dafür, dass es da wohl doch verschiedene Ausprägungen gibt, also nicht alles SO eindeutig bei der Zuschreibung Moslem oder „nicht Moslem“ erscheint. Wohlgemerkt, dies nur aus externer Betrachtung eines Nicht-Moslem, bin da kein Experte. Wie sagt, es kann natürlich auch ganz anders sein.

        • BiKer sagt:

          wenn wir uns auf einzelfälle etc. stützen könnte ich auch beispiele bringen, da …

          aber mal zu etwas anderem:

          „Eine alevitische Freundin (türkischstämmig, jetzt Deutsche)“

          nein, sie ist „immer noch türkischstämmig und deutsch“ und nicht „war türkischstämmig, jetzt deutsch.“

          • Markus Hill sagt:

            Wie im vorherigen Beispiel – kann ein Teil Iher Ausführungen nicht auf eine sehr selektiven Wahrnehmung beruhen? Es ist hier Ihre Unterstellung / Mutmassung/ Ihr „Hineinlesen-in-Dinge“, die zu solchen Statements führt.
            Ich habe bewusst NICHT „war türkischstämmig“ geschrieben, weil ich auf Ihre Herkunft (die wird auch immer so bleiben – kein Mensch in diesem Forum wird dies bestreiten, sie wird immer türkische Wurzeln haben.) hinweisen wollte. Hat man Sie in Ihrer Kindheit oft betrogen, so dass Sie jetzt so extrem misstrauisch sind? (Mehr im Spass gesagt!:-)
            Sie schreiben hier über Ihr Weltbild und Ihre Projektionen. Vermuten Sie doch nicht beim Gegenüber so schnell schlechte Absichten und nehmen Sie sich doch einfach etwas zurück beim Hineininterpretieren und beim Gedankenlesen. Wir sind hier alle im Forum keine Götter und können nur grob vermuten, wie der andere vielleicht im Detail denken mag.:-)
            Wenn Ihnen etwas aufstösst oder etwas komisch erscheint – einfach einmal NETT nachfragen, dann klärt sich so etwas ganz schnell. In der Regel ist man dann angenehm überrascht.

          • Markus Hill sagt:

            @BIKER
            Sie haben beim Kollegen ja oben das Ausweichen kritisiert.
            Es würde mich interessieren: Stimmt das, was meine alevitische Freundin da über diese „Waschungen“ erzählt? (Ja oder nein – ist Sie Moslem oder nicht? – das war der Ausgangspunkt unserer Diskussion).
            Das würde mich einfach einmal interessieren, da kann man ja einmal eine zweite (Ihre!) Meinung zu hören. Sie können das auch gerne entkräften oder einen ganz neue Sichteweise hier einmal darstellen. Das würde mich interessieren. Ich habe ausdrücklich oben geschrieben, dass ich da kein Spezialist bin.

            • BiKer sagt:

              keine ahnung. bin kein alevit. dass das aber wohl eine extreme meinung ist, können sie sich doch denken. intensivreinigung nur weil man in der moschee war!? dass sie sowas nicht schon – so kritisch sie sich doch im grunde geben – nicht selbst denken sondern das hier ernsthaft infrage stellen, zeigt mir, dass sie sich klischees gerne hingeben, wenn es gegen muslime geht. ihre alevitische freundin wird ihnen doch auch nicht erzählen können, dass 2×2=5 ist. aber, dass sie sich einer intensivreinigung hingeben muss, weil sie eine moschee betreten hat, daran glauben sie gerne.

              • Markus Hill sagt:

                Sie befinden sich wieder im Vermutungs- und Unterstellungsmodus.:-)
                Ich habe jetzt mehrfach DEZIDIERT festgehalten, dass es (zumindest mir als Person) hier nicht um irgendwelche Islam-Bashing-Diskussionen geht. Das Feld ist mir zu weit, man gerät da schnell auf grosse Abwege. Ich habe EINDEUTIG (!) festgehalten, dass ich glaube, dass die meisten Moslems hier in Deutschland in Frieden Ihre Religion ausüben wollen. Das heisst nicht, dass es da nicht kritisierenswerte Punkte gibt (wie auch beim Christentum, übrigens).
                Ich habe Ihnen aufrichtig eine klare Frage gestellt um einfach einmal eine ergänzende Sichtweise zu erhalten. Es kann durchaus sein, dass die Freundin von mir da auch nur eine bestimmte Perspektive dargestellt hat. Jetzt erhalte ich schon wieder so eine „Betroffenheits-wir-Moslems-sind-immer-verfolgt-und-Ihr-mögt-uns-so-und-so-nicht“-Antwort.
                Ist Ihnen einmal der Gedanke gekommen, dass man andere Menschen vielleicht nicht primär über die Religion definiert sieht? (Dann würde Ihnen ab und an eine einfache, sachliche Anmerkungen vielleichter leichter fallen, weil Sie da nicht ständig das Gefühl hätten, dass Sie jemand in Ihrer Moslem-Eigenschaft ständig beleidigen und diskriminieren möchte).

    • Markus Hill sagt:

      Das ist das, was ich ansprechen wollte. Türkische Freunde haben mir mehrfach etwas Ähnliches gesagt. Auch, dass Sie selber sich sehr unwohl dabei fühlen, jedes Mal da mit in den Medien „angeschwärzt“ zu werden. Ich bin aber vorsichtig damit, zu sagen, dass „der Islam dies und jenes will oder beabsichtigt“. Natürlich muss man wachsam sein. Meine Vermutung ist aber, dass die meisten Moslems in Deutschland in Frieden ihre Religion ausüben wollen.
      Ein anderes Thema sind bestimmte kulturelle Traditionen, die in Verbindung damit halt häufig in der Presse diskutiert werden. Oft wird da eine anatolische Tradition in der Diskussion noch mit „dem“ Islam zusammengeworfen. Ich finde, dass man diese Dinge in der Diskussion durchaus gezielt ansprechen soll, aber eine differenzierte Diskussion nicht verhindert wird.

  8. berlino sagt:

    Die Überschrift ist falsch. Es ist nicht die Religionsvielfalt, die Ängste auslöst.

    Sondern:

    „Ali Chamenei kündigt einen Feldzug gegen die Geisteswissenschaften an

    Kairo – So sieht es Irans Ayatollah Ali Chamenei: Den Kampf auf den Straßen haben seine Revolutionären Garden erfolgreich ausgefochten. Jetzt muss der Kampf gegen die geistigen Wurzeln der Unruhen folgen – und zwar gegen das subversive westliche Gedankengut, was sich über die Universitäten im Volk ausgebreitet hat. Die meisten Humanwissenschaften „basieren auf materialistischen Philosophien und betrachten den Mensch als ein Tier“, erklärte der Oberste Religionsführer kürzlich in einer Rede vor ausgesuchten Studenten und Professoren. Er zeigte sich „beunruhigt“ darüber, dass zwei Millionen Hörer in geistes- und sozialwissenschaftlichen Fächern eingeschrieben sind – also 60 Prozent des akademischen Nachwuchses. Wenn man aber solche säkularen Gedanken den jungen Leuten lehre, „werden Zweifel an den islamischen Prinzipien und Misstrauen in unsere Werte gesät”, polterte Chamenei, der offenbar die Freitagspredigt morgen in Teheran zur Ankündigung eines neuen Kulturkampfes gegen „unislamische Einflüsse“ nutzen will….“

    http://www.tagesspiegel.de/politik/international/Iran;art123,2896651

    • Krause sagt:

      @ berlino.

      Das sind (hoffentlich) die letzten Zuckungen eines ideologlisch wie ökonomisch abgewirtschafteten Regimes. Wie die Geschichte gelehrt hat: wer versucht das Denken zu verbieten, hat verloren. Ich hoffe, dass die jungen, intelligenten Iraner, die von einem reaktionären Islam die Nase voll haben, diesen ideologischen Augiasstall mal ordentlich ausmisten. Vom Iran ist 1979 die islamische Revolution ausgegangen, vielleicht geht vom Iran eine Reformbewegung aus, die dem Islam mal ein wenig Vernunft einbläst. Vor 800 Jahren war man da ja schon weiter.

    • municipal sagt:

      @ berlino

      Welche Maßnahmen im Iran ergriffen werden:

      Schauprozesse

      Zitat
      So musste einer der brillantesten Vordenker der Reformer, Saeed Hajjarian, in seinem „Geständnis“ öffentlich von Max Weber, Talcott Parsons und Jürgen Habermas abschwören. Das Denken dieser westlichen Soziologen und Philosophen hätte die iranischen Intellektuellen korrumpiert, sagte er und bat das iranische Volk um Verzeihung, dass er solche Theorien für seine „unzutreffenden und wertlosen Analysen“ herangezogen habe.

      Politisch aktive Studenten werden strikt überwacht oder von der Uni verwiesen; Lehrpläne und Lehrkörper der Human- und Sozialwissenschaften durch „entschiedene Verteidiger des Islam“ ideologisch gesäubert. Die Kommission für diese geistige Großzensur ist bereits ernannt. Ihr Chef Hamid Reza Ayatollahi lässt keinen Zweifel daran, wohin die Reise geht. „In unserem Land ist ein großer Teil der Lehrpläne nicht im Einklang mit unserer iranisch-islamischen Kultur”, erklärte er. „Eine Revision ist zwingend notwendig – und zwar auf Basis der Empfehlungen des Religionsführers.”

      Zitat Ende (aus dem Artikel des Tagesspiegel.

      Das hat natürlich ALLES nichts mit dem Islam zu tun. Erklären sie DAS aber mal bitte Herrn Chamenei. DER sieht das GANZ anders.

      • BiKer sagt:

        typisch municipal,

        nährt sich aus dem ausland und verschließt seine augen in deutschland. es geht um deutschland und muslime in deutschland! halloooo!

        • municipal sagt:

          @ BiKer

          skepsis-gegenuber-dem-islam-religionensvielfalt-lost-bei-jedem-zweiten-angste-aus

          ist das Thema.

          Ist der Islam in Deutschland eine Insel? Gibt es hier keine Moscheen, deren Imame als Hassprediger erkannt und abgeschoben wurden?

          Welches BILD liefert uns der ISLAM fast täglich aus der ganzen Welt ? Ist das alles erfunden und erlogen, böse Unterstellung, Phantasie?

          Wie siehts es aus mit der von Muslimen immer wieder hervorgehobenen Ummah , der Gemeinschaft ALLER Muslime, auch hier in Deutschland ?

          Wie wärs einmal mit etwas ausführlicheren Stellungnahmen, als Ersatz für diese kleinen,
          prätenziösen Zwischenrufe? Hier soll doch diskutiert werden, oder.

          skepsis-gegenuber-DEM-ISLAM ist das Thema hier. Also bitte.

        • Markus Hill sagt:

          @BIKER
          Die oben angeführten Beispiele für die Verhältnisse im Iran escheinen mir sehr extrem. Teilweise weiss ich auch nicht, ob sie für die Diskussion in Deutschland überhaupt einen konstruktiven Fortschritt bringen. Sie und viele andere Leute in Deutschland sind nicht verantwortlich für die Verhältnisse im Iran und brauchen da auch niemanden zu verteidigen. Was mich aber wundert ist, dass da ausser „schnippischen“ Bemerkungen keine inhaltlich Auseinandersetzung von Ihrer Seite erfolgt. Warum kann man da nicht einfach sagen: „Ja, dass ist eine Ausprägung vom gelebten Islam im Iran. Die Ausprägung in Saudi-Arabien ist wieder unterschiedlich davon. Was das jetzt mit einer Moschee in Köln-Mülheim etc. zu tun haben soll – da sehe ich den Zusammenhang nicht“?
          Diese Klarheit in der Aussage vermisse ich.
          Ich beurteile einige von den von MUNIPICAL angeführten Punkten ganz anders. Wir hatten ja schon die vielen „Ausnahmen“ bzw. die mehr als berechtigte Vermutung, dass die Mehrheit der Muslime in Deutschland gerade NICHT so sind (Presse-„Klischee“), erschöpfend diskutiert.
          Bei MUNIPICAL habe ich zumindest den Eindruck, dass er auf der Inhaltsebene Punkte anführt, die man diskutieren kann. Keinesfalls muss man da seine Meinung teilen. So entsteht da oft der Eindruck, dass die Dinge da oft doch einen wahren Kern haben und es kaum Gegenargumente gibt. Es entsteht dann manchmal den Eindruck, dass da „intellektuell kapituliert“ wird.
          Ich empfinde es als Schade, dass da nicht auch häufiger einmal gegenläufige Sachargumente angeführt werden, man würde da auch als Nicht-Moslem einmal neue Sichtweisen kennenlernen. Das würde auch das gegenseitige Verständnis fördern.

          • Mehmet sagt:

            „Warum kann man da nicht einfach sagen: “Ja, dass ist eine Ausprägung vom gelebten Islam im Iran. Die Ausprägung in Saudi-Arabien ist wieder unterschiedlich davon. Was das jetzt mit einer Moschee in Köln-Mülheim etc. zu tun haben soll – da sehe ich den Zusammenhang nicht”?
            Diese Klarheit in der Aussage vermisse ich.“

            Genau DIESE Sichtweise vermisse Ich bei den meisten deutschen Bürgern.

            „Bei MUNIPICAL habe ich zumindest den Eindruck, dass er auf der Inhaltsebene Punkte anführt, die man diskutieren kann.“

            Es gibt sicherlich Punkte, bei denen Ich ihm Recht geben würde. Jedoch nervt es einfach irgendwann, wenn eine Person mit negativen Argumenten IMMER Recht haben will. Wenn Sie oder Ich mal etwas positives berichten, dann wäre es angebracht, dann selbst auch mal zuzustimmen. Dies vermissen wir ALLE.

            • municipal sagt:

              @ Mehmet

              Was Sie „nervt“ ist , das Sie meiner Argumentation oft nichts entgegenzusetzen haben. Darum sind aber meine Argumente nicht automatisch negativ.

              „Argumente dienen dazu, andere Menschen von der Richtigkeit oder Falschheit einer These zu überzeugen, und sie sind deshalb ein wesentliches Mittel im Bereich der Wissenschaft, der Kritik, der Diskussion und des Dialoges.“ (Wiki)

              Was die Ihnen fehlende Zustimmung „wenn Sie mal etwas Positives berichten“ betrifft, könnte es daran liegen, das ich es nicht als etwas Positives betrachte.

              • Mehmet sagt:

                „Was Sie “nervt” ist , das Sie meiner Argumentation oft nichts entgegenzusetzen haben.“

                Wenn Ich nichts schreibe, dann heißt es nicht, dass Ich dem nichts entgegenzusetzen hätte. […]

            • Markus Hill sagt:

              Schön, dass wir da nicht weit auseinander liegen. Ich glaube, dass es auch viele, viele Deutsche gibt, die da eine differenzierte Betrachtungsweise haben. Auch Katholiken oder Protestanten distanzieren sich im Gespräch zum Beispiel von Zeugen Johovas oder von bestimmten Freikirchen. Der Schluss liegt nahe, dass alle diese Varianten genauso im Islam wie im Christentum in grosser Vielfalt existieren. Es ist naheliegend, dass ich türkische Freunde von mir, die normal Fastenbrechen (Ramadan etc.) praktizieren, nicht mit dem Iran oder Saudi-Arabien in Verbindung bringe. Dafür hat man viel zu oft miteinander intensiv und fruchtbar, mit grossem Erkenntnisgewinn, diskutiert. Und man hat sie liebgewonnen, zumal ich die Leute nicht als nur durch Religion definiert betrachte – vielmehr: auch nicht erstrangig als Türken (Tufan, Oz, Metin & Co.), es sind einfach liebenswerte Menschen, die hier in Frankfurt leben.:-)
              Vielleicht haben Sie eine sehr hohe Erwartung an das Gegenüber mit dem „Zugeben“. Natürlich, es wäre schöner, wenn das Gegenüber einem das Gefühl vermittelt, dass er auch einmal die eigene Position überdenkt. Oder wenn einem das Gefühl vermittelt wird, dass man zumindest die Dinge einmal prüfen möchte. So wäre das Ideal – wäre ja für alle auch immer angenehm.:-)
              Ich finde die Zustimmung aber nicht als zwingend. So lange mir das Gegenüber zumindest HÖFLICH und bemüht antwortet und trotzdem seine Meinung darstellt (vielleicht überzeugt mich manches nicht heute, aber später – ist oft ein Prozess) kann das schon einmal Erkenntnisgewinn bringen. Wenn gar keine Argumente kommen oder nur persönliche Beschimpfungen oder Unterstellungen (Diskussionsansätze in die Richtung: „Ich bin Gott – ich weiss, was Du in Deinem Innersten denkst!“) ist das weit weniger optimal, als einfach gegenwärtig zu signalisieren, dass man halt anderer Meinung ist.
              Natürlich ergeben sich immer einmal persönliche Spitzen oder Bemerkungen – davon würde auch ich mich nicht freisprechen. Man ist halt Mensch und nicht Gott.:-)
              ich gebe Ihnen Recht: Die Person Ihres Ärgers ist schon ein recht „harter Knochen“. Es spricht für Sie, dass Sie aber noch nicht aufgegeben haben und trotzdem noch positive Aspekte entdeckt haben. Zudem ich das Gefühl habe, dass er über die Zeit etwas „rücksichtsvoller“ im Ton geworden ist.

            • Kosmopolit sagt:

              Sie sollten sich mit der strategischen Ausrichtung ihrer Religion beschäftigen. Aber das wurde von mir an anderer Stelle schon erwähnt, bezw. leider nicht veröffentlicht. Die Richtlinien ihrer politischen Religion sind in diesem Beitrag gut verpackt.
              http://www.faz.net/s/RubC3FFBF288EDC421F93E22EFA74003C4D/Doc~E8D907A2243D44E1BB6F26A34B25FD79E~ATpl~Ecommon~Scontent.html
              Daraus:
              ……Ihre Grundposition besagt, dass die Muslime die Integration in die westlichen Gesellschaften vermeiden und ihre eigenen Gemeinschaften auf der Basis der Scharia bilden sollen. Ausgehend von der religiösen Freiheit im Westen fordern sie ihr Recht auf eine islamische Lebensweise und hoffen langfristig, die schariakonforme Änderung unserer säkularen Gesetze zu erreichen.
              …….Deshalb ist Ramadan gegen das freie Denken, das er als das größte Risiko für den freien, selbstverantwortlichen Menschen betrachtet, wenn dieser denkt, mit seinem Intellekt allein die Welt lesen und verstehen zu können.
              Nicht vergessen, das grüne Buch ist für alle gleich, man unterscheidet sich nur in Nuancen.

            • BiKer sagt:

              danke mehmet, danke municipal und vor allem kosmopolit!

              ich denke mehmet hat recht. sobald jemand was auszusetzen hat, stürzt sich jeder drauf aber niemand nickt, wenn man mal gleicher meinung ist. das wird unkommentiert stehengelassen, weshalb der eindruck entsteht, als habe man nur und ausschließlich differenzen. man müsste auch einfach mal schlicht recht geben können oder zumindest mal zustimmen, wenn auch partiell.

              dass dies nicht im sinne von municipal und kosmopolit ist, zeigt deren reaktion auf das kommentar von mehmet. municipal schwingt die keule weiter, die er sowieso immer bei sich trägt und kosmopolit macht so weiter wie bisher: er saugt sich aus eine frei zugänglichen quelle eine passage raus, die wieder einmal pauschal auf den islam eindrischt, ohne zusammenhang, ohne sinn und ohne verstand.

              • municipal sagt:

                @ BiKer

                Im Kommentar von KOSMOPOLIT werden Zitate( mehr ist hier bei MIGAZIN nicht erwünscht, auch aus presserechtlichen und urheberrechtlichen Gründen) aus einem Artikel (der frei zugänglich ist, also lesen Sie bitte den ganzen Text, bevor Sie urteilen) der FAZ zu einer schillernden Figur des sog. „Reform-Islam“ , Tariq Ramadan.

                Sie werden feststellen, das (richtig) über den Islam gesprochen wird, und zwar kritisch,mit viel Sinn, und viel Verstand.

                Solche Analysen sind es, die kritische Denker (und auch den lesenen Bürger) aufhorchen lassen. Dies alles mit einem Wisch als „pauschal auf den Islam eindreschend“ abzuqualifizieren, ist billig, aber nicht zielführend.

                • Mehmet sagt:

                  So ein Gequatsche wird immer lustiger. Ich habe vollen Respekt Ihnen gegenüber, aber Ihre Kommentare sind einfach sinnfrei.

                  • Markus Hill sagt:

                    Das klingt zwar nicht böse, aber auch nicht direkt nett.:-)
                    Was genau erscheint Ihnen da so vollendet sinnfrei in seinen Ausführungen?

                    • Mehmet sagt:

                      „Sie werden feststellen, das (richtig) über den Islam gesprochen wird, und zwar kritisch,mit viel Sinn, und viel Verstand.

                      Solche Analysen sind es, die kritische Denker (und auch den lesenen Bürger) aufhorchen lassen. Dies alles mit einem Wisch als “pauschal auf den Islam eindreschend” abzuqualifizieren, ist billig, aber nicht zielführend.“

                      „zwar kritisch,mit viel Sinn, und viel Verstand.“
                      „abzuqualifizieren, ist billig, aber nicht zielführend.“

                      Diese sind Begriffe, die seine Meinung unterstützen sollen, aber jedoch inhaltlich leere Worthülsen.

                      „Solche Analysen sind es, die kritische Denker (und auch den lesenen Bürger) aufhorchen lassen“
                      Ich sag nur: Wenn man im Glashaus sitzt….

      • Markus Hill sagt:

        Die Motive etc., da kann nur Mutmassungen anstellen. Fakt ist wohl, dass die mehr islamisch-oriertierten Länder durch solche Dinge im internationalen Wettbewerb im Forschungs- und Technikbereich noch weiter zurückfallen. Das erscheint mir für alle Seiten nicht vorteilhaft. Wenn alle properieren, ist das für alle gut. Schade, dass es da jetzt so einen Rückschlag gibt.