Tod

Schlagwort Tod in chronologischer Reihenfolge:

Wut und Trauer

Proteste in Italien nach Polizeieinsatz gegen Abderradim Fakir

21.07.2026

Italien, Polizei, Gewalt, Migrant, Flüchtling, Marokkaner, Fixierung
Der Tod eines Marokkaners bei einer Polizeikontrolle bewegt seit dem Wochenende das ganze Land. Bei Protesten werden mindestens elf Menschen verletzt. Italiens Innenminister nimmt die Polizei in Schutz. Erstmals meldet sich auch Ministerpräsidentin Meloni zu Wort. Von

OEZ-Anschlag in München

Erst verloren sie ihre Kinder, dann ließ man sie allein

21.07.2026

München, Olympia-Einkaufszentrum, Rechtsextremismus, Rassismus, Gewalt, Straftat, Kerzen, Blumen, Trauer, Menschen, Gedenken
Sie suchten stundenlang nach ihren Kindern, erhielten widersprüchliche Auskünfte und wurden mit der Todesnachricht allein gelassen. Der rechtsextreme Anschlag am Münchner Olympia-Einkaufszentrum vor zehn Jahren endete nach wenigen Minuten – das Leiden der Familien hält bis heute an. Sie verlangen Aufklärung, Respekt und Erinnerung. Von

„Lauf um dein Leben“

Utøya-Überlebende leben bis heute mit dem Terror

21.07.2026

Utoya, Norwegen, Insel, Rechtsterrorismus, Rechtsextremismus, anders behring breivik
15 Jahre nach dem rechtsextremen Anschlag auf der norwegischen Ferieninsel Utøya berichten Überlebende und Angehörige, wie der 22. Juli ihr Leben weiterhin prägt. Erinnerungen, Trauer und Wachsamkeit kehren besonders vor dem Jahrestag mit großer Wucht zurück. Von

„Genug, genug!“

Video setzt italienische Polizei unter Druck – gefesselt, fixiert, tot

20.07.2026

Italien, Polizei, Gewalt, Migrant, Flüchtling, Marokkaner, Fixierung
In Bologna kommt ein Marokkaner ums Leben, während ihn zwei Polizeibeamte am Boden halten. Viele Fragen zum Einsatz sind offen: Warum wurde der 42-Jährige weiter fixiert, obwohl er bereits gefesselt war? Der Fall sorgt in Italien für viele Schlagzeilen. Jetzt soll geklärt werden, was genau geschah. Von

Mehr als 500 Tote

Verfolgung und Lagerelend treiben Menschen aufs Meer

16.07.2026

Meer, Mittelmeer, Ozean, Schwimmen, Himmel, Blau
Viele Rohingya leben seit Jahren unter bedrückenden Bedingungen in Myanmar oder in Lagern in Bangladesch. Viele flüchten und riskieren ihr Leben auf See. Jetzt sollen zwei Boote im Golf von Bengalen gesunken sein. Leichen treiben im Meer. UNHCR und IOM zeigen sich tief besorgt.

IOM

Fluchtrouten werden tödlicher – wegen Abschottung

08.07.2026

Wüste, Tunesien, Libyen, Flüchtlinge, Migranten, Ausgesetzt, Flucht, Menschenrechte, Hitze
Weniger Ankünfte, mehr Tote: Nach UN-Angaben sank die Zahl der über See angekommenen Geflüchteten um 47 Prozent, während die Opferzahlen stiegen. Restriktive Grenzkontrollen treiben Menschen auf längere und riskantere Fluchtrouten. Von

Polizeigewalt

Nach Tod von Ibrahima Barry: Beamte schweigen vor Gericht

24.06.2026

Verhaftung, Mann, Schwarzer, Polizei, Polizisten, Straftat, Gewalt
Ein Geflüchteter aus Guinea stirbt nach einem Polizeieinsatz in Mülheim/Ruhr. Neun Beamt:innen stehen nun in Duisburg vor Gericht. Die Anklage wirft ihnen eine rechtswidrige und gefährliche Fesselung vor, sieht aber keine Schuld am Tod – ein juristischer Widerspruch mit Sprengkraft.

Ein Jahr nach Lorenz’ Tod

Rassismus-Vorwurf: Hunderte fordern Aufklärung

20.04.2026

Demo, Gedenken, Lorenz, Oldenburg, Polizei, Polizeischüsse, Tod, Menschen
Hunderte Menschen erinnern in Oldenburg an Lorenz und fordern Aufklärung. Im Zentrum steht nicht nur ein tödlicher Polizeieinsatz, sondern die größere Frage, ob rassistische Muster in Behörden noch immer ignoriert werden.

Stiller Massengrab

Fast 900 Tote im Indischen Ozean – die Welt schaut weg

19.04.2026

Meer, Mittelmeer, Ozean, Schwimmen, Himmel, Blau
Fast 900 Rohingya-Geflüchtete sind 2025 auf der Seeroute im Indischen Ozean gestorben oder verschwunden. Trotzdem bleibt diese tödliche Flucht erstaunlich leise im globalen Krisenlärm.

Tödliche Polizeischüsse

Warum es im Fall Lorenz um mehr als Rassismus geht

16.04.2026

Demo, Demonstration, Lorenz, Oldenburg, Polizei, Polizeischüsse, Tod, Menschen
Lorenz wurde vor einem Jahr von hinten von Polizeischüssen getroffen, die Bodycams waren aus, ein Prozess steht weiter aus. So ist aus einem lokalen Einsatz längst ein bundesweiter Fall geworden – mit Fragen nach Rassismus, Verantwortung und wirksamer Kontrolle. Von und