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Migration und Integration in Deutschland

In allen Zielstaaten der Arbeitsmigration weisen die Eltern der als Migranten erfassten Jugendlichen eine kürzere Schulbesuchszeit und einen geringeren ökonomischen, sozialen und kulturellen Status auf als die Eltern von Nichtmigranten. Nirgendwo ist dieser Unterschied … aber so stark wie in Deutschland.

Konsortium Bildungberichterstattung, Bildung in Deutschland, 2006

Beiträge zum Stichwort‘ Sprachstand’


Sprachstand

Tourismus, Wellen und Behälter unter Druck

12. Februar 2014 | Von Stefanowitsch / Goschler | Ein Kommentar

Mit dem Wort „Sozialtourismus“ wurde von Politikern und Medien gezielt Stimmung gegen unerwünschte Zuwanderer gemacht. So jedenfalls die Jurybegründung zum Unwort des Jahres. Aber kann man mit einem Wort tatsächlich „Stimmung machen“?

Sprachstand

Die Reise der Wörter

2. Dezember 2013 | Von Stefanowitsch / Goschler | 8 Kommentare

Letzte Woche wurde das Jugendwort des Jahres bekanntgegeben: Es lautet „Babo“ und stammt angeblich aus dem Türkischen. Aber stimmt das, und was würde das für die deutsche Sprache bedeuten? Stefanowitsch und Goschler über neuere Entwicklungen der Jugendsprache.

Sprachstand

Wie nennt man eigentlich Deutsche ohne Migrationshintergrund?

5. September 2013 | Von Stefanowitsch / Goschler | 43 Kommentare

Deutschstämmige, Biodeutsche, Ureinwohner oder doch Platzhirsche? Die Sprachwissenschaftler Prof. Anatol Stefanowitsch und Prof. Juliana Goschler haben ihre Twitter-Follower befragt und die Ergebnisse in ihrer gemeinsamen MiGAZIN Kolumne ausgewertet.

Sprachstand

Schulische Segregation und Spracherwerb

2. August 2013 | Von Stefanowitsch / Goschler | 2 Kommentare

Eltern schicken gerne ihre Kinder auf Schulen, die einen geringen Anteil von Schülern mit Migrationshintergrund haben. Sie glauben, dass ihre Kinder dort bessere Leistungen erbringen. Stefanowitsch und Goschler klären über Vorurteile und gravierende Probleme im deutschen Bildungssystem auf.

Sprachstand

Integration durch Lehnwortjagd

1. Juli 2013 | Von Stefanowitsch / Goschler | 9 Kommentare

Die CDU/CSU Bundestagsfraktion begrüßt, dass die Deutschen Bahn künftig auf Anglizismen verzichtet. Grund: Menschen mit Migrationshintergrund werde das Erlernen der deutschen Sprache erschwert, weil die Alltagssprache mit Anglizismen durchsetzt sei. Für Prof. Goschler und Prof. Stefanowitsch ist das „Unsinn“ und Auftaktthema ihrer neuen MiGAZIN Kolumne.

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GRIMME Online Award 2012

    Begründung der Jury: "Über Migranten und Migration wird in Deutschland viel gesprochen. Vor allem von Deutschen. Im Chor der vielen und oft sehr lauten Stimmen fehlen aber zumeist die der Migranten. Und genau diese Lücke füllt das MiGAZIN mit qualitativ hochwertigen Texten und verständlicher Berichterstattung." Weiter ...