Rechtsextremismus

Schlagwort Rechtsextremismus in chronologischer Reihenfolge:

Rechts-schutz vor Ort

GFF unterstützt lokale Initiativen gegen rechte Angriffe

15.06.2026

Rechtsberatung, Anwalt, Anwaltskanzlei, Gesetzesbücher, Grundgesetz, Justitia, Justiz
Die Gesellschaft für Freiheitsrechte will kommunale Amtsträger und zivilgesellschaftliche Initiativen stärker gegen rechtsextreme Einschüchterung unterstützen. Anzeigen, Abmahnungen und Klagen sollen demokratisches Engagement vor Ort nicht ausbremsen. Von

Rechtsterror in Thüringen

„NSU 2.0“-Drohbriefe an Schulen, Polizei und Politiker

15.06.2026

NSU 2.0, Rechtsextremismus, NSU, Rechtsterrorismus, Brief, Drohbrief, Hände
In Thüringen sind offenbar mindestens 19 rassistische Schreiben verschickt worden – an die Linke, Schulen und Polizei. Die Drohungen knüpfen mit „NSU 2.0“ an die rechtsextreme Mordserie an, bei der neun Menschen aus rassistischen Motiven und eine Polizistin ermordet wurden.

„Italien den Italienern“

Rechts von Meloni: Neue Partei mobilisiert mit „Remigration“

14.06.2026

Rechtsextremisten, Neonazis, Italien, Rom, Demonstration, Fahnen, Remigration
In Rom haben Tausende Rechte und Rechtsextreme unter dem Motto „Remigration und Rückeroberung“ demonstriert. Zugleich gründete Roberto Vannacci seine Partei Futuro Nazionale – rechts von Meloni, mit harter Migrationspolitik und nationalistischer Parole.

Belfast

Soziale Ohnmacht trifft die Schwächsten

14.06.2026

Joachim Glaubitz, MiGAZIN, Menschenrechte, Flucht, Migration, Asyl, Rechtsextremismus
In Belfast greifen rechte Mobs Migranten an und machen sie zu Schuldigen für Krisen, die sie nicht verursacht haben. Der Zorn trifft die Schwächsten statt die politischen und ökonomischen Verhältnisse. Von

„Neukölln-Komplex“

Bericht fordert mehr Wissen über rechte Strukturen bei Polizei

10.06.2026

Autobrand, Polizei, Brandanschlag, Auto, Straße, Neukölln, Nazis, Polizei, Straftat, Gewalt
Der Untersuchungsausschuss zum Neukölln-Komplex sieht schwere Defizite bei Polizei und Staatsanwaltschaft. Die Behörden erkannten die rechtsextreme Anschlagsserie zu spät; Betroffene fühlten sich mit ihrer Angst vor rechtem Terror nicht ernst genommen. Der Fall erinnert an den NSU-Komplex. Von und

Großbritannien

Rechte Aufrufe schüren rassistische Gewalt in Belfast

10.06.2026

Belfast, Nordirland, Rechtsextremisten, Rechtsextremismus, Gewalt, Feuer,
Randalierer setzten in Belfast Autos und Häuser in Brand und skandierten islamfeindliche Parolen. Ein Angriff, für den ein Geflüchteter aus dem Sudan angeklagt wurde, diente als Vorwand für Gewalt gegen ganze Communities. Von und

BKA-Statistik für 2025

Dobrindt: Rechtsextremismus aktuell „die größte Gefahr“

09.06.2026

Alexander Dobrindt, CSU, Pressekonferenz, Politiker, Bundesinnenminister, Migration, Flüchtlingspolitik, Asyl, Asylpolitik
Die politisch motivierte Kriminalität erreicht 2025 mit knapp 86.000 Delikten einen neuen Höchststand. Etwa die Hälfte ist rechtsextrem motiviert; rechte Gewalttaten steigen auf knapp 1.600 und sind laut BKA oft rassistisch geprägt. Von

Wahl in Aue

Warum prüft Sachsen Rechtsextreme erst nach einem Wahlsieg?

09.06.2026

Rathaus, Stadt, Gebäude, Amt, Bürgermeister, Gemeinde
Ein Rechtsextremist kam in Aue-Bad Schlema dem Rathausamt gefährlich nahe – weil er zur Wahl antreten durfte. Aber darf ein Neonazi überhaupt Bürgermeister werden? In Sachsen wird das erst nach einem Wahlsieg geprüft. Warum? Von

Vier Jahre Aufarbeitung

Behördenfehler im Neukölln-Komplex weiter im Fokus

08.06.2026

Straße, Stadt, Brand, Trauer, Kerze, Gewalt, Feuer, Brandspuren
Vier Jahre lang untersuchte das Berliner Abgeordnetenhaus die rechtsextreme Anschlagsserie in Neukölln. Im Mittelpunkt stehen Fehler von Polizei, Staatsanwaltschaft und Verfassungsschutz – und die Frage nach Netzwerken hinter mindestens 70 Taten. Von

Sachsen

Rechtsextremist verliert OB-Wahl in Aue

08.06.2026

Wahlen, Wahl, Wahlurne, Stimmzettel, Hand, Demokratie
In Aue-Bad Schlema bleibt das Rathaus in CDU-Hand: Marcus Hoffmann setzte sich gegen den „Freie Sachsen“-Kandidaten Stefan Hartung durch. Der knappe Abstand macht den Rechtsdruck in Ostdeutschland dennoch sichtbar.