Flüchtlingspolitik

Schlagwort Flüchtlingspolitik in chronologischer Reihenfolge:

Anlass: Ceuta

Von der Leyen will in Ausnahmelagen flexiblere Asylverfahren

16.09.2026

Europäische Union, EU, Ursula von der Leyen, Kommission, Präsidentin
Nach Ceuta verspricht Brüssel gleichzeitig festen Grenzschutz und die Wahrung von Grundrechten – ein gewagter Balanceakt. Geplant sind zeitlich begrenzte Abweichungen bei Asylverfahren und eine stärkere Rolle von Frontex. Vorbild ist die umstrittene Praxis in Polen.

Bamf-Check

Weniger Anträge, mehr Schutz, komplizierte Zahlen

13.09.2026

Bamf, Bundesamt, Migration, Flüchtlinge, Nürnberg, Schild
Im ersten Halbjahr 2026 stellten deutlich weniger Menschen erstmals einen Asylantrag in Deutschland. Gleichzeitig stieg die bereinigte Schutzquote auf 47,4 Prozent. Besonders häufig erhielten Menschen aus Afghanistan einen Schutzstatus. Das hat einen Grund. Von

Drei von 402

Kirchenasyl zwischen Bamf-Kurs und AfD-Pläne

13.09.2026

Kirche, Gebäude, Christentum, Glaube, Religion, Kreuz
Das Kirchenasyl gerät gleich von zwei Seiten unter Druck: Das Bundesamt weist fast alle geprüften Fälle zurück, während die AfD in Sachsen-Anhalt ein Verbot ankündigt. Die Kirche denkt bereits über eine Auslagerung nach.

GEAS in Deutschland

Pro Asyl warnt vor noch härteren Asylregeln

13.09.2026

Hand, Stacheldraht, Flucht, Flüchtling, Zaun, Geflüchtete
GEAS steht wegen Haft, Grenzverfahren und Abschiebungen in der Kritik. Menschenrechtler werfeb der Bundesregierung vor, die EU-Regeln nicht nur umzusetzen, sondern sie zusätzlich zu verschärfen. Ein Rechtswissenschaftler hat einen Vorschlag, für ein anderes Flüchtlingssytem. Von

Streit um Kürzungen

Dobrindt verteidigt harten Migrationskurs

10.09.2026

Alexander Dobrindt, CSU, Bundestag, Politiker, Bundesinnenminister, Migration, Flüchtlingspolitik, Asyl, Asylpolitik
Grenzkontrollen und Rückführungen stehen im Zentrum von Dobrindts Kurs. Gleichzeitig will er weniger Geld für Integrationskurse und politische Bildung ausgeben. Kritiker halten das angesichts des AfD-Wahlerfolgs für ein politisch problematisches Signal.

1.200 Tage Schiffe festgesetzt: Seenotretter protestieren

09.09.2026

Schiff, Hafen, Meer, Seenotrettung, Mittelmeer, Seil, Festsetzung
Zehn Sanktionen seit November und rund 1.200 Tage Stillstand seit 2023: Seenotretter werfen Italien vor, zivile Seenotrettung systematisch auszubremsen. Nun trifft es die „Humanity 2“ unmittelbar nach ihrem ersten Einsatz.

Dobrindts Haushalt

So kürzt man ein Einwanderungsland kaputt!

08.09.2026

Filiz Polat, Die Grünen, Politik, Bundestag, MiGAZIN, Migration, Integration
Während Integrationskurse gekürzt und Beratungsangebote geschwächt werden sollen, stehen für Abschiebungen und Return Hubs Millionen bereit. Dahinter zeichnet sich mehr als ein Sparkurs ab. Von

„Aktionismus“

Rheinland-Pfalz verschärft Kurs in der Asylpolitik

06.09.2026

Flüchtlingsheim, Flüchtlingsunterkunft, Flüchtlinge, Zaun, Aufnahmezentrum, Abschiebezentrum, Dublin-Zentrum
Die schwarz-rote Landesregierung will ihre Asylpolitik neu ausrichten und setzt auf einen Maßnahmen-Mix. Nun wurden konkrete Schritte bekannt. Flüchtlingsorganisationen kritisieren Teile der Pläne und zweifeln die Aussagekraft der dafür angeführten Zahlen an.

Flüchtlingspolitik

Rechte Allianz will Ärmelkanal dichtmachen

06.09.2026

Dover, Hafen, Schiff, Boot, Flüchtlinge, Geflüchtete, Ärmelkanal, Großbritannien, Frankreich
Reform UK und die französische Rassemblement National rücken zusammen. Farage und Bardella versprechen, Bootsüberfahrten von Geflüchteten zu beenden – obwohl die britische Regierung gerade die niedrigste Zahl an Booten seit 2019 meldet.

Return Hubs

Dobrindt will Abschiebe-Abkommen noch 2026 festzurren

06.09.2026

Österreich, Innenminister, Gerhard Karner, Alexander Dobrindt, Dänemark, Migrationsminister, Morten Boedskov, Niederlande, Bart van den Brink, Griechenland, Thanos Plevris, Return Hubs
Deutschland und vier weitere EU-Staaten drücken bei Abschiebezentren außerhalb der EU aufs Tempo. Ein Abkommen soll noch 2026 stehen, ein erstes Zentrum möglichst 2027 arbeiten. Unter den möglichen Partnern sind zahlreiche afrikanische Staaten. Hilfsorganisationen fürchten massive Menschenrechtsverletzungen.