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Schlagwort epd in chronologischer Reihenfolge:

B2-Niveau

Studie: Unternehmen bestehen auf gute Deutschkenntnisse

28.04.2026

Bewerbung, Bewerbungsgespräch, Job, Arbeit, Arbeitsmarkt, Mann, Frau
Viele Betriebe suchen Personal, verlangen aber zugleich hohe Deutschkenntnisse. Das zeigt eine aktuelle Studie. Das Sprachniveau B2 ist eine riesige Hürde, und nur wenige Firmen drücken bei mangelnden Kenntnissen ein Auge zu.

Umfrage

Mehrheit will Sozialhilfe für Migranten an Arbeitsjahre knüpfen

27.04.2026

Sozialhilfe, Sozialleistung, Behörde, Amt, Antrag, Geld, Mann, blond
Wenn es um Sozialleistungen für Zugewanderte geht, ist die Mehrheit für strengere Regeln. Bei mehr Arbeit oder Kürzungen im eigenen Sicherungssystem endet die Reformbereitschaft deutlich schneller. Das geht aus einer aktuellen Umfrage hervor.

Integrationsministerkonferenz

Länder warnen vor falschem Sparen beim Ankommen

26.04.2026

Sprachkurs, Tafel, Deutsch, Integrationskurs, Sprache, Bildung, Integration
Die Kritik an den Einsparungen des Bundes bei den Integrationskursen hält an. Auf der Integrationsministerkonferenz wurden die Kürzungen scharf kritisiert. Die Länder fordern vom Bund die Rücknahme der Einsparungen. Sprache sei Schlüssel zu Arbeit, Schule und Teilhabe.

Schwangere und Babys an Bord

Dutzende Geflüchtete von einer verlassenen Ölplattform gerettet

23.04.2026

Öl, Gas, Plattform, Umwelt, Meer, Wasser, Himmel, Industrie
90 Menschen, darunter eine Schwangere, mehrere Kinder und ein Baby, erreichten mit der privaten Seenotrettungsmission Resqship Lampedusa. Ein Teil von ihnen hatte zuvor auf einer verlassenen Ölplattform Zuflucht gesucht – Seenotrettung trotz politischer Widerstände.

Mittelmeer

Bundesregierung treibt Seenotrettung in Finanznot

22.04.2026

Seenotrettung, Mittelmeer, Geflüchtete, Rettung, Flüchtlinge, Flüchtlingspolitik, Meer, Schiff
Mehr als tausend Tote oder Vermisste, keine staatliche Rettungsmission und nun auch noch Geldnot bei SOS Humanity: Dass Hilfe im Mittelmeer ins Wanken gerät, ist nicht bloß Pech – sondern Ergebnis politischer Entscheidungen.

Kinderrechte

Regierung plant Bußgelder für minderjährige Geflüchtete ohne Einkommen

22.04.2026

Jugendamt, Jugendlicher, Kind, Rucksack, Kindeswohl, Gitter, Absperrung, Zaun
Unbegleitete minderjährige Geflüchtete sollen strenger an einen Ort gebunden werden – notfalls mit Geldstrafe. Fachverbände halten das für verfehlt, kinderrechtlich problematisch und politisch bezeichnend. Die Verschärfung kommt unscheinbar daher mit der geplanten Reform der Kinder- und Jugendhilfe.

„Einfach vor die Tür gesetzt“

Widerrufene Zusagen für Afghanen stapeln sich in Karlsruhe

21.04.2026

Bundesverfassungsgericht, BVerfG, Karlsruhe, Justiz, Verfassungsgericht, Verfassung, Bundesadler
Aus einer humanitären Zusage wird für viele Afghanen ein zermürbender Rechtskampf. Die Bundesregierung widerruft Versprechen, stoppt Hilfe und drängt Schutzsuchende damit tiefer in Gefahr. Diese beschreiten zunehmend den Rechtsweg, wie das Innenministerium auf eine Anfrage der Linken zugibt.

Rechte Agenda

Sachsen-Anhalts Kultur wehrt sich gegen AfD

19.04.2026

Neonazi, Rechtsextremist, AfD, Wahlkampf, Politik, Rechtsextremismus
Für den Fall eines Wahlsiegs in Sachsen-Anhalt kündigte die AfD eine „patriotische Kulturpolitik“ an. 27 namhafte Kulturinstitutionen des Landes warnen in einer Erklärung vor dieser „völkisch-nationalistischen Kulturauffassung“. Es gehe um mehr als Geschmacksfragen.

Asylpolitik

EuGH erlaubt Haft weit weg vom Grenzort

19.04.2026

Europäischer Gerichtshof, EuGH, Europa, Rechtsprechung
Der Europäische Gerichtshof stellt klar: Asylbewerber dürfen im Rahmen von Grenzverfahren auch im Inland in Gewahrsam genommen werden – unter strengen Voraussetzungen. Eine systematische Inhaftierung ist unzulässig.

Europäischer Gerichtshof

Bayerns Familiengeld diskriminiert EU-Ausländer

16.04.2026

EuGH, Europäischer Gerichtshof, Justiz, Rechtsprechung, Europäische Union, Schild
Bayern kürzte das Familiengeld für Kinder im EU-Ausland. Dieser Praxis hat der EuGH nun eine klare Grenze gezogen: Wer in Deutschland arbeitet und Abgaben zahlt, darf beim Familiengeld nicht schlechter gestellt werden, nur weil das Kind im Ausland lebt.