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Migration und Integration in Deutschland

Letztlich haben einige Industriestaaten ihren Bedarf an zusätzlichen Arbeitskräften … dadurch gedeckt, dass sie bei der Einstellung von irregulären Arbeitsmigranten ein Augen zudrücken.

Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Migration in einer interpedenten Welt, 2004

Berlin

Imagekampagne für Weltoffenheit und Toleranz

Unter dem Motto #FreiheitBerlin will die Bundeshauptstadt ein Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz setzen. Prominente Unterstützer und 1.500 Plakate sollen das Image der Stadt aufpeppen.

Berlin, Fernsehturm, Stadt, Panorama, City, Hauptstadt
Berlin © extranoise auf flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG

DATUM29. März 2017

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RESSORTAktuell, Panorama

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Berlin will mit einer Imagekampagne ein Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz setzen. Unter dem Motto #FreiheitBerlin soll in den kommenden Wochen mit Hilfe von Plakaten in der Stadt sowie in sozialen Medien eine Debatte darüber angeregt werden, was die Berliner unter Freiheit verstehen. Zum Auftakt präsentierte die Marketinggesellschaft Partner für Berlin vor dem Brandenburger Tor prominente Unterstützer der Initiative sowie Plakatmotive und Statements zum Thema Freiheit.

Andrea Joras, Geschäftsführerin von Partner für Berlin, erklärte zum Kampagnenauftakt, alle Berliner seien eingeladen, „mitzumachen und unter dem Hashtag #FreiheitBerlin ihren eigenen Freiheitsbegriff einzubringen“. Senatssprecherin Claudia Sünder erklärte, Berlin habe als Stadt, die so viel Unfreiheit erlebt habe, den Auftrag, Freiheit zu pflegen und erlebbar zu machen. Die Kampagne sei deshalb auch ein Signal an alle Fanatiker und Extremisten: „Ihr könnt nicht gewinnen.“

Historische Persönlichkeiten auf 1.500 Plakaten

Zu den ersten prominenten Unterstützern der Kampagne gehört neben dem Regierenden Bürgermeister Michael Müller (SPD, „Berlin kann Freiheit“) unter anderem der Stadionsprecher von Fußball-Zweitligist 1. FC Union Berlin, Christian Arbeit („Die einzige Mauer, die wir gut finden, ist die vor unserem Tor“), der Journalist und Schriftsteller Nicol Ljubic („Nur wer die Freiheit nicht schätzt, kann Europa infrage stellen“) sowie der Modedesigner Michael Michalsky („Denken, was man will. Aussehen, wie man will. Lieben, wen man will“).

Auf den stadtweit rund 1.500 Plakaten werden unter anderem auch Aussprüche historischer Persönlichkeiten zu lesen sein, wie von der Arbeiterführerin Rosa Luxemburg (1871-1919) („Freiheit ist immer Freiheit der Andersdenkenden“). Hintergrund der Kampagne ist die Unterzeichnung der Römischen Verträge vor 60 Jahren, mit denen der Grundstein für die spätere europäische Integration gelegt wurde. (epd/mig)

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