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Das Beitragsaufkommen [in den Rentenversicherungen beträgt] auf Grund der Beschäftigung der ausländischen Arbeitnehmer jährlich rd. 1,2 Milliarden DM, während sich die Rentenzahlungen an ausländische Arbeitnehmer jährlich auf rd. 127 Millionen DM, also etwa ein Zehntel, belaufen.

Ludwig Kattenstroth, Staatssekretär im Arbeitsministerium, März 1966, Bundesvereinigung der Dt. Arbeitgeberverbände

TV-Tipps des Tages

22.03.2016 – Saudi-Arabien, Assad, Syrien, Lawrence, Osmanische Reich

TV-Tipps des Tages sind: Thema: Umstrittenes Saudi-Arabien; Thema: Assads Syrien: Seit fünf Jahren herrscht in Syrien Bürgerkrieg, der bereits mehr als 260.000 Menschen das Leben gekostet hat; Das Ende des Erhabenen Staates: Vielvölkerstaat versus Osmanisches Reich; Rekruten des Todes

Fernsehen, Medien, TV, Programm, Integration, Migration, Migranten
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VONÜmit Küçük

DATUM22. März 2016

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Thema: Umstrittenes Saudi-Arabien
Das Königreich Saudi-Arabien ist eine absolute Monarchie auf der arabischen Halbinsel. Der Islam wird hier besonders streng ausgelegt und gelebt. Das phoenix Thema zeigt, welche Rolle das Land im Anti-Terror-Kampf und in der aktuellen Flüchtlingskrise spielt. Moderator Stephan Kulle spricht darüber mit dem deutsch-ägyptischen Politologen Abdelasiem El Difraoui und Nahost-Korrespondent Volker Schwenk, der eine Reportage über den Anti-Terror-Kampf in Saudi-Arabien gemacht hat. Di, 22. Mär · 09:15-10:30 · PHOENIX

Thema: Assads Syrien
Seit fünf Jahren herrscht in Syrien Bürgerkrieg, der bereits mehr als 260.000 Menschen das Leben gekostet hat und die Hauptursache der aktuellen Flüchtlingskatastrophe ist. Der syrische Präsident, Bashar-al-Assad, sieht sehr wohl die Katastrophe seines Landes, doch eine eigene Schuld scheint er nicht zu erkennen. Im Interview mit ARD-Korrespondent Thomas Aders erklärt der syrische Machthaber seine eigene Weltsicht und inszeniert sich als Herrscher, der für das Wohl seines Volkes kämpft. Di, 22. Mär · 10:30-11:45 · PHOENIX

Das Ende des Erhabenen Staates (1/2)
Vielvölkerstaat versus Osmanisches Reich. Sechs Jahrhunderte lang war das Osmanische Reich eine Großmacht, die sich über drei Kontinente und die sieben Weltmeere erstreckte. Ein riesiges Reich, Ort heiliger Stätten, Heimat der drei monotheistischen Weltreligionen, mit einer Vielzahl an Sprachen, Kulturen und Religionen, das seinesgleichen sucht – und in weniger als einem Jahrhundert zu Fall gebracht wurde. Auf seinen Trümmern ist die Welt von heute entstanden. Wer die Geschichte kennt und versteht, wird auch die politischen, religiösen und ethnischen Konflikte von heute verstehen – sei es in Bosnien-Herzegowina, im Kosovo, der Türkei, im Libanon, in Syrien, Israel, Palästina oder im Irak. Di, 22. Mär · 20:15-21:08 · arte

Das Ende des Erhabenen Staates (2/2)
Sechs Jahrhunderte lang war das Osmanische Reich eine Großmacht, die sich über drei Kontinente und die sieben Weltmeere erstreckte. Ein riesiges Reich, Ort heiliger Stätten, Heimat der drei monotheistischen Weltreligionen, mit einer Vielzahl an Sprachen, Kulturen und Religionen, das seinesgleichen sucht – und in weniger als einem Jahrhundert zu Fall gebracht wurde. Auf seinen Trümmern ist die Welt von heute entstanden. Wer die Geschichte kennt und versteht, wird auch die politischen, religiösen und ethnischen Konflikte von heute verstehen – sei es in Bosnien-Herzegowina, im Kosovo, der Türkei, im Libanon, in Syrien, Israel, Palästina oder im Irak.

Das Osmanische Reich war schon geschwächt, als es 1914 an der Seite von Deutschland und Österreich-Ungarn in den Krieg eintrat. An allen Ecken und Enden des Reiches, das sich mittlerweile auf Kleinasien – Anatolien – und die letzten Provinzen in Syrien, Palästina, Mesopotamien und Hedschas beschränkte, wurde gekämpft. Zu Zeiten dieser Beschränkung auf den „harten anatolischen und muslimischen Kern“ des Osmanischen Reichs, wie der Politologe Hamit Bozarslan es bezeichnet, wird mit der Vernichtung der Armenier, der in Anatolien lebenden Christen, der erste Völkermord des 20. Jahrhunderts verübt.

Vor diesem Hintergrund muss man auch die Versuche des Reichs- nun in den Händen der Jungtürken – sehen, seinen Einfluss auf die verbliebenen arabischen Provinzen zu wahren, die als letzte Bastion angesehen wurden. Aber auch die arabischen Völker waren es leid, zentral von Istanbul aus regiert zu werden, und verfolgten nationale Bestrebungen. Durch die 1916 von Hussein, Scherif von Mekka, angestoßene Revolte wurde die Spaltung besiegelt. Und die Feinde des Reiches wussten die Gunst der Stunde zu nutzen. Briten und Franzosen spielten die Ambitionen der Araber gegenüber den Osmanen aus, nur um anschließend die Versprechen an die arabischen Herrscher schnell wieder zu vergessen und ihren eigenen Vorteil daraus zu ziehen. Di, 22. Mär · 21:10-22:03 · arte

Rekruten des Todes
Spielfilm – „Rekruten des Todes“ bietet nicht nur actionreiches Abenteuer, sondern auch ein hohes Maß an Realismus. Das Ergebnis ist ein Thriller, der reichlich Diskussionsstoff liefert. Di, 22. Mär · 23:40-01:10 · WDR

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