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Nuhr nicht rechnen!

Wie Kabarettist Dieter Nuhr Nationalsozialismus und Islam gleichsetzt

In seinem Jahresrückblick zieht Kabarettist Dieter Nuhr einen Vergleich zwischen dem Nationalsozialismus und dem Islam. Um ihn zu begründen, bedient sich Nuhr der mathematischen Mengenlehre. Dabei stimmen weder Ergebnis noch Rechenweg. Von Tim Gerber.

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Mathematik © eriwst @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG

VONTim Gerber

Tim Gerber arbeitet als Journalist in Hannover und ist Vorsitzender des Vereins Familienvisum e.V.

DATUM11. Januar 2016

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RESSORTAktuell, Meinung

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Ein klein bisschen hat er ja dazu gelernt, der ARD-Kabarettist Dieter Nuhr („Nuhr im Ersten“), wenn es um seine Witzchen über den Islam geht, oder was er davon zu verstehen glaubt. Vielleicht hat er es auch lernen müssen, weil seine Arbeitgeber, die ARD, es von ihm verlangt haben. Jedenfalls betont Nuhr seit geraumer Zeit in jeder seiner Sendung brav und sehr beflissen, dass die meisten Muslime rechtschaffene Menschen seien wie Du und ich. Als ob irgendjemand, der alle Beisammen hat, das bezweifeln würde. Bei Nuhr darf man daran allerdings schon deshalb zweifeln, weil er mit dieser gebetsmühlenhaft heruntergeleierten frohe Botschaft stets sein notorisches Lieblingsthema einleitet: den „islamistischen Terror“ und die seiner Meinung nach unleugbare Verbindung der Attentate zur Religion der Muslime. Soweit nichts Neues.

Wenn der Komiker in seinem Jahresrückblick „Nuhr 2015″ nun aber sogar den Holocaust der Deutschen an den Juden dafür bemüht, um die seiner Meinung nach bestehende Verbindung von Islam und Terrorismus verdeutlichen zu wollen, dann hat das allerdings eine bislang nicht gekannte Qualität. Konkret hört sich das so an:

„Das ganze Jahr über wird im Namen des Islam gemordet, dann hat es wohl auch etwas mit dem Islam zu tun. Und ich bin Deutscher. Ich habe mich mein Leben lang damit befassen müssen, was im Deutschen Namen passiert ist. Und das war richtig und gut so. Deutsche haben die Welt in Schutt und Asche gelegt, das geht auch mich etwas an, weil ich Deutscher bin. Und da werden sich auch die Muslime damit beschäftigen müssen, was in ihrem Namen passiert. Gleichzeitig dürfen Muslime erwarten, nicht als Täter behandelt zu werden. Die Attentäter waren Muslime, aber das heißt noch lange nicht: Muslime sind Attentäter.

So wie unsere Nazis hier Deutsche sind, aber nicht: Die Deutschen sind Nazis. Das eine ist die Teilmenge des anderen. Das ist Mathematik, Mengenlehre. Für einige schon sehr schwierig.“

Offenbar auch für Nuhr. Mengenlehre erschöpft sich nämlich nicht darin festzustellen, dass eine Menge eine Teilmenge der anderen ist. Also schauen wir uns doch mal die konkreten Größenverhältnisse der jeweiligen Teil- und Gesamtmengen an: Die Zahl der Muslime beträgt weltweit 1,6 Milliarden Menschen (alle Zahlen aus Wikipedia). Wie viele Attentäter gibt es darunter, die sich selbst als Muslime bezeichnen? Wir kennen sie ja alle ganz genau, wo sie gewohnt haben, mit wem sie verwand und befreundet waren.

Hitler und seine Leute waren keine irrlichternden Einzeltäter im Namen der Deutschen. Sie wurden von Millionen Deutschen unterstützt, gewählt. Dazu ein paar Zahlen, wegen der Mathematik: Zur Zeit der Weimarer Republik gab es geschätzt etwa 70 Millionen Deutsche, etwa 40 Millionen dürften wahlberechtigt gewesen sein. Ein Drittel von ihnen hat 1932 die NSDAP gewählt, im März 1933 waren es knapp 44 Prozent. Die Partei Hitlers zählte im Mai 1943 etwa 7,7 Millionen Mitglieder, grob geschätzt war also jeder vierte Deutsche über 18 ein Nazi mit Parteibuch. Wenn ein nur annähernd so großer Teil der Muslime Terroristen wären oder auch nur mit dem Terrorismus sympathisierte, na dann gute Nacht du schönes Abendland.

Ich weiß jetzt nicht so genau, Herr Nuhr, wann sich die Dshihadisten mit ihrem Programm vom Terror gegen den Westen den 1,6 Milliarden Muslimen zur Wahl gestellt haben und wie viel Zustimmung sie gefunden haben. Ich habe allerdings meine Zweifel, dass sie dort auf eine solche Begeisterung stoßen, wie sie der Plan von der Endlösung und vom totalen Krieg seinerzeit bei den Deutschen fand. Man konnte das ja alles nachlesen in der in Deutschland millionenfach verkauften Schwarte „Mein Kampf“. Die meisten Deutschen sind ihrer „Erweckungsbewegung“ übrigens beigetreten als man die Reichspogromnacht schon erlebt hatte. Wie viele Deutsche im ganzen Land haben sich daran beteiligt, haben gejubelt, als unter ihren Augen ihre jüdischen Nachbarn abtransportiert wurden, und sich an ihrem Hab und Gut bereichert? Ich wüsste nicht, dass das bei den Muslimen so wäre, dass es dort eine solche „Sammlungsbewegung“ zum gemeinschaftlichen Begehen von Verbrechen gegen die Menschlichkeit je gegeben hätte. Und die wenigen Aufrechten im Dritten Reich mussten Denunziationen von ihren „Volksgenossen“ fürchten. Welcher Muslim denunziert seinen Nachbarn, weil der vielleicht zu Hause christliche Kirchenmusik hört? Und bei wem?

Kennen Sie Muslime, in deren Familien und unter deren Vorfahren sich Terroristen finden? Es wäre ein Zufall. Kein Zufall wäre das hingegen in deutschen Familien, denn unter denen gibt es das in jeder zweiten. Und erst nachdem sie fast alle gestorben sind, haben wir Deutsche „unsere Mütter, unserer Väter“ nach ihrer Mitschuld an den Verbrechen der Deutschen gefragt. Die strafrechtliche Aufarbeitung der massenhaften Verbrechen ist bis heute ein Schandfleck in der Geschichte des Nachkriegsdeutschlands Ost wie West. Und da verlangt einer im deutschen Farbfernsehen mit Verweis auf die Scham der anständigeren Deutschen – bei weitem nicht aller — von den Muslimen in unserem Land, sie sollten sich mit den Verbrechen einer Hand voll Terroristen ebenso schamhaft und schuldbewusst auseinandersetzen, wie wir es hin und wieder mit den massenhaften Verbrechen unserer Väter und Mütter, Großeltern, Onkels und Tanten tun? Weil es mit ihrer Religion zu tun haben soll? Und zwar was genau?

Das Ergebnis der Auseinandersetzung der Deutschen mit dem Nationalsozialismus war konsequenter Weise die Abkehr von der „völkischen Idee“ einschließlich der Ausrottung anderer Völker. Welche Idee vom Terrorismus aber wohnt denn dem Islam inne, von der sich die Muslime abwenden könnten? Das ist das Problem: Während die Ideologie der Nazis die Vernichtung anderer Völker vorsieht, ist der Islam eine friedliche Religion wie das Christentum – das übrigens auch nicht gefeit davor ist, dass Irre in seinem Namen töten.

Man darf Äpfel ja durchaus mit Birnen vergleichen – um an dieser Stelle mal mit einem landläufigen Irrtum aufzuräumen. Aber wer dabei zu dem Ergebnis kommt, dass beide Früchte dieselbe Form und denselben Geschmack hätten, wer also Ungleiches gleich setzt wie Nuhr den Nationalsozialismus mit dem Islam gleichsetzt, der hat einen an der Waffel.

Deshalb ist Nuhr für mich wegen dieses Vergleichs auch ein islamophobistischer Fernsehterrorist und wir können uns auch mal lustig darüber unterhalten, wie viel Mitschuld der gewöhnliche deutsche Fernsehzuschauer an dieser Form von Berieselungsgewalt und ihren Opfern, meinen muslimischen Nachbarn, trägt.

Wie gesagt, Nuhr hat dazu gelernt. Aber nicht etwa, dass man seine Islamophobie nicht mit Mitteln des Kabaretts verbreiten sollte – und auch nicht mit anderen Mitteln –, sondern besser diskret bei einem verschwiegene Therapeuten kuriert. Nein, er hat vielmehr gelernt, wie er die Verbreitung dieser Angststörung, an der er wie zehntausende AfD-Anhänger und Pegida-Demonstranten zu leiden scheint, salonfähig machen kann und sendefähig für die ARD.

Geistesgestörte Verbrecher berufen sich sehr häufig auf irgendetwas, von dem sie irgendwie mal gehört haben. Das haben sie übrigens mit Berufsquasslern wie Nuhr gemeinsam. Und wenn man mir jetzt vorwerfen will, diesen begrenzt komischen Vogel mit Terroristen gleich zu setzen: Äpfel und Birnen gehören auch beide zur Sorte der Kernobstgewächse. Mehr soll dazu nicht gesagt werden.

Ich will auch nicht missverstanden werden: Ich bin froh und dankbar, dass in diesem Land jeder Clown straffrei seinen Unsinn verbreiten darf. Soll er nuhr weiterquasseln und behaupten, dass Birnen rund sind und dass man sich auf die Mengenlehre berufen kann, ohne die gegebenen Größenverhältnisse zu beachten. Für 2016 hätte ich nuhr einen Vorschlag: Rechnen lernen oder einfach mal Klappe halten!

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30 Kommentare
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  1. Volker K. sagt:

    Nuhr hat nicht dazu gerlernt, er hat sich untergeordnet. Als er noch offen aussprach was er vom Islam hält hat er mir besser gefallen und er war ehrlicher. Er hat einen Maulkorb bekommen damit er nur noch weichgespült am Rande erwähnt wie es mit dem Islam in unserer Welt steht. Schade!

  2. CBuffner sagt:

    Na da ist der Autor aber irgendwo falsch abgebogen. Man kann von Nuhr halten was man will aber die Prämissen, mit denen sein Vergleich auseinandergenommen wird, sind ja grundfalsch, indem der Faktor Zeit außen vorgelassen wird. Denn die Zugehörigkeit zu einer deutschen Gesellschaft vor 60Jahren ist ebenso weit weg wie das Minderheits-Argument des Autors hier. Der einzige Punkt von Nuhr dazu ist doch: man sollte sich damit beschäftigen.

    Der Autor baut hier ein Strohmann-Argument auf, indem er Nuhr die 1:1 Übertragbarkeit unterstellt und fackelt den Strohmann dann ab. Sehr seriös. Würde argumentativ aber nur dann funktionieren, wenn Hitler noch regieren würde.

  3. Matthias sagt:

    Ich gehe davon aus, dass Nuhr die Mehrheitsmeinung unserer Gesellschaft vertritt.

    Er ist Kabarettist, das ist eine Kunstform die er beherrscht und zur freien Meinungsäußerung gehört es auch, genau so etwas zu ertragen. Davon ganz abgesehen ist die Aussage (im Kontext mit dem Terror in Syrien und Paris) „Nazis sind deutsche, aber nicht alle Deutschen Nazis und die Terroristen sind Muslime, aber nicht alle Moslems Terroristen“ doch korrekt.

    Das Problem ist marginal.

  4. karakal sagt:

    Die Rechnung mit den 1,6 Milliarden Muslimen auf der Welt stimmt so nicht, da ein verhältnismäßig hoher Prozentsatz von ihnen Kleinkinder und andere Minderjährige sind, die sich noch nicht frei entscheiden und zu bestimmten Angelegenheiten sich kein Urteil bilden können.
    Vielleicht könnte man auch so sagen: Die Tatsache, dass Adolf Hitler durch freie demokratische Wahlen an die Macht gekommen ist, ist ein Beweis dafür, dass die Demokratie eine schlechte Staatsform ist. Also müssen wir die Demokratie abschaffen und wieder die absolute Monarchie einführen. Das würde doch ungefähr Dieter Nuhrs Logik entsprechen.

  5. Ali sagt:

    Danke für den Artikel. Die Kommentare zeigen, wie oftmals , dass Sie Herr Gerber alles richtig gemacht haben.

  6. gerd sagt:

    gibt’s keine wichtigeren Adressaten für Kritik als ein Dieter Nuhr? Ich finde, es gibt schlimmere Übeltäter im Zusammenhang mit Terroristen, die sich auf den Islam beziehen, mit denen man sich zeitaufwändig beschäftigen müßte als Journalist, als ein Komiker, der im Grunde das Richtige gemeint hat, was jeder erkennen kann, wenn er nicht haarspaltet, wie der Autor hier.

  7. Magistrat sagt:

    Sehr guter und sachlicher Artikel! Ein großes Dankeschön! Wie recht Sie haben, mit der Bezeichnung „Fernsehterrorist“. Jeder geistiger Brandstifter macht nichts anderes als die Autoren und „Künstler“ (oder gelten die heute schon als „Kabarettisten“) des STÜRMERs: Das Feindbild (den Muslim) so stark dehumanisieren, diffamieren und kriminalisieren, bis die Hemmschwelle zur Gewalt überschritten und letztendlich Aberkennung der Menschenwürde erreicht ist. Darauf macht der Autor völlig zutreffend aufmerksam. Es gibt eben nicht nur den Schreibtischtäter, sondern auch den Bühnentäter wie besagter selbsternannter Entertainer. Traurig, dass sich diese Menschen über die Folgen ihrer Handlungen keine Gedanken machen. Würde denn Herr Nuhr dann wenigstens auch so konsequent sein und in seinem primitiven Weltbild den Schluss zu lassen, dass – ganz nach seiner Unlogik – alle Deutschen mit dem Mob der Hooligans und gewalttätigen Pegidisten sowie den unzähligen Brandstifter (Moscheen, Flüchtlingsunterkünfte) erneut Schuld auf sich geladen haben?
    Und von deutschen Muslimen (bestimmt sogar mit Ariernachweis) scheint der Herr und seine verblendete Gefolgschaft wohl noch nie etwas gehört zu haben, oder wie viel Schuld haben die denn demnach?

    @Matthias
    “ „Nazis sind deutsche, aber nicht alle Deutschen Nazis und die Terroristen sind Muslime, aber nicht alle Moslems Terroristen“ doch korrekt.“
    – So ein bodenloser Schwachsinn! ! Entweder, der Führer persönlich war für sie kein Nazi (na dann gute Nacht!) oder aber, Sie offenbaren damit eine gewaltige Wissenslücke (erklärt auch das etwas schräge Weltbild) was die Herkunft des Führers betrifft. Sie haben offenbar auch noch nie vom italienischen Faschismus gehört oder vom Regime von Vichy (General Pétain).
    – Ab wann ist ein Terrorist ein Terrorist? War Breivik für Sie ein Freiheitskämpfer? Oder nach Ihrer flachen Pegida-Welt vielleicht sogar verkappter Moslem? Sind die IRA, die kurdische NLF, die britische EDL für Sie Wohltätigkeitsvereine? Netanjahu hat jüngst von jüdischen Terroristen gesprochen (s. auch http://www.sueddeutsche.de/politik/brandanschlag-vom-juli-israel-klagt-juedische-terroristen-an-1.2803964?reduced=true).
    – aber egal: Passt sowieso nicht in das kleine, mühevoll konstruierte Buhr-Weltbild. Is ja nur die Lügenpresse (außer natürlich es geht um anti-muslimische Ressentiments, dann ist auch die Lügepresse ganz nützlich für Nur/Pegida/AfD/Bachmann/Nazi-Anhänger.

  8. Frank sagt:

    Sorry, da argumentiert das Migazin selbst schräg. Wer sind die Terroristen? Gehören dazu nicht auch die tausenden Dschihadisten des IS oder der Taliban? Die heute freiwillig in den Kampf dafür ziehen, die Ungläubigen zu töten. Die paar Selbstmordattentäter sind ja leider nur die im Westen auftauchende Spitze des Eisbergs. Und wenn man mit zahlen weiter macht: Wieviele Tote gibt es durch diese Gewalt schon heute, wieviele sind das „Endziel“ der Extremisten?

  9. Matthias sagt:

    Lieber Magistrat,

    Ihre Anschuldigungen sind mir zu derbe. Weltbilder zu unterstellen aufgrund eines Kommentars ist für ebenfalls eine Diffamierung.

  10. Pexy sagt:

    Also, was ich an diesem Artikel bedenklich finde, ist die völlige Untertreibung der tatsächlichen Probleme.
    Dass Hitler der größte Verbrecher unserer Zeit war, ist hoffentlich eindeutig.
    Ich finde es unerträglich, dass trotz der Verbrechen der Nazi-Zeit, es wieder Massen von Rechtsradikalen gibt. Da könnte man Ihnen zustimmen, wir haben nicht nur die Zeit nicht aufgearbeitet, sondern wir haben nichts gelernt, das ist schlimm.
    Aber deshalb im Nebensatz die IS-Verbrecher als „irrlichternden Einzeltäter“ zu bezeichnen, ist unverantwortlich den vielen Opfern gegenüber.
    Die Verbrechen der IS sind anders als die Verbrechen Hitlers. Der IS hat es nicht nötig Millionen hinter sich zu scharen, es genügt eine absolute Geldmacht und Massen an Verbrechen, die dieses Geld zusätzlich heranschaffen. Angst zu schüren, durch die scheinbare Unstrukturiertheit der Verbrechen usf.

    Und, was dem Autor entgangen zu sein scheint, sie sind leider hervorragend organisiert und strukturiert. Und sie ziehen viele an; unter vielen anderen grauenhaften Taten, versuchen sie die Flüchtlinge an sich zu ziehen. Und vieles mehr.
    Also, wir müssen in unserer Zeit lernen, mit Andersgläubigen zu leben, aber nicht mit dem Verbrechen! Da ist es völlig gleichgültig, um was für eine Religion es sich handelt.

    Bei Nuhr nun ist entscheidend, dass er Kabarettist und Humorist ist, dazu gehört auch die Verkürzung, das Kleine im Kleinen.
    Und sein Hauptanliegeb, ist, dass die Menschen über den Humor, anfangen nachzudenken.
    Werner Finck sagte: Da sagen die Leute, ich habe ja , weiß Gott, Sinn für Humor, aber das geht zu weit. Er meinte: Wo es diesen Menschen zu weit geht, fängt der Humor überhaupt erst an.


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