MiGAZIN

Migration und Integration in Deutschland

Anzeige

Bei Philipp Rösler würde ich allerdings gerne wissen, ob unsere Gesellschaft schon so weit ist, einen asiatisch aussehenden Vizekanzler auch noch länger zu akzeptieren.

Hessischer Integrationsminsiter Jörg-Uwe Hahn (FDP), Frankfurter Neue Presse, 7.2.2013

Koran erklärt

Deutschlandradio erklärt den Koran

Ab März sollen Islamwissenschaftler im Deutschlandradio den Koran erklären. In kurzen Beiträgen sollen immer Freitags Verse aus dem Buch erläutert werden. Ziel sei es, Wissen und Fakten über den Islam zu vermitteln.

Radio, Frequenz, Rundfunk, Medien, FM, UKW
Radio © Fod Tzellos @ flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG

Das Deutschlandradio lässt Islamwissenschaftler den Koran erklären. Die Sendung Koran erklärt starte am 6. März im Deutschlandfunk, sagte Sendersprecher Tobias Franke-Polz am Freitag dem Evangelischen Pressedienst. In den vier- bis fünfminütigen Beiträgen werde immer freitags im Anschluss an die Sendung Tag für Tag ab 9.55 Uhr ein Vers aus dem Koran im Mittelpunkt stehen und von Experten erläutert.

Die Reihe werde seit mehr als einem Jahr vorbereitet, sagte der Intendant des Deutschlandradios, Wili Steul, in einem Interview im Deutschlandfunk. Die renommierten muslimischen Koran-Experten würden jeweils einen Koranvers interpretieren. Mit der Sendung wolle der Deutschlandfunk dazu beitragen, Wissen und Fakten zu vermitteln, „damit Menschen sich ein begründetes Urteil bilden können“. Es gehe um Aufklärung.

ZDFinfo berichtet seit 2007 in der Sendung Forum am Freitag über muslimisches Leben in Deutschland. Bei SWRinfo geben in der monatlichen Hörfunksendung Islam in Deutschland Muslime Einblicke in ihre Religion. (epd/mig)

Testen Sie den kostenlosen MiGAZIN Newsletter:

3 Kommentare
Diskutieren Sie mit!»

  1. Seiden sagt:

    Sätze out of Kontext. damit kann man alles rüberbringen …was der Parteipolitik des Intendanten so in den Kram passt …. Man erwartet das Schlimmste. Die Intention ließe sich auch wunderbar hinter einer „Doppelbotschaft“ verschleiern, also: der Text sei so seltsam, dass er der schwafenden Schönredner und Rechtfertiger bedürfe, die den Ball natürlich gerne aufgreifen, um sich zu vermarkten. Ziemlich widerlich dieses Spiel.

  2. surviver sagt:

    @seiden
    Sie haben völlig Recht.

    Das nennt man in Deutschland „Volksverarschung“.

    Wieso gründet mal denn keiner eine Internetseite …z.B. „Missverständnisse über den Islam“…., wo die Leute mal objektiv aufgeklärt werden können.

    Die meistern muslimischen Jugendliche wissen selber nichts über den Islam…z.B.,
    -dass Muslime mit Juden und Christen auf „die beste Art und Weise“ sollen/dürfen…
    -dass ein Muslimischer Mann eine Jüdin oder Christen heiraten darf…., aber nur wenn er ihr vorher „Mitgift“ bezahlt und ihre Eltern darum um Erlaubniss bittet….(also nicht für …..x)
    -dass Mohammed auf die Frage „was ist die beste Ehe im Islam“ gesagt hat….“die einfachste und günstigste“…(und nicht die teuerste mit dem grössten Hochzeitssaal, den meisten Goldringen …….., wer die meiste Kohle hat)

    Diese Kenntnisse sind eine riesen Bereicherung für die Gesellschaft.

  3. Johan sagt:

    @Surviver
    @seiden

    Ich versteh Ihre Probleme nicht. Finden Sie dieses islamische Wort zum Freitag nun gut oder nicht?



Bitte beachten Sie unsere Netiquette. Vielen Dank!

Ihr Kommentar dazu:

MiGAZIN

Ziel und Zweck von MiGAZIN ist die Förderung der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Partizipation von Migrant(inn)en in der Aufnahmegesellschaft. In diesem Sinne soll MiGAZIN die Kommunikation fördern und füreinander sensibilisieren. Mehr über uns...

MiGMACHEN

Die Redaktionsmitglieder von MiGAZIN haben vor allem eins gelernt: Wer über sein Wissen und seine Erfahrungen schreibt, lernt immens dazu. Die kritische Diskussion mit Lesern eröffnet neue Horizonte. Daher hat das MiGAZIN-Team die Aktion-MiGMACHEN ins Leben gerufen. Hier bieten wir allen Interessierten die Möglichkeit, MiGAZIN als Autor, Pate oder Jungautor mitzugestalten. Nähere Informationen...

GRIMME Online Award 2012

    Begründung der Jury: "Über Migranten und Migration wird in Deutschland viel gesprochen. Vor allem von Deutschen. Im Chor der vielen und oft sehr lauten Stimmen fehlen aber zumeist die der Migranten. Und genau diese Lücke füllt das MiGAZIN mit qualitativ hochwertigen Texten und verständlicher Berichterstattung." Weiter ...