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Migration und Integration in Deutschland

Letztlich haben einige Industriestaaten ihren Bedarf an zusätzlichen Arbeitskräften … dadurch gedeckt, dass sie bei der Einstellung von irregulären Arbeitsmigranten ein Augen zudrücken.

Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Migration in einer interpedenten Welt, 2004

SPD ringt um absolute Mehrheit

Wahlergebnisse Hamburg: CDU verliert deutlich, FDP und AfD drin

Die SPD bleibt unangefochtener Spitzenreiter in Hamburg. Bei der Bürgerschaftswahl kämpfen die Sozialdemokraten ersten Hochrechnungen zufolge um die absolute Mehrheit. Die hängt davon ab, ob die AfD die 5-Prozent-Hürde knackt.

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Ein Wahlraum © Landtag NRW, bearb. MiG

Ersten Hochrechnungen zufolge hat bei der Hamburger Bürgerschaftswahl die SPD 47 Prozent der Wählersimmen für sich gewonnen. Das ist ein leichter Verlust gegenüber den Wahlen vor vier Jahren. Einen weitaus größeren Rückschlag muss die CDU verkraften. Die Christdemokraten verschlechterten sich im Vergleich zu den Vorwahlen von 21,9 auf nunmehr 16 Prozent.

Die Grünen konnten ihr Ergebnis um 0,8 Prozent auf 12 Prozent verbessern. Viertstärkste Kraft ist in Hamburg die Linkspartei mit 8,5 Prozent. Sicher drin in der Bürgerschaft ist auch die FDP, die nach einem fulminanten Endspurt doch noch 7 Prozent erreichen konnte. Nicht sicher ist der Einzug in die Hamburger Bürgerschaft hingegen für die AfD. Die ausländer- und islamfeindliche Partei erreichte ersten Prognosen zufolge knapp über fünf Prozent.

Ob die AfD in die Hamburger Bürgerschaft einzieht, wird vor allem bei der SPD mit großer Spannung erwartet. Von ihrem Einzug hängt ab, ob die Sozialdemokraten um Olaf Scholz die absolute Mehrheit erreichen oder sie sich einen Koalitionspartner suchen müssen

Geringe Wahlbeteiligung
Die Wahlbeteiligung lag laut den Informationen des Landeswahlamts bei niedrigen 52,3 Prozent. 2011 lag die Wahlbeteiligung immerhin noch bei 57,3 Prozent. Wahlberechtigt waren rund 1,3 Millionen Hamburger, darunter erstmals auch 16- und 17-Jährige. Die Legislaturperiode dauert nun fünf statt wie bisher vier Jahre. (mig)

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Ein Kommentar
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  1. Keiner spricht es wirklich aus, aber mich würde schon interessieren ob sich die CDU Politiker endlich anfangen in Frage zu stellen. Merkel kann das schlechte Wahlergebnis nicht immer wieder ignorieren.



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