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Ulrich Freiherr von Gienanth, Der Arbeitgeber, 1966

TV-Tipps des Tages

08.12.2014 – Türkei, Istanbul, Juden, Grass, Migranten, Auschwitz, Ausländer

TV-Tipps des Tages sind: Heimathafen – Istanbul: Hafenstädte besitzen eine ganz eigene Faszination. Sie vermitteln Weltoffenheit und kulturelle Vielfalt und wecken die Neugierde auf Fremdes; Bewegte Republik Deutschland; Stadt der Menschenrechte

VONÜmit Küçük

DATUM8. Dezember 2014

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Heimathafen – Istanbul
Hafenstädte besitzen eine ganz eigene Faszination. Sie vermitteln Weltoffenheit und kulturelle Vielfalt und wecken die Neugierde auf Fremdes. Oft sind sie auch verantwortlich für die wirtschaftliche Prosperität einer gesamten Region. Die Dokumentationsreihe stellt Hafenstädte in den Mittelpunkt und beschreibt deren Eigenheiten sowie den Alltag ihrer Bewohner.

Istanbul, einst Byzanz und später Konstantinopel genannt, ist die größte Stadt der Türkei. Ihre Lage am Bosporus, der Verbindung zwischen Orient und Okzident, hat die Hafenstadt schon früh zu einem Anziehungspunkt für Menschen ganz unterschiedlicher Kulturen gemacht. Mo, 8. Dez • 16:10-17:00 • arte

Bewegte Republik Deutschland (1/4)
Schuld und Wunder 1945 – 1965 – Es herrscht Wiederaufbaustimmung, und die Sehnsucht nach heiler Welt lässt Heimatfilm und Schlager Erfolge feiern. Der Farbfilm „Schwarzwaldmädel“ zieht 1950 rund 16 Millionen Menschen in die deutschen Kinos. Der Blick der Menschen richtet sich in den Nachkriegsjahren nach vorn, und bereitwillig toleriert man, wie sich braune Karrieren reibungslos in den politischen und kulturellen Strukturen der BRD fortsetzen. Während die einen auf eine Rückbesinnung auf die „unbelastete“ klassische deutsche Kultur als Gegengift zum Schrecken der Nazidiktatur setzen, gedeiht die künstlerische Avantgarde ausgerechnet in der Provinz: Befreit von ideologischen Fesseln, zeigen Künstler auf der documenta in Kassel, in den modernen Studios für elektronische Musik in Köln und an der Hochschule für Gestaltung in Ulm kulturelle Leistungen auf höchstem Niveau. Junge Literaten sammeln sich in der Gruppe 47: Dort beginnt nicht nur die Karriere des späteren Literaturnobelpreisträgers Günter Grass. Mit wachsendem Wohlstand und dem Abstand einer Generation ist die Zeit schließlich reif für die Aufarbeitung der nationalsozialistischen Vergangenheit, im Gerichtssaal der Frankfurter Auschwitzprozesse wie auch in der Kunst. Kinofilme wie „Die Brücke“, Fernsehsendungen über das „Dritte Reich“ und Theaterstücke wie Peter Weiss‘ „Die Ermittlung“ (1965) tragen die Erinnerung an die deutsche Schuld tief hinein ins deutsche Bewusstsein und legen einen Grundstein für die aufgeklärte, offene Kultur der nächsten Generation. Mo, 8. Dez • 20:15-21:00 • 3sat

Stadt der Menschenrechte
Ende September bekommt Kasha Jacqueline Nabagesera den Internationalen Nürnberger Menschenrechtspreis verliehen. Sie setzt sich seit Jahren für die Rechte von Homosexuellen, Bisexuellen und Transsexuellen in Uganda ein. Dort sind solche Neigungen mit harten Gefängnisstrafen und gesellschaftlicher Ächtung bedroht. Doch auch bei uns sind Randgruppen, wie Homosexuelle, AIDS-Infizierte und Migranten vielen Rechtsverletzungen ausgesetzt. Mo, 8. Dez • 21:00-21:45 • ARD-alpha

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