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Wenn die deutsche Gesellschaft die Muslime toleriert, hat das noch nichts mit Gleichberechtigung zu tun.

Prof. Dr. Hans-Peter Großhans, MiGAZIN, 20. Januar 2010

TV-Tipps des Tages

05.12.2014 – IS Terror, Märtyrer, FBI, USA, Ausländer, Nahen Osten, Flüchtlinge

TV-Tipps des Tages sind: Das geplünderte Erbe: Terrorfinanzierung durch deutsche Auktionshäuser. Die Organisation „Islamischer Staat“ schockt die Welt mit ihren Gräueltaten – zugleich verblüfft sie als moderne und gut ausgestattete Armee; Die Bürokratie des Terrors

VONÜmit Küçük

DATUM5. Dezember 2014

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Das geplünderte Erbe
Terrorfinanzierung durch deutsche Auktionshäuser. Die Organisation „Islamischer Staat“ schockt die Welt mit ihren Gräueltaten – zugleich verblüfft sie als moderne und gut ausgestattete Armee. Sie verfügt über genügend Geld, um sich auf dem globalen Schwarzmarkt mit den besten Waffen auszurüsten. Woher kommt ihr Reichtum?

Durch den Verkauf von geraubten Kulturschätzen in den Westen machen Terroristen ein Vermögen. Grabräuber nutzen die instabile Lage in den Krisenländern des Nahen Osten und plündern das dortige Kulturerbe.

„Viele Sammler von Antiken unterstützen unfreiwillig Terrorgruppen wie den IS“, sagt Michel van Rijn, einer der erfolgreichsten Schmuggler antiker Kunst und Kultur der vergangenen Jahrzehnte. Deutschland ist für die Schmuggler einer der Hauptumschlagplätze. Das Geschäft mit antikem Kulturgut ist lukrativ, rund sieben Milliarden US-Dollar werden jährlich mit dem illegalen Handel weltweit umgesetzt, schätzt das FBI. Allein bei einer Antiken-Auktion in München beliefen sich die Tageseinnahmen zuletzt auf über zwei Millionen Euro. Der Verfolgungsdruck ist dagegen gering. Fr, 5. Dez • 14:30-15:15 • PHOENIX

Die Bürokratie des Terrors
Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) hat bereits weitgehende staatliche Strukturen errichtet. Das belegen interne IS-Dokumente, die NDR, WDR und Süddeutsche Zeitung einsehen und in Teilen kopieren konnten. So gibt es innerhalb der Terrororganisation etwa eine Krankenversicherung, Heiratsbeihilfen und Unterstützungszahlungen für die Familien getöteter oder inhaftierter Kämpfer. Die Dokumente enthalten umfangreiche Namenslisten von Kämpfern, detaillierte Angaben über Waffeneinkäufe sowie Personalakten von Selbstmordattentätern.

In einer Art Kartei registriert die IS-Führung darin „Märtyrer“, die für Selbstmordattentate abkommandiert sind. Sie hinterlassen meist eine Telefonnummer, so dass später ihre Familien oder Freunde unterrichtet werden können. Aus den Unterlagen ergibt sich, dass viele der Freiwilligen schon eine Woche nach ihrer Ankunft im Irak ihr Selbstmordattentat begehen. Fr, 5. Dez • 17:15-17:30 • PHOENIX

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