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Letztlich haben einige Industriestaaten ihren Bedarf an zusätzlichen Arbeitskräften … dadurch gedeckt, dass sie bei der Einstellung von irregulären Arbeitsmigranten ein Augen zudrücken.

Deutsche Gesellschaft für die Vereinten Nationen, Migration in einer interpedenten Welt, 2004

TV-Tipps des Tages

04.12.2014 – Tunesien, Ausländer, Migranten, Multikulti, Ben Ali, Flüchtlinge

TV-Tipps des Tages sind: Close up: Tunesien: Die Protestwelle in der arabischen Welt begann vor nunmehr vier Jahren im Dezember 2010 – in Tunesien; nano spezial: Multikulturelle Gesellschaft: Der Ansatz für „Multikulti“ sei „absolut gescheitert“. 2010 hat diese Aussage der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel für Aufsehen gesorgt…

VONÜmit Küçük

DATUM4. Dezember 2014

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Close up: Tunesien (2/3)
Die Protestwelle in der arabischen Welt begann vor nunmehr vier Jahren im Dezember 2010 – in Tunesien. Die Demonstrationen trieben den umstrittenen Präsidenten Zine el Abidine Ben Ali nach 23 Jahren an der Macht ins Exil. Seither ringt das nordafrikanische Land um einen Weg zur Demokratie, sucht nach einer Identität. Drei Jahre nach der „Jasminrevolution“ reisten acht Studierende des Bereichs Fernsehjournalismus der HFF München genau dorthin, wo alles begann. „Close up: Tunesien“ zeigt nun die Ergebnisse dieser filmischen Reise in ein Land der Umbrüche.

Die Protestwelle in der arabischen Welt begann vor nunmehr vier Jahren im Dezember 2010 – in Tunesien. Die Demonstrationen trieben den umstrittenen Präsidenten Zine el Abidine Ben Ali nach 23 Jahren an der Macht ins Exil. Seither ringt das nordafrikanische Land um einen Weg zur Demokratie, sucht nach einer Identität. Drei Jahre nach der „Jasminrevolution“ reisten acht Studierende des Bereichs Fernsehjournalismus der HFF München genau dorthin, wo alles begann. „Close up: Tunesien“ zeigt nun die Ergebnisse dieser filmischen Reise in ein Land der Umbrüche: Wie hat die Revolution die Menschen bis in die Familie hinein verändert? Was ist aus dem Traum von einem freien, einem neuen Tunesien geworden? Die entstandenen Essays, Reportagen und Magazinbeiträge zeigen das Bild eines nachrevolutionären Landes zwischen Aufbruch und Resignation: „Wie der Teufel im Koran“ (Johanna Thalmann), „Im Herbst nach dem Frühling“ (Vera Drude), „Kinder der Oase“ (Alexandra Wesolowski), „la famille“ (Nina Wesemann), „Amazigh Geisterland“ (Benjamin Pfohl), „Wir bewegen uns im Kreis“ (Lena Stiller), „Armada Bizerta“ (Tuna Kaptan) Do, 4. Dez • 17:15-17:50 • ARD-alpha

nano spezial: Multikulturelle Gesellschaft
Der Ansatz für „Multikulti“ sei „absolut gescheitert“. 2010 hat diese Aussage der deutschen Bundeskanzlerin Angela Merkel für Aufsehen gesorgt – nicht nur in Deutschland. Doch stimmt das wirklich? Offene Grenzen in Europa, Personenfreizügigkeit und die zunehmende Suche nach qualifizierten Arbeitskräften prägen die kulturelle Vielfalt eines Landes ebenso wie Armutszuwanderung und Flüchtlingsströme. Die Folge ist das Aufeinandertreffen von Menschen verschiedener Kulturen. Fr, 5. Dez • 06:45-07:15 • RBB Berlin

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