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Und die einzige Leitkultur, die wir allen Menschen in Deutschland abverlangen müssen, steht in den ersten 20 Artikeln des Grundgesetzes.

Sigmar Gabriel (SPD-Chef), dpa, 7. Oktober 2010

TV-Tipps des Tages

02.10.2014 – Araber, Muslime, Dschihad, Migranten, Asyl, Flüchtlinge

TV-Tipps des Tages sind: Der letzte Kampf der Ritter: Anfang des 8. Jahrhunderts sehen sich die Menschen des Abendlands von einer Gefahr bedroht; Menschen hautnah: Null Bock gibt’s nicht: Sie waren Kindersoldaten, wurden zur Prostitution gezwungen oder gefoltert

VONÜmit Küçük

DATUM2. Oktober 2014

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Der letzte Kampf der Ritter
Anfang des 8. Jahrhunderts sehen sich die Menschen des Abendlands von einer Gefahr bedroht: Reiterheere aus dem Morgenland überrennen in kaum zwei Jahren ganz Spanien und das Grenzgebiet zum Frankenreich, die Pyrenäen. Mit Feuer und Schwert wollen die moslemischen Glaubenskämpfer den Islam in die Welt tragen. Die fränkischen Herrscher schicken eine militärische Elite in den Krieg, die Europas Kultur prägen wird: die Ritter. Es ist kein gewöhnlicher Feldzug, der die Verteidiger Westeuropas auf breiter Front in Bedrängnis bringt.

Es ist ein „Dschihad“, ein „Heiliger Feldzug“ moslemischer Araber, die als hochmotivierte Glaubenskämpfer den Islam verbreiten wollen. Doch den flinken Blitzangriffen dieser berittenen Bogenschützen aus dem Süden sind die langsamen Fußtruppen des Frankenreichs in keiner Weise gewachsen. Do, 2. Okt • 18:30-19:15 • PHOENIX

Menschen hautnah: Null Bock gibt’s nicht
Sie waren Kindersoldaten, wurden zur Prostitution gezwungen oder gefoltert. Wenn sie Glück hatten, konnten sie fliehen. Jetzt sitzen die jugendlichen Migranten in Lagern für unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in Deutschland und hoffen auf eine Zukunft.

Was tun mit den 16-18-Jährigen? Wie behandelt man Menschen, die eigentlich noch schulpflichtig sind, die aber jahrelang nicht wissen, ob sie bleiben dürfen? In der „Schlau Schule“ in München wird versucht, aus Asylanten Schüler und aus Schülern Mitbürger zu machen, ihnen eine Zukunft zu geben. Doch ganz so einfach ist es nicht. Nicht für die Schüler, die sich mit der deutschen Mentalität und Sprache rumplagen, aber hoch motiviert sind. Und auch nicht für die Sozialarbeiter und Lehrer, die wenig Geld, aber viel Idealismus haben. Alle wissen: Früher oder später wird der „biografische Rucksack“, den die Jugendlichen tragen, spürbar.

Eine Herausforderung für den Schulleiter. Michael Stenger muss Verständnis zeigen, aber auch streng sein können und Humor haben. Do, 2. Okt • 22:30-23:15 • WDR

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